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Der Kommentar am Morgen: Mord bleibt Mord
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Das oberste US-Gericht stoppte die Hinrichtung von Russell Bucklew in letzter Sekunde - wegen gesundheitlicher Probleme des Mörders. Grundsätzlich aber halten die Amerikaner an der Todesstrafe fest: Ein Skandal, an den wir uns nie gewöhnen dürfen.

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andreu66 21.05.2014, 08:52
70. Bei eindeutiger Beweislage kein Problem

Das einzige Problem, dass ich mit der Todesstrafe habe, ist, dass man sie nicht rückgängig machen kann.
Wenn aber die Beweislage eindeutig ist, kein Problem.
Wir schicken Soldaten in den Tod, warum nicht auch Schwerstkriminelle?

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punanniii 21.05.2014, 08:52
71.

Wenn der Staat seinen Bürger vorlebt, dass Mord unter gewissen Umständen nicht nur vertretbar ist sondern sogar gesetzlich verankert, wundert es nicht, dass die Todesstrafe keine abschreckende Wirkung hat, sondern eben genau das Gegenteil bewirkt--

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Corinna 21.05.2014, 08:52
72.

Zitat von Claudius99
Ich gebe dem Verfasser absolut recht. Das beste Gegenargument hat der Artikel allerdings vernachlässigt. Wenn auch nur ein Unschuldiger umgebracht wird, dann ist das schon einer zu viel. Und dies ist in den USA nachweislich bereits mehrfach geschehen... Mich würde interessieren, was die Befürworter der Todesstrafe hierzu sagen? Wahrscheinlich das alte Argument, dass man nur jemanden verurteilt, wenn man 100% sicher ist. Also so, wie in den Vereinigten Staaten...
Die Fehelrquote liegt bei rund 4%.

Mir ist der zu viel.

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trolleyhog 21.05.2014, 08:52
73. @puplictender

wieso totschlag? der vorsatz ist da! es ist geplant! der tod ist das ziel! es bleibt ein staatlich legitimierter mord! niemand hat das recht einem anderen das leben zu nehmen. die vollstreckung des urteils "im namen des volkes" macht das volk zum mörder.

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gorkamorka 21.05.2014, 08:54
74.

Zitat von sysop
Das oberste US-Gericht stoppte die Hinrichtung von Russell Bucklew in letzter Sekunde - wegen gesundheitlicher Probleme des Mörders. Grundsätzlich aber halten die Amerikaner an der Todesstrafe fest: Ein Skandal, an den wir uns nie gewöhnen dürfen.
Ich bin auf jeden Fall für die Todesstrafe. Wer andere Menschen umbringt, hat sein Recht auf Leben verwirkt. Wer das an den USA kritisiert, ist ein plumper Anti-Amerikaner.
In Deutschland sollte die Todesstrafe wieder eingeführt werden.

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bartholomew_simpson 21.05.2014, 08:56
75. Ein weiteres Argument

gegen die Todesstrafe sind in den USA auch die Kosten durch die zusätzliche gerichtliche Überprüfung, sodass eine lebenslängliche Haftstrafe unterm Strich billiger ist.
Das Dilemma liegt auch darin, dass Amerikaner kein Blut sehen wollen, und somit die "humanste" Hinrichtungsmethode, die Guillotine, ausscheidet.

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OttoEnn 21.05.2014, 08:56
76. unverständlich

Zitat von sysop
Das oberste US-Gericht stoppte die Hinrichtung von Russell Bucklew in letzter Sekunde - wegen gesundheitlicher Probleme des Mörders. Grundsätzlich aber halten die Amerikaner an der Todesstrafe fest: Ein Skandal, an den wir uns nie gewöhnen dürfen.
... vergessen all die Gegner der Todesstrafe, dass diese
als Folge eines echt garnicht gutmenschlichen Verhaltens
verhängt wird ?

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Corinna 21.05.2014, 08:56
77. mal was gesagt

Zitat von sysop
Das oberste US-Gericht stoppte die Hinrichtung von Russell Bucklew in letzter Sekunde - wegen gesundheitlicher Probleme des Mörders. Grundsätzlich aber halten die Amerikaner an der Todesstrafe fest: Ein Skandal, an den wir uns nie gewöhnen dürfen.
Dazu nun doch noch eine Anmerkung von mir.

Ich verstehe die Argumentation Mörder und gerade die die Kinder ermordet haben schwerstmöglich zu bestrafen. Ich sehe nur nicht daß die Todesstrafe in irgend einer Form eine schwere Strafe ist. Ein paar Minuten leiden und aus ist es.

Ich bin dafür Mörder lebenslang einzusperren ohne jegliche Aussicht auf vorzeitige Entlassung. Diese meine Meinung ist inhumaner als die Todesstrafe aber ich habe sie halt. Ich will daß diese Subjekte leiden!

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hannns 21.05.2014, 09:00
78. optional

Danke für diesen Artikel.

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karlsiegfried 21.05.2014, 09:00
79. Schon erstaunlich, wie Mord ...

... als gesellschaftliches Zufallsereignis von einem unbeherrschten und gewalttätigen Menschen als normaler Lebensbestandteil legalisiert wird. Darf ich ehrlich sein? Wer meine Frau, meinen Sohn oder meine Tochter ermorden würde, müsste sich vor mir fürchten. Darf ich in diesem Zusammenhang an Frau Marianne Bachmeier erinnern? Sie erschoss im Jahr 1981 im Gerichtssaal den Mörder ihrer siebenjährigen Tochter. Wohl wissend, dass dieser niemals das Schicksal ihrer Tochter erleiden würde und spätestens nach zwanzig Jahren wieder in Freiheit wäre. Ihre Tochter wäre dann abber immer noch tot. Des weiteren würde ich gerne wissen, wie die vielen Gegner der Todesstrafe reagieren würden, wenn ihre eigene Frau oder ihre eigenen Kinder ermordet werden würden. Eine ehrliche Antwort kann nur wohl gegeben werden, wenn dieser Fall tatsächlich eingetreten ist.

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