Forum: Panorama
Deutscher Rettungswagenfahrer in Saudi-Arabien: "Hör mal, dein Kind stirbt jetzt"
AP

Ein Jahr lang arbeitete Stefan Bauer als Rettungsassistent für den Roten Halbmond in Saudi-Arabien. Viele der Geschichten, die der Deutsche über diese Zeit erzählt, sind kaum zu ertragen - und bieten einen seltenen Einblick in eine abgeschottete Gesellschaft.

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spon-facebook-637445343 10.06.2014, 15:20
190. Mathew Mattathu

Ich bin in Kuwait geboren, habe die deutsche Staatsbuergerschaft und komme aus Indien. Saudi Arabien ist das Land von Barbarians. Klar, nicht jeder da ist bescheuert aber ich verstehe nicht warum Laender wie Deutschland mit Saudi Arabien Trade macht. Ja Geld ist eine Antwort aber Deutschland exportiert auch Waffen an Laender wie Saudi Arabien. Saudi Arabien ist ein Land, das ich auch nicht besuchen wuerde.

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KarlKäfer 10.06.2014, 15:20
191.

Zitat von Tierfreundin
Ein User hatte hier im Forum geschrieben, diese Menschen dort wären Tiere....Nein, das sehe ich nicht so. Das ist eine Beleidigung für Tiere...jedes Säugetier hat mehr soziale Kompetenz als diese Menschen dort.
Sehen die Allermeisten in der freien und nicht islamischen Welt so. Anscheinend hat es ihr post durch die Zensur geschafft. Aber jetzt stehen sie bei den Zensoren auch auf der schwarzen Liste ;-)

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indigophil 10.06.2014, 15:20
192. Grenzen

Ich würde von mir sagen, dass ich links gerichtet und tolerant bin. Das ich versuche zu verstehen und Andersartigkeit meistens als positiv und bereichernd empfinde. Aber bei diesen islamisch orientierten Ländern, deren Sitten und Gesetzgebung komme ich sehr deutlich an meine Grenzen. Immer wieder merke ich wie zutiefst zuwider mir diese Kulturkreise sind. Eine meiner grundlegenden Lebensphilosophien ist: "Leben und Leben lassen". Diese wird so fundamental von diesen Kulturen in vielen Lebenssituationen auf solch grotesk menschenverachtende Weise gebrochen, dass ich oft nur entsetzt, angewidert und verständnislos dem gegenüber stehe. Wir westlichen Kulturen sind häufig auch scheinheilig, aber was man von dort hört ist moralische Perversion in Extremum.

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KarlKäfer 10.06.2014, 15:20
193.

Zitat von ir²
Erstaunlich dass SPON einen solchen Artikel bringt, und dazu auch noch einen Blog freischaltet. Ob da wohl welche aus den "Multi-Kulti" Träumen erwachen und das Problem zu sehen beginnen?
Es wird ja auch eifrig zensiert, um unsere islamistischen Freunde und Anhänger dieser friedlichen Religion nicht zu vergrätzen. Aber diese Ansicht wird immer mehr Mainstream lieber Zensor. Das werden Sie nicht mehr ändern und mit jedem zensieren werden es mehr. Also viel Spaß bei, zensieren. Leute mit solchen Qualifikationen werden aktuell in der Türkei, aber auch in Arabien gesucht.
Mal sehen wann dieser Blog ganz gesperrt wird. Die Meinung kann man den Menschen aber nicht verbieten. Der Schuss geht imho nach hinten los. Vielen Dank!

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acta_non_verba 10.06.2014, 15:21
194. Das Mittelalter lässt grüßen!

Ich bin immer wieder erstaunt, wie lange die arabischen/ muslimischen Gesellschaften schon im Mittelalter leben. Gut, nach deren Zeitrechnung ist es ja auch noch Mittelalter... Auch wenn ich wirklich versuche anders Gläubige zu verstehen und zu akzeptieren, bei Muslimen fällt mir das sehr sehr schwer! Die haben für mich zum Großteil einfach einen an der Waffel. Und dann besitzt man auch noch die FRECHHEIT sich darüber zu echauffieren, dass man vom Westen nicht tolleriert wird... Wie denn auch???!!!

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schienbeinschoner 10.06.2014, 15:24
195.

Zitat von petrapanther
Was um alles in der Welt soll das denn bedeuten? Wie der Artikel belegt, dürfen Frauen ohne männliche Erlaubnis noch nicht einmal medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Inwiefern sind sie also "Teil des Systems" und nicht Opfer des Systems? Was muss denn passieren, damit Sie jemanden als Opfer bezeichnen? Reicht eine Verletzung elementarster Menschenrechte nicht aus?
Selbstverständlich sind dies eFrauen, so ihnen Unrecht geschieht Opfer! Aber da sie elementarer Teil der Gesellschaft sind, in der sie Leben, sind sie eben auch mit verantwortlich für diese Rolle. Die europäischen Frauen mussten sich ihre rechte auch selbst erkämpfen –*die Männer hätten ihnen NICHTS geschenkt.
Auch wenn die Vorraussetzung ungleich schwerer sein mögen – die Verantwortung für eine Gesellschaft erwächst aus ihr selbst, und da auch eine muslimische Ges. zu 50% aus Frauen besteht, tragen diese einen Teil der Verantwortung mit.
Eine echte, nachhaltige Veränderung zum Guten, bzw. zu mehr Frauenrechten kann nur von Innen kommen, von den Frauen selbst.

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ynwa_ 10.06.2014, 15:25
196. Wie

Zitat von lifelessordinary
Die genannten Beispiele sind schockierend für einen Mitteleuropäer. Dies jedoch als Grundlage zu nehmen ein Land/Region, seine Einwohner und Kultur generell zu verurteilen erachte ich als falsch. Es gibt sicher viele Bespiele aus unserem Kulturkreis die für einen Saudi gleichwertig schockierend wirken. Letztendlich ist es dem Engagement von Menschen wie Herrn Bauer zu verdanken das die Welt jeden Tag ein wenig besser wird. Der Wille sich einem solchen Einsatz zu stellen verlangt höchsten Respekt - ein gewichtiger Beitrag zur Kulturverständigung.
ich diesen Kulturrelativismus verabscheue, den Sie mit ihrem Kommentar vertreten, Menschenrechte gelten global und uneingeschränkt, Punkt.

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FBN 10.06.2014, 15:27
197. Paradies

Wer die beschriebene Region kennt, weiß, oder es wird einem schlagartig klar, daß wir hier in Deutschland im Paradies leben.

Aber wir sind Heuchler. Denn im Wissen um solche Missstände, müßte man SA eigentlich aus der UNO rausschmeißen.

Genau betrachtet ist es aber so, daß die Menschenverachtung NICHT von der Regierung ausgeht, sondern von den ganz normalen Bürgern.
Die neuem ihr Recht wahr, ihre Kinder verrecken zu lassen. Auch ein Grund weshalb es in diesen Regionen niemals eine Revolution gegen die besehenden Zustände geben wird. Weil (!) die Menschen dort es richtig finden!

Beruhigen tut einen dabei nur, daß diese Gesellschaften immer dümmer werden. Denn wie man weiß, sind Gesellschaften, in denen die Frau entscheidet, wen sie heiratet und mit wem sie Kinder bekommt, mind. 30 IQ Punkte weiter. Siehe u.a. Israel. Deshalb werden aus diesen Gesellschaften auch niemals Beiträge, werden in der Medizin, noch in Kunst und Kultur, noch sonst irgendwo zu erwarten sein.

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Sumiciu 10.06.2014, 15:28
198.

Zitat von jacktoast
Eigentlich lohnt es sich nicht, diesen Quatsch noch zu kommentieren. Staatlich verordnete Religionslosigkeit kann man wohl kaum Atheismus nennen. Nordkorea ist ein ganz schlechtes Beispiel, taugt einfach nicht als Totschlagargument.
Wie soll man staatlich verordnete Religionslosigkeit denn dann nennen?

Es ging mir auch nicht um irgendwelche Totschlagargumente oder Geschichten von anno dazumal, sondern schlicht um die Widerlegung Ihrer These, eine Welt ohne Religion sei "zwangsläufig" eine bessere. Und das ist eben nicht der Fall.

Was Ihren Standpunkt angeht, dass im Islam eine Aufklärungsbewegung dringend nötig ist, bin ich mit Ihnen ja ganz einer Meinung

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Baumsäge 10.06.2014, 15:28
199. optional

Zitat von Schweppermanns Erbe
"Die Saudis sind die Guten und die Iraner die Bösen!" Im Ernst, diese ewige vermaledeite Doppelmoral des "Westens" widert mich nur noch an. Ich war einige Male im Iran und das Leben für Frauen ist trotz exixistierender Benachteiligungen dennoch um ein vielfaches menschenwürdiger als im ach so gelobten Partnerland Saudi-Arabien.
Die Doppelmoral bei den Leuten besteht doch vielmehr darin, dass sie sich über derartige kulturelle Eigenschaften in den jeweiligen echauffieren, derartiges Gedankengut aber im Namen der Toleranz und Gastfreundlichkeit hierzulange akzeptieren. Das passt doch nicht zusammen.
Nur weil jemand aus der Region zu uns zieht, ändert er doch seine Grundhaltung nicht und versucht sie so gut es geht weiterzuleben, auch bei uns. Hier wäre also ein sehr wachsames Auge angebracht, welches nicht einer fragwürdigen political correctness geopfert wird. Hier müssen wir darauf achten, dass es sich nicht ausbreitet. Aber was machen wir ... wir deklarieren den Islam noch als einen Teil Deutschlands.

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