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Diskriminierendes Gesetz: Bryan Adams sagt Konzert in Mississippi ab
REUTERS

"Ich kann nicht in einem Staat auftreten, der Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung Grundrechte verweigert": Bryan Adams hat aus Protest gegen ein diskriminierendes Gesetz ein Konzert in den USA abgesagt.

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chuckal 11.04.2016, 22:16
1. Konsequent

wäre es doch, auch insgesamt auf Einnahmen aus diesen Staaten zu verzichten. Wie auch aus den Staaten, die die Todesstrafe exekutieren.

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extremepa 11.04.2016, 22:32
2. Richtig so,

gegen solche rückständigen, intoleranten Gesetzen muss man Zeichen setzen. Sich mit seiner Kunst zu verweigern ist eine gute Sache:)
Bravo, Mr. Adams.

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sonnix 11.04.2016, 22:36
3. Verquere Logik

Die nicht-Einrichtung von Unisex-Toiletten diskrimiert Transsexuelle? Dieser Logik kann ich nicht folgen. Es gibt viel zu wenige Transsexuelle als das flächendeckende Uni-Sex Toiletten Sinn machen, insbesondere vor dem Hintergrund der Geschlechterproblematik. Denkt irgendwer das eine 70-jährige Oma sich das Klo im Café mit Männern teilen will? Oder die junge hübsche Frau in der Disko mit den betrunkenen? Hier wird eine völlig verquere Interpretation von Diskriminierung gebraucht, welche die Bedeutung des Wortes 'Diskrimierung' unterhöhlt. Das Bruce Springsteen deswegen ein Konzert abbricht (siehe vorletzter Absatz des Artikels), kann ich kaum glauben.

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dimsche 11.04.2016, 22:39
4. Weiter so

Hoffentlich stolpern die Gouverneure von Mississippi und North Carolina über ihre Entscheidung.
Dann werden vielleicht auch andere in ihrem Vorhaben gebremst, zu versuchen, die Zeit zurückzudrehen.
Bis dahin müssen wir hier in NC wohl auf ein paar Veranstaltungen verzichten.

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non_global 11.04.2016, 22:46
5. auch deswegen kein TTIP

Diskriminierung ist Menschen verachtend. Die USA sind der größte Schweinestall mit der größten Pornoproduktion. Ab gesehen davon zeugt das nur von Dummheit und Ignoranz.

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flo_bargfeld 11.04.2016, 23:05
6. @chuckal:

Das können Sie ja bei Ihren ausverkauften Tourneen und CD-Verkäufen in den entsprechenden Staaten so halten.

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Dirk-16 11.04.2016, 23:10
7.

So langsam gewinnt diese Sache an Fahrt - chapeau! Es wird diesen Staaten und den übelsten Einwohnern aber am A... vorbeigehen, ob irgendein eh unerwünschtes Popkonzert eines pösen Künstlers stattfindet, der eh nur unerwünschte Sachen singt: iih, Musik. Gab ja m.W. auch Staaten, in denen öffentliche Musik gleich ganz verboten war, ist nicht allzu lange her.

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diefreiheitdermeinung 11.04.2016, 23:11
8. Alles nur show

wegen der Schlagzeile. Tritt er nun auch in fast ganz Asien und Mittelost nicht mehr auf? Natuerlich tritt er auf! Und in Russland? China? Wenn Rockmusiker politisch werden ist Skepsis angesasgt.

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Honk 11.04.2016, 23:14
9. Es ist Wahlkampf

...und sogar der Durchschnittseuropäer weiß, dass die Südstaaten der USA schon immer speziell waren. Springsteen und Co. pumpen viel heiße Luft in ein überbewertetes Modethema, die Altstars brauchen wohl neue, junge Fans.

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