Forum: Panorama
Diskriminierendes Gesetz: Bryan Adams sagt Konzert in Mississippi ab
REUTERS

"Ich kann nicht in einem Staat auftreten, der Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung Grundrechte verweigert": Bryan Adams hat aus Protest gegen ein diskriminierendes Gesetz ein Konzert in den USA abgesagt.

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axelst 12.04.2016, 08:01
20. religion zeigt ihr wahres Gesicht

langsam müsste es auch den frömmsten dämmern dass Religion im Allgemeinen etwas höchst Unmoralisches, Unethisches, Gewaltsames und Dummes ist. Von Vrrdummung, Diskriminierung über Kindesmisbrauch bis zum Terror reicht die Palette. Ich kann dieses Plasberg Gelabere nicht mehr ertragen dass Religion nur instrumentalisiert werde. nein: die Religion IST das übel. und das gehört endlich aus schule und Gesellschaft verbannt. wacht endlich auf!

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1966logan 12.04.2016, 08:44
21. Das hätten die Herren...

... Musiker schon in der Planungsphase der Konzerte berücksichtigen können. Aber nein, erst planen, terminieren, dann kurzfristig absagen... nicht sehr glubwürdig das Ganze. Aber es macht sich gut, und aus finanzieller Sicht juckt es die auch nicht. Aber wie ein Kommentator schon schrieb: die Todesstrafe in den USA stört niemanden, nur die Unisex-Toiletten, die sind ihnen überaus wichtig. Muss man das verstehen...?

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BlogBlab 12.04.2016, 09:32
22. Lesen Sie den Artikel!

Zitat von 1966logan
... Musiker schon in der Planungsphase der Konzerte berücksichtigen können. Aber nein, erst planen, terminieren, dann kurzfristig absagen... nicht sehr glubwürdig das Ganze. Aber es macht sich gut, und aus finanzieller Sicht juckt es die auch nicht. Aber wie ein Kommentator schon schrieb: die Todesstrafe in den USA stört niemanden, nur die Unisex-Toiletten, die sind ihnen überaus wichtig. Muss man das verstehen...?
Darin steht, dass das Diskriminierungsgesetz erst KÜRZLICH in Mississippi erlassen wurde. In einem anderen Bundesstaat wurde so ein Gesetz sogar in einer Nacht-und Nebelaktion im Parlament durchgewunken. Tourneen werden schon mindestens ein Jahr vor dem Auftritt geplant. Noch schneller konnten die Künstler gar nicht reagieren.

Es geht auch nicht um Unisex Toiletten sondern um das Recht, einer Minderheit wie Lesben und Schwulen die Bedienung in Geschäften oder sogar auf Behörden zu verweigern, sie sogar entlassen zu dürfen, mit der Begründung sie zu bedienen oder zu beschäftigen würde gegen seine Religionsfreiheit verstoßen. Im Artikel ist das missverständlich ausgedrückt, als könnten nur Transsexuelle aus diesem Grund entlassen werden.

Die Todesstrafe hat nichts mit Diskriminierung zu tun, es werden nicht per Gesetz nur Angehörige einer Minderheit hingerichtet. Das hier aufzuwerfen ist nur wieder so ein Ablenkungsversuch, wie sie immer gern von Diskriminierungsbefürwortern benutzt werden, auch bei anderen Themen.

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helisara 12.04.2016, 09:42
23. Zweierlei Maß

Abgesehen davon, daß solche Gesetze tatsächlich diskriminierend sind (adoptionswillige Paare dürfen keinen vorehelichen Sex haben?!), messen Springsteen und Adams mit zweierlei Maß. Immerhin sind sie Ende der achtziger Jahre noch in der DDR aufgetreten und die hatte schließlich auch ein paar Probleme mit der Einhaltung der Menschenrechte.

Aber die Nichteinführung von Unisextoiletten kann man wohl kaum als Diskriminierung oder Verstoß gegen die Menschenrechte betrachten.

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yshitake 12.04.2016, 09:44
24. Wer einmal damit anfängt

Wird es schwer haben künftig überhaupt noch irgendwo reinen Gewissens ein Konzert zu veranstalten. Bin mal gespannt wie oft der Boss und Adams das noch durchziehen werden. Man muss schon festhalten, das ich Adams durchaus recht hat, bei Springsteen ist die Sache aber nicht so weltbewegend wie es manche wohl gerne hätten...Das war für den Boss ein klarer Griff ins Klo, denn die Klientel fordert hemmungslos weiter sobald man anfängt ihr entgegen zu kommen. Was Missisippi betrifft geht das ganz klar zu weit, wenn man mit Religiösen Gefühlen anderen Menschen den Job oder die Adoption verweigert. Gratis dazu: Die beiden arbeiten gemeinsam recht gut die Toleranzgrenze heraus die bei vielen herrscht. Homoehe usw. Keine Frage- Tolerieren und unterstützen so gut wie alle... Aber bei unisex-klos kippt der gute Wille und es wird mir persönlich zu dumm, darüber zu streiten.

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BlogBlab 12.04.2016, 10:15
25.

Zitat von yshitake
Aber bei unisex-klos kippt der gute Wille und es wird mir persönlich zu dumm, darüber zu streiten.
Das Unisex-Klo als Aufhänger zu nehmen, wie in einem anderen Artikel zu North Carolina, wo es in Wirklichkeit auch um das Recht auf Entlassung und Bedienungsverweigerung von Homosexuellen und Ehebrechern ging, führt die Leser natürlich in die Irre.

Jedoch ist es auch ein Fehler der Aktivisten, mit ihren Forderungen so weit zu gehen, dass die absolute Toleranzgrenze überschritten wird, wie bei der Toilettenfrage. Es ist doch klar, dass sich Frauen unwohl fühlen, wenn ein als Frau verkleideter Mann ihre Toiletten benutzt. Männer wären da im umgekehrten Fall wohl weniger entsetzt. ;-)

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J. Strummer 12.04.2016, 11:04
26. Beweg deinen Hintern

Immerhin tun Springsteen und Adams etwas und schreiben nicht einfach nur ihre Meinung in irgendwelche Kommentarspalten...

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crunchy_frog 12.04.2016, 12:12
27.

Zitat von Honk
...und sogar der Durchschnittseuropäer weiß, dass die Südstaaten der USA schon immer speziell waren. Springsteen und Co. pumpen viel heiße Luft in ein überbewertetes Modethema, die Altstars brauchen wohl neue, junge Fans.
Grundliegende Menschenrechte als überbewertetes Modethema zu bezeichnen, ist schon auch etwas gewagt.

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