Forum: Panorama
Diskussion auf dem Kirchentag: "Die AfD missbraucht Christen als Feigenblatt"
DPA

Hochumstritten war der Auftritt der AfD-Politikerin Anette Schultner auf dem Kirchentag in Berlin. Ihre Gesprächspartner agierten sachlich und wohlerzogen. Teile des Publikums zeigten sich empört.

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Fakler 26.05.2017, 07:01
60. Friedliches Zusammenleben

Zitat von Denker-99
Die Kirchen werben für den Islam und für Flüchtlinge Das ist so als wenn die CDU für die SPD wirbt ! Warum treten immer mehr aus den Kirchen und Gewerkschaften aus weil die sich nicht für die Deutschen Bürger einsetzen.
Ich nehme an die Kirchen sind fuer ein friedliches Zusammenleben der Menschen ... zu welcher Nation ein Mensch gehoert duerfte wohl in religioesen Dingen keine Rolle spielen.

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n - n 26.05.2017, 07:07
61. Die Autorin des Artikels ...

... hat ja eine Menge studiert und absolviert, wie man aus ihrer Vita entnehmen kann. Wenn man jedoch beim SPIEGEL arbeitet, sollte man vielleicht den Unterschied zwischen Bericht und eigener Meinung / Bewertung kennen. Ein Artikel von minderem Wert !!!

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sraab 26.05.2017, 07:12
62. Andere Meinung

Nachdem alle Kommentare hier eine pro AFD Haltung verbreiten, möchte ich die Gelegenheit nutzen, einen anderen Standpunkt zu vertreten! Die Positionen, die die AFD bezieht, haben mit einem christlichen Wertebild nichts - aber auch garnichts - gemeinsam (Man kann nicht teilweise Christ sein!). Für mich und für viele andere Christen, schliessen sich AFD-glaube und Christ-sein aus. Die AFD hat auch auf dem Kirchentag nichts zu suchen. Allerdings hat die evangelische Kirche sowieso eine offenere Herangehensweise, als die Katholiken. Am Ende richtet nicht der Mensch, sondern der Herr. Ich möchte die AFD-ler nicht verurteilen, das steht mir nicht zu. Aber ich verteidige meinen Glauben gegen die Versuche, ihn in die menschenverachtenden AFD-Positionen einzubinden. Um es sinngemäß mit Volker Pispers zu sagen: Entweder du bist Mensch oder ein Arschloch.

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löwenzahn3 26.05.2017, 07:23
63. Leben in der Blase

Man hat durchaus den Eindruck das diese
Vertreter des christlichen Lebens in ihrer eigenen Blase Leben.
Aber dieser unbegrenzte Zuzug größtenteils
muslimischer Menschen verändert auch das
Leben derer, die die böse andere Meinung haben. Auch eine komplette Abschottung hätte
das Leben der Flüchtlingsbefürworter verändert.
Eine begrenzte Zuwanderung wäre dann also
ein Kompromiss?
Das man sich bei den "Guten" so gegen diesen
Kompromiss sperrt, ist das was mich wütend macht.

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Champagnerschorle 26.05.2017, 07:24
64. was auch immer

Zitat von schroedgt
Ich bin auch aktiver ev. Christ! Ich bin erschüttert, was ich in diesem Bericht gelesen habe! Ich gehe nämlich konform mit fast allen Aussagen der AfD-Frau! Jeder Mensch hat eine Würde, dem stimme ich zu! Dass diese Würde aber jeden Menschen berechtigt, dort hinzugehen, wo es ihm beliebt, dem stimme ich nicht zu. Auch ich möchte Kriegsflüchtlingen helfen, aber dort, nicht hier! Ich möchte nicht noch mehr Islam in Deutschland, als wir ohnehin schon haben! Herr Höcke verbreitet auch kein völkisches Gedankengut, wenn Sie das endlich einmal einsehen würden! Das Publikum hätte aus der Kirche gewiesen werden müssen! Als Zuhörer benimmt man sich so nicht! Man möchte gerne mit der AfD sprechen, man weiß aber nicht, wie man es anstellen soll? Solche Veranstaltungen bringen nichts, man sollte sich das sparen! Als AfD-Vertreter würde ich an solchen Diskussionen nicht mehr teilnehmen!
Was auch immer Sie meinen sein zu mögen, aber ein Christ sind Sie nicht. Jesus steht für Nächstenliebe, nicht für für Ausgrenzung, beides gleichzeitig geht nun mal nicht.
Der Skandal ist, daß Rechte überhaupt einer christlichen Veranstaltung beiwohnen (wollen). Wer Ausländer oder Menschen anderer Religion (so wie Sie: Islam) nicht in welcher Anzahl auch immer hier haben möchte, sollte auch nicht versuchen sich mit den Insignien des Christentums schmücken zu wollen. Wenn schon rechts, dann bitte doch auch offen ohne kirchliches Feigenblatt.

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sonntag500 26.05.2017, 07:28
65. Es ist ein tendenziöser Beitrag

Auf der einen Seite das Gute, das Reine, das Ehrliche, auf der anderen nur das Böse.
Ein Forum eben, wo die AfD verteufelt wird.
Ob das die Wähler davon abhält, diese Partei zu wählen?
Ich glaube eher nicht.
Und ich hoffe es auch nicht.
Solange der instrumentalisierte Mob eine faire Aussprache mit dem politischen Gegner dazu nutzt, in zu beleidigen, zu definieren und auszugrenzen, kann es mit der Entlarvung der AfD nicht klappen.
Darum wohl der enorme Stimmenzuwachs bei den letzten Wahlen.

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clausbremen 26.05.2017, 07:31
66. Es ...

... hat wenig mit seriösen Journalismus zu tun, wenn ein hetzerisch formulierter Meinungsartikel im Deckmantel des Berichts daher kommt. Und es ist absolut unchristlich, anders Denkender nicht ausreden zu lassen, zu beleidigen und ihnen das Recht auf ihren Glauben abzusprechen. Alles in allem muss man feststellen, dass links-grüne Mainstream Meinungsmache und Vorschreiberitis nun wohl auch die EKD voll im Griff hat. Mal abwarten, wann der Halbmond auf die Kirchtürme montiert wird. Lange kann's nicht mehr dauern.

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Spiegelleserin57 26.05.2017, 07:32
67. Neutralität ist wichtig!

Wenn schon überhaupt Politiker auf einem Kirchentag das Wort ergreifen dann gilt dieses Recht für alle! Man beweihraeuchert sich sonst nur selbst und ist weder neutral noch offen für andere Meinungen.
Eigentlich hat Politik auf einem Kirchentag gar nichts zu suchen, egal welche Partei. Auch sollten Berichte neutraler verfasst werden, eigentlich doch ein Grundsatz oder?

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askl 26.05.2017, 07:34
68. Das kann -, dass muss die Kirche aushalten!

In den 1980er Jahren, hat die Kirche Menschen in ihren Reihen ausgehalten, in deren Parteiprogramm für die Straflosigkeit bei Sex mit Kindern geworben wurde. Heute sollte Kirche doch bitte auch Menschen mit AfD-Positionen aushalten können.
Kirche lebt vom gegenseitigen tragen und ertragen!

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cm1 26.05.2017, 07:37
69. Christentum und Nächstenliebe

Bei aller Sympathie für Christen, aber vielleicht sollte man eher fragen, wie es sein kann, dass es Militärseelsorger gibt oder warum aktuell nach meinem Eindruck die Bettler in der Bahn weniger einnehmen als an anderen Tagen. Schaut hin, liebe Mitbürger, liebe Mitmenschen! Welcher politischen Partei ein Christ abgehört, gehört m.E. nicht zu den wichtigen Themen.

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