Forum: Panorama
Diskussion auf dem Kirchentag: "Die AfD missbraucht Christen als Feigenblatt"
DPA

Hochumstritten war der Auftritt der AfD-Politikerin Anette Schultner auf dem Kirchentag in Berlin. Ihre Gesprächspartner agierten sachlich und wohlerzogen. Teile des Publikums zeigten sich empört.

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MKAchter 26.05.2017, 08:43
80. Einseitig

Zitat von widder58
Die Frage ist ob Links- und Flüchtlingspopulisten irgendwann mal begreifen, dass man bei dem Thema durchaus geteilter Meinung sein kann. Offenbar hält man sich in bestimmten Kreisen aber für auserwählt, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.
Zustimmung. Die Amtskirchen, und in D häufig die Ev. Kirchen, haben gerade in der Flüchtlingsdebatte doch eine reichlich einseitige Sichtweise; diese aber wird, nicht ohne gewisse moralische Überheblickeit, als die einzig "christliche" verkauft. Wer eine andere Sichtweise vertritt (und gesellschaftlich gibt es durchaus gute Gründe, auch in der Frage für Zuwanderungsrestriktionen zu sein), wird öffentlich vielfach in die "rechte Ecke" gestellt und ist angeblich ein schlechter Christ...

Das ist unangemessen und ganz schlechter Stil. Dass sich da allmählich Unbehagen zeigt bzw. Widerstand regt, ist verständlich.

Im Übrigen gebe ich Herrn Spahn/CDU mit seinen Äußerungen recht - die Kirche sollte sich mehr um die Verkündung ihrer christlichen Botschaft kümmern, anstelle diese ständig und angestrengt politisch (= im Regelfall grün-links) auszulegen. Das ist nicht einfach so dahin gesagt, sondern die Bewegung frommer Christen weg von der Amtskirche, gerade der Ev. Kirche, und hin zu christlichen Freikirchen spricht eine deutliche Sprache.

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schroedgt 26.05.2017, 08:44
81. Wissen Sie eigentlich , was Sie da schreiben?

Zitat von Brathering
Wenn man in das Programm der AfD schaut, z.B. deren Position zu Abtreibung und Homosexualität dann sind die Parallelen zu 1936 nicht zu übersehen. Damals wurde die Reichszentrale gegen Abtreibung und Homosexualität gegründet, um alle Feinde des positiven Bevölkerungswachstums zu bekämpfen. Warum braucht es eine Alternative für Deutschland? Einem Land dem es so gut geht, dass uns viele darum beneiden und viele hierher kommen wollen. Ist der Islam das einzige Problem das Sie haben? Ich bin beim Islam auch kritisch und möchte ihn gerne begrenzen. Aber wie will man das in einem Rechtsstaat und unter Berücksichtigung des Grundgesetzes erreichen? Vielleicht haben Sie oder die AfD ja dafür realistische Vorschläge? Vielleicht das Grundgesetz abschaffen? Gut, dann sind wir wieder bei 1936.
Wir brauchen doch nicht das Grundgesetz abzuschaffen, es sollte geändert werden, das ist auch schon einige Male geschehen! Auch der Asylteil wurde schon geändert! Warum brauchen wir eine AfD, wo es uns doch so gut geht? Sie wird von Mill. von Menschen gewählt! So sie die 5% Hürde überspringt, sitzt sie im Parlament!

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