Forum: Panorama
Doppelte Staatsbürgerschaft: Emily Blunts Steuer-Stunt
AFP

Neu-Amerikanerin Emily Blunt strapaziert die Nerven ihrer Mitbürger. Nachdem sie erst über die Republikaner lästerte, gab sie nun den wahren Anlass für ihre doppelte Staatsbürgerschaft bekannt.

Seite 1 von 4
wll 05.10.2015, 11:36
1. Kein Titel

Stellt sich die Frage, warum sich ein Staat derlei überhaupt bieten lässt und doppelte Staatsbürgerschaften zulässt. Die ständige Rosinenpickerei ist eine Unverschämtheit gegenüber der autochtonen Bevölkerung, die derlei Möglichkeiten nicht hat. Zudem stellt sich die Frage, welchem Staat gegenüber so jemand eigentlich loyal gegenüber ist. Entweder man bekennt sich ohne Wenn und Aber zum neuen Land oder man lässt die Einbürgerung sein und bleibt bei seiner alten Staatsbürgerschaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wish-master 05.10.2015, 11:57
2.

Kann inhaltlich jedes einzelne Wort von der guten Frau nachvollziehen, aber so was gibt man doch nicht vor laufenden Mikrofonen/Kameras zum besten... Der Artikel erwähnt es am Anfang ja korrekt, das sollte Humor gewesen sein... leider kein massenkompatibler. Aufruhr vorprogrammiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thharp 05.10.2015, 12:02
3.

Zitat von wll
Stellt sich die Frage, warum sich ein Staat derlei überhaupt bieten lässt und doppelte Staatsbürgerschaften zulässt. Die ständige Rosinenpickerei ist eine Unverschämtheit gegenüber der autochtonen Bevölkerung, die derlei .....
Was ist das den für eine Neiddebatte?....Man kann sehr wohl gegenüber mehreren Staaten "loyal" sein...Als einer der 2 Staatsbürgerschaften von Geburt habe weiss ich das.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bondurant 05.10.2015, 12:11
4. Weil

Zitat von wll
Stellt sich die Frage, warum sich ein Staat derlei überhaupt bieten lässt und doppelte Staatsbürgerschaften zulässt.
das in den USA egal ist. Bei Einbürgerung müssen Sie den Oath of Allegiance schwören, in dem Sie versichern, alle anderen Loyalitäten als zu den USA in Zukunft abzustreifen. Da ist dann so gesehen unwichtig, ob Sie formal auch noch Bürger eines anderen Landes sind. Das meinen die Amerikaner auch so; möglicherweise hat Ms. Blunt da was nicht richtig mitgekriegt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nixkapital 05.10.2015, 12:15
5. ...

Zitat von Thharp
Was ist das den für eine Neiddebatte?....Man kann sehr wohl gegenüber mehreren Staaten "loyal" sein...Als einer der 2 Staatsbürgerschaften von Geburt habe weiss ich das.
Wie Sie selbst herleiten müssten geht es hier aber nicht um zwei Staatsbürgerschaften von Geburt an, sondern um zwei Staatsbürgerschaften, um das "hart" erarbeitete Geld in geringerem Maße teilen zu müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Crawfish71 05.10.2015, 12:21
6. Joke

It was a joke. Mein Gott, die Frau hat einen Witz gemacht.
Was soll's, Deutsche verstehen weder Humor noch doppelte Staatsbürgerschaft, die arme Frau kann also hier nicht mit Verständnis rechnen. Zum Glück ist ihr das wohl herzlich egal...
Carry on, Emily.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wll 05.10.2015, 12:22
7. Kein Titel

Zitat von Thharp
Was ist das den für eine Neiddebatte?....Man kann sehr wohl gegenüber mehreren Staaten "loyal" sein...Als einer der 2 Staatsbürgerschaften von Geburt habe weiss ich das.
Und wie erklären Sie sich dann die Rosinenpickerei, wie sie die besagte Dame an den Tag legt? Loyalität heißt ja wohl auch, die Nachteile einer Staatsbürgerschaft (Steuern, Wehrpflicht u. ä.) zu akzeptieren - und sich nicht mit Verweis auf die jeweils andere Staatsbürgerschaft zu drücken, oder sich wie Herr Di Lorenzo Vorteile durch Inanspruchnahme beider Staatsbürgerschaften zu erschleichen.

Es gibt imho keinen legitimen oder gar zwingenden Grund, zwei Staatsbürgerschaften zu besitzen. Wenn man sich mehr zu einem anderen Land hingezogen fühlt und dort längere Zeit oder dauerhaft leben will, bitte. Dann sollte man aber eben nur die dortige Staatsbürgerschaft annehmen und die bisherige aufgeben. Ich hätte auch keine Einwände gegen eine "reduzierte" Staatsbürgerschaft nur zu Einreisezwecken ohne weitere Rechte, aber zwei "vollwertige" Staatsbürgerschaften führen fast zwangsläufig zu besagter Rosinenpickerei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansgustor 05.10.2015, 12:23
8. Loyal?

Zitat von wll
Stellt sich die Frage, warum sich ein Staat derlei überhaupt bieten lässt und doppelte Staatsbürgerschaften zulässt. Die ständige Rosinenpickerei ist eine Unverschämtheit gegenüber der autochtonen Bevölkerung, die derlei Möglichkeiten nicht hat. Zudem stellt sich die Frage, welchem Staat gegenüber so jemand eigentlich loyal gegenüber ist. Entweder man .....
Ich habe nur eine Staatsangehörigkeit und bekenne mich auf gar keinen Fall ohne Wenn und Aber zu diesem Land. Wem "wenn und aber" nicht gefällt, sollte sich mal Saudi-Arabien anschauen, vielleicht fühlt man sich dort wohler.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Woodcutter 05.10.2015, 12:23
9.

Zitat von wll
Stellt sich die Frage, warum sich ein Staat derlei überhaupt bieten lässt und doppelte Staatsbürgerschaften zulässt. Die ständige Rosinenpickerei ist eine Unverschämtheit gegenüber der autochtonen Bevölkerung, die derlei Möglichkeiten nicht hat. Zudem stellt sich die Frage, welchem Staat gegenüber so jemand eigentlich loyal gegenüber ist. Entweder man bekennt sich ohne Wenn und Aber zum neuen Land oder man lässt die Einbürgerung sein und bleibt bei seiner alten Staatsbürgerschaft.
So etwas kann nur jemand schreiben, der noch nie in einem anderen Land gelebt hat, die Probleme, (ja gibt es auch) die dies mit sich bringt, nicht kennt, und wahrscheinlich auch noch nie jemanden getroffen hat, in dessen Familie es mehr als eine Staatsbürgerschaft gibt (vier in meiner...).
Das hat mit Loyalität nichts zu tun. Oft gibt es einfach wenige Alternativen, z.B. wenn die Eltern in einem anderen Land wohnen und man dort eventuell irgendwann mal etwas erben sollte. Ich musste letztes Jahr übrigens in 3 Ländern Steuererklärungen machen - das war eine tolle Rosinenpickerei...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4