Forum: Panorama
Dortmund: Geräumtes Hochhaus wohl erst in zwei Jahren wieder bewohnbar
DPA

Fast 800 Menschen mussten einen großen Wohnkomplex im Dortmunder Westen verlassen - wegen Brandschutzbedenken. Die Modernisierungsmaßnahmen dauern aber deutlich länger als befürchtet.

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Plasmabruzzler 17.10.2017, 07:57
10.

Zitat von geotie
Glaube ich nicht unbedient. Immerhin haben die Mieter einen Vertrag, wo den Mietern einer Wohnung in dem Haus überlassen wurde.
Im Artikel steht ausdrücklich Im Zuge der Behebung von Brandschutzmängeln seien weitere Modernisierungsmaßnahmen geplant
Das heißt im Klartext, dass der Vermieter die Mieten erhöhen darf. Der Preisaufschlag darf innerhalb von drei Jahren nicht höher sein als 20 Prozent. In vielen Städten dürfen Vermieter die Miete sogar nur um 15 Prozent innerhalb von drei Jahren erhöhen (Kappungsgrenze).

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touri 17.10.2017, 08:22
11.

Zitat von Athlonpower
Tja, so isses nun mal mit den Herren vom Brandschutz, wenn die mal ins Haus gelassen werden, dann gibt es nach Oben keinerlei Begrenzung......
Da gebe ich Ihnen recht. Bei einer Liegenschaft, die ich betreue (Bürogebäude), wird seit ich glaube mittlerweile 6 Jahren wegen Brandschutz saniert. Übel wurde es, als Asbest gefunden wurde. Ein Neubau wäre vielleicht nicht billiger gewesen, aber mittlerweile sicherlich schneller.

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tomsnap 17.10.2017, 08:32
12. Hat Intown sich verzockt?

Wäre sehr zu begrüßen wenn Intown auf diesem Wege einen Teil seiner zusammengerafften Gewinne wieder los würde... die Firma sucht natürlich fieberhaft nach Möglichkeiten die Kosten zu reduzieren. Lob an die Behörden dass endlich mal die gesetzlichen Möglichkeiten ausgeschöpft wurden um diesen Immobilienhai in die Schranken zu weisen.

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vaikl 19.10.2017, 01:15
13. Schade, dass SPON weder erwähnt noch recherchiert,..

....dass die Stadt als Ex-Eigentümerin des Gebäudes anscheinend schon seit 8 Jahren - seit einem Verkehrswert-Gutachten zur Zwangsversteigerung, welches schon damals schwerste Brandschutzmängel und hohe Instandsetzungskosten feststellte - von einer erheblichen Gefahr für die Mieter hätte wissen müssen, aber erst jetzt der Eigentümerin die Pistole auf die Brust setzt. Die betroffene Intown GmbH hatte demnach Recht, als sie sich nach der Räumung über die Stadt und deren Willkūrhandlung beschwerte - auch wenn Intown natürlich die Verantwortliche für die Lage bleibt. Da wird in nächster Zeit wohl noch eine Menge Kellerleichen und Schlamm aufgewühlt...

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