Forum: Panorama
Downshifting: Weniger Arbeit, mehr Leben

Heidi Fink tauscht Bilanzen gegen Wander-Boots. Die Steuerfachwirtin tritt beruflich und finanziell kürzer, um mehr Zeit in den Bergen zu verbringen. Downshifting heißt das Prinzip, das vor allem ein Ziel hat: raus aus dem Hamsterrad, rein ins Leben.

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wintergreen 04.10.2012, 08:29
20. Dowhshifting?

Zitat von sysop
: In ihrem dreiwöchigen Sommerurlaub jobbt sie bei einem Reiseveranstalter. Sie hilft in der Küche und im Service eines Sporthotels in Österreich. Arbeiten, wo andere Urlaub machen...Aufenthalte in Frankreich, Italien und Österreich, mal als Küchenhilfe, mal als Kinderbetreuerin, mal als Leiterin von Skigruppen. Fink arbeitet meist mehr als 40 Stunden pro Woche, doch der Abstand zum Büroalltag tut ihr gut...Während Aussteiger vor einigen Jahren noch als Hippie oder Loser abgestempelt wurden, wandelt sich die Akzeptanz langsam. "Downshifting ist kein Makel mehr. Wenn jemand etwas aus seinem Leben macht, wird das anerkannt", sagt Sponagel.[/url]
Ich frag mich, was die Frau hier downshiftet. Ausser dass sie nicht mehr tagtäglich im Büro sitzt, scheint sie emsiger und umtriebiger als zuvor. Scheint mir jemand zu sein, der sich beruflich ein bisschen verändern will und dies gemäss dem Zeitgeist an die grosse Glocke hängt, damit ihre FB-Freunde nicht denken, sie wäre als Aussteigerin oder Hippie geendet.
Man muss ja nicht immer etwas "sinnvolles" tun, kann sich auch mal für ein paar Monate an den Strand legen oder in den Bergen wandern, ohne gleich Wandergruppen zu führen und was weiss ich noch alles.

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spon-facebook-10000220455 04.10.2012, 08:29
21. ja ja

ich hab heute auch mein auto stehen lassen und bin mit den öffentlichen gefahren.....es ist zum kotzen wenn ich höre wie berichtenswert es ist über so ne gequirlte sch.. zu schreiben..... sag doch mal nem überarbeiteten pfleger aus dem krankrenhaus er soll weniger arbeiten und mehr leben..... aber haben ja schon viele gesagt das es sich tatsächlich manche noch leisten können........ gut für diese aber ein beschämender artikel für alle die hart arbeiten

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Wupp 04.10.2012, 08:32
22. schön und gut

Schön und gut, dass es noch Leute gibt, die sich das erlauben können, träume ich auch oft von. Aber man muss ja auch sagen: Wenn das jeder machen würde/könnte - wer soll dann die Arbeit machen, damit es den Aussteigern in ihrer Freizeit gut geht? Im Übrigen muss man schon aufpassen, nicht zu sehr aus dem Tritt zu geraten. Nach 3 Monaten Krankschreibung habe ich mich schon schwer getan, wieder in den Alltag zurückzukehren. Nicht dass man das Arbeiten dann ganz verlernt hat ...

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pepe81 04.10.2012, 08:33
23. Diesen Trend sehe ich selber...

...langsam in meinem Umfeld, die Leute wollen selbstbestimmter werden und verzichten dafür freiwillig auf Geld. Sehr erstaunlich für ein Land in dem Zukunftsangst fast zur Leitkultur gehört mit welcher der Mensch getrieben wird um Leistungen zu erzeugen. Ich für meinen Teil verzichte eher auf Karierre um etwas entspannter leben zu können, ich bin zwar meine 8 Std im Büro aber mach mich jetzt nicht kaputt und habe gewissen Freiheiten. Ich kenn Leute die verdienen das Doppelte aber haben z.b. den ganzen Sommer verpasst weil Sie im Büro erstickt sind und im Urlaub kümmern sie sich dann um das was liegen gebleiben ist als sie im Büro "gewohnt" haben. Einer macht jetzt z.b. seine Steuererklärung und sonstigen Papierkram.

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fatherted98 04.10.2012, 08:33
24. Luxusprobleme.....

Zitat von sysop
Heidi Fink tauscht Bilanzen gegen Wander-Boots. Die Steuerfachwirtin tritt beruflich und finanziell kürzer, um mehr Zeit in den Bergen zu verbringen. Downshifting heißt das Prinzip, das vor allem ein Ziel hat: raus aus dem Hamsterrad, rein ins Leben.
...wahrend hunderttausende gerne einen gut bezahlten Job hätten bei dem sie sich den A... aufreisen dürften kommt von der Dame nur Jammer Jammer Jammer....Burn out bla bla....soll Sie doch auf die Alm ziehen und Ziegen hüten...wird wieder eine Stelle frei für jemanden der auch wirklich arbeiten möchte und es nötig hat...die Dame scheinbar nicht.

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FreeEurope 04.10.2012, 08:40
25. Zwangsdownshifting: Steuerklasse V

Unser Steuersystem hat die K-K-K Steuerklasse V eingeführt. Sie eignet sich perfekt zum Zwangsdownshifting. Auch die Herd-Versicherung (allgemeinhin als "Familienversicherung") bekannt erleichtert das "Downshifting".
Der Erfolg zeigt sich vor allem in Ostdeutschland, wo immer mehr Frauen "downshiften" - so wie im Westen üblich. Die Erwebslosenquoten bei Frauen gleichen sich nach unten an.

O-Ton: "Schatz - Arbeiten lohnt sich nicht. Steuerklasse V - Familienversicherung. "

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suelze 04.10.2012, 08:44
26. Ausstieg besser mit 50 plus

Den jungen Leuten kann ich aus eigener Erfahrung nur raten: denkt mal darüber nach, wie es mit 50 plus sein könnte. Wie geht es Euch da? Könnte es sein, dass man dann voll in der Abbauphase ist? Die ersten kleinen Gesundheitsprobleme hat? Ich bin froh, nach einem langen, vielleicht auch zu langen Arbeitsleben etwas früher aufhören konnte.....Deshalb kann ich nur raten, besser in jungen Jahren bei bester Fitness Geld verdienen und downshiften für später aufheben....

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rokokokokotte 04.10.2012, 08:47
27. Lol!

Zitat von sysop
Heidi Fink tauscht Bilanzen gegen Wander-Boots...Downshifting heißt das Prinzip, das vor allem ein Ziel hat: raus aus dem Hamsterrad, rein ins Leben.
Lese ich diese - sorry - Schmonzette - so fallen mir gleich die stolzüberheblichen Muttis und Vatis dieser Nation ein, die mir, als bekennendem Fortpflanzungsverweigerer, ständig mit Gift und Galle, gewürzt mit notorisch gierigen Forderungen nach weiteren, höheren finanziellen Zuwendungen wg. erfüllter Kinderproduktion, ein!
Jetzt kommt zusätzlich zur allgemein ziemlich unproduktiv ausgedehnten Selbstfindungsphase des Futurenachwuchses(im übrigen alles vom aktiven Berufsknecht finanziert...) noch die "raus aus´m Hamsterrad" DOWNSHIFTING Masche.
Liebe Fortpflanzler, begründet mir mal so langsam Euer permanentes rumplauschen von wegen "wer mir zukünftig meine Rente erwirtschaften soll" - wenn nicht die Produkte Eures heroischen Kampfes gegen die vergreisung der Deutschen Gesellschaft??
Da sehe ich bei Euren zunehmend spätberufenen, downgesizten Lieblingen so langsam aber sicher schwarz, ganz schwarz...

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FreeEurope 04.10.2012, 08:48
28. Zwangsponyhof: Steuerklasse V + Herdversicherung

Zitat von cheechago
Das was in 40-45 Berufsjahren als Rente zurückkommt, ist lachhaft - die Jungen sind besorgt? Dann müssen halt Werte geschaffen werden: Das Leben ist kein Ponyhof für unter 30-Jährige.
Der Ponyhof wird durch das Steuersystem systematisch herbeigeführt.
Bei Verheirateten lohnt es sich für den weniger verdienenden kaum mehr noch voll zu arbeiten. Steuerklasse V + "Familienversicherung" incentivieren das zu Hause bleiben.

Dann gibt's die Steuer- /und Sozialabgabenoptimierer:
Neulich kam eine Mitarbeiterin auf mich zu, die wollte statt bei uns voll nur noch Teizeit arbeiten und einen Nebenjob annehmen (auch Steuerklasse V). Netto würde ihr so wesentlich mehr bleiben.

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SURE 04.10.2012, 08:48
29. Egal ist....

und das hat Frau Fink gut erkannt, ob Sie einen Vorteil an der Mehrarbeit hat. Dies ist nicht einmal finanziell gesehen so.
Sollte sie eine Gehaltserhöhung bekommen haben frisst der Staat diese direkt auf. Wozu also mehr leisten? Um ein noch mehr an Bürokratie oder EU -Wahnsinn zu finanzieren? Frau Fink nimmt den einzig richtigen Weg.
Wachstum ohne Ende und Gewissen ist ihre Sache wohl nicht. Bravo, ein Vorbild für die bewusste Leistungsgesellschaft welche in der Balance lebt.

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