Forum: Panorama
Drakonisches Abtreibungsverbot: Alabama soll erst der Anfang sein
Mickey Welsh/The Montgomery Advertiser/ AP

Alabamas Gouverneurin hat das umstrittene Gesetz unterzeichnet, das Abtreibungen in dem US-Bundesstaat verbietet. Angestachelt von Donald Trump hoffen die Republikaner auf einen landesweiten Effekt.

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mafreschi 16.05.2019, 11:48
10. Was heißt hier "na und"? Fürchterlich!

@mimas101: Es geht nicht um die Frauen, die mal schnell in einen anderen Bundesstaat reisen können, es geht gerade um die ärmsten und schwächsten Schwangeren, die nicht 'mal das Geld haben, in einem Bus zu fahren!

Eigentlich sollte es schon verfassungswidrig sein, wenn ein Konsortium aus lauter Männern (und auch noch aus einer Ethnie!) eine solche Entscheidung trifft.

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plaudertasche123 16.05.2019, 11:51
11. @mimas01

Zitat von mimas101
Wandert halt der abtreibungswillige US-Amerikaner in den nächstgelegenen Nachbarstaat und läßt dort den Eingriff vornehmen. So einen Tourismus gab es schon einmal. Das Alabamagesetz ist halt kein Bundesrecht sondern nur ein einzelstaatliches Recht (hier wäre sowas nicht möglich zumal auch das BVerfG querschießen würde). Durchsetzen kann das Gesetz auch kein Alabamapolitiker außerhalb seines Staates.
"Na und?", schreiben Sie?? Haben Sie denn überhaupt darüber nachgedacht, WAS da gerade passiert?! Diese erzkonservativen, alten Männer nehmen es sich heraus, ein fundamentales Frauenrecht zu kippen. Heute, im 21. Jahrhundert, in einem Land, das sich eine moderne Zivilisation nennt. Das ist zutiefst diskriminierend, rückwärtsgewandt und erschütternd.

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madameping 16.05.2019, 11:51
12.

Zitat von Sibylle1969
Frauen in Alabama und den ganzen USA: wehrt euch dagegen, was weiße, alte, männliche republikanische Senatoren euch vorschreiben wollen! Ich fasse es nicht, dass wichtige Frauenrechte, die vor fast 50 Jahren erkämpft wurden, rückgängig gemacht werden sollen.
Bin Ihrer Meinung, aber hier ist leider eine Frau, eine Senatorin, die federführende Kraft.
Es ist ein feministischern Mythos, anzunehmen, dass nur Männer den Frauen Böses wollen...

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plaudertasche123 16.05.2019, 11:54
13. @misterknowitall

Zitat von misterknowitall2
reagiert eine Frau.
"Der Landessenat winkte die kontroverse Vorlage, die meist arme und schwarze Frauen trifft, trotzdem durch - dank einer Republikaner-Mehrheit aus 25 weißen Männern. " Steht im Artikel. Lesen hilft.

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gracie 16.05.2019, 11:59
14. Frauen müssen auf die Strasse ....

...und auch andere Gruppierungen um Unterstützung bitten, macht richtig viel Krach, mit MeToo hat es auch geklappt. Diesen, alten, weisshaarigen Männer im grauen Anzug muss man endlich klipp und klar erklären, dass ihre Zeit endgültig vorbei ist.

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spon-facebook-10000052848 16.05.2019, 12:02
15. Immer besser

O’er the land of the free and the home of the brave.... Über dieses Land kann ich nur noch verwundert und dauerhaft den Kopf schütteln und mich fragen wie es zur "führenden" westlichen Nation wurde.

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madameping 16.05.2019, 12:05
16.

Zitat von mimas101
Wandert halt der abtreibungswillige US-Amerikaner in den nächstgelegenen Nachbarstaat und läßt dort den Eingriff vornehmen. So einen Tourismus gab es schon einmal. Das Alabamagesetz ist halt kein Bundesrecht sondern nur ein einzelstaatliches Recht (hier wäre sowas nicht möglich zumal auch das BVerfG querschießen würde). Durchsetzen kann das Gesetz auch kein Alabamapolitiker außerhalb seines Staates.
Seien Sie nicht so zynisch. Es gibt Frauen, die sich die Reise in andere Bundesstaaten nicht leisten können.

Es geht hier um den Ausstieg erzkonservativer Kräfte, die sich einerseits von einem halbirren Präsidenten anstacheln lassen und sich in ihrem restriktiven, rückständigen und intolerant-bornierten Weltbild bestätigt fühlen, dem sie endlich wieder freien Lauf geben können. Wer so denkt wie diese Leute, will kein Leben schützen, sondern er will seine absolutistischen alttestamentarischen Machtansprüche um jeden Preis durchsetzen. Der macht nicht einmal Halt bei Frauen, die durch eine Vergewaltigung schwanger geworden sind...

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mimas101 16.05.2019, 12:12
17. Sachte

Zitat von plaudertasche123
"Na und?", schreiben Sie?? Haben Sie denn überhaupt darüber nachgedacht, WAS da gerade passiert?! Diese erzkonservativen, alten Männer nehmen es sich heraus, ein fundamentales Frauenrecht zu kippen. Heute, im 21. Jahrhundert, in einem Land, das sich eine moderne Zivilisation nennt. Das ist zutiefst diskriminierend, rückwärtsgewandt und erschütternd.
Gesetze eines Bundesstaates gelten auch nur in diesem. Und ich könnte mir durchaus vorstellen das eine Non-Profit-Kaffeefahrt.org aufkreuzt und den armen Frauen einen Transport ermöglicht. Die Amis sind halt so.

Was hier läuft geht aber über vieles hinaus:
1. Wird ein Gesetz erlassen das offensichtlich dem Bundesrecht oder der Bundesverfassung nicht entspricht. Hier bei uns wäre das Gesetz illegal (Bundesrecht bricht Landesrecht) in den US muß mans aber extra erschlagen.
2. Offensichtlich machen die USA mittlerweile eine Rolle rückwärts ins tiefste Mittelalter. Möglich das hier der Bible Belt angesprochen werden soll - als Wähler für Trump weil Trump ansonsten innenpolitisch ein Dauerversager und Maulheld ist. Außerdem ists gut das die REPs sich dann in Trumps Kielwasser nochmals 4 Jahre in der politischen Sonne aalen können bevor sie sich auflösen.
3. Auch scheint das Gesetz eine Art Lackmustest zu sein zur Frage wie sehr der Supreme Court schon auf Linie gebracht wurde. Wenn nicht dürften den Richtern die nächsten Twitterarien mit behaupteten Fake-Urteilen gewiß sein.

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.patou 16.05.2019, 12:15
18.

Zitat von misterknowitall2
In Alabama reagiert eine Frau.
Darf ich Ihnen trotzdem den folgenden Artikel nahelegen, der das Groteske dieser Entscheidung eindrucksvoll bebildert:

https://www.theguardian.com/us-news/2019/may/14/alabama-abortion-ban-white-men-republicans

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fellmonster_betty 16.05.2019, 12:15
19. zurück ins mittelalter

kann nur hoffen, das der Schuss nach hinten losgeht und der erste Fall eine rep Tochter und der Arzt ein schwarzer ist. RASSENUNRUHEN WÄREN SICHER. Trump schafft alles,was dieses Land erreicht hat, zu zerstören.

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