Forum: Panorama
Drama in Husum: Polizei erschießt bewaffneten Mann vor seinem Wohnhaus
DPA

Ein Streit in einem Wohnhaus in Husum hat ein tödliches Ende genommen. Ein Mann attackierte ein Ehepaar, das im selben Haus wohnte wie er. Die Polizei rückte daraufhin an - und erschoss den mutmaßlichen Täter.

Seite 1 von 4
grafparagraph 05.12.2014, 12:37
1. als ich klein war...

... hab ich noch glernt, dass die polizei bemüht ist keine tödlichen schüsse abzugeben und dass die dienstwaffe nur für fangschüsse sei....wird das polizisten auch noch beigebracht?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stromberg1974 05.12.2014, 12:56
2. Fangschuss?

Ein gut trainierter Mann braucht vielleicht eine gute Sekunde bis er eine Distanz von zehn Metern überwunden hat, und sie mit einem Messer tödlich verletzen kann. Da kann ein Polizist froh sein, wenn er die Waffe überhaupt noch ziehen kann. Messer werden als Waffe stark unterschätzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fridagold 05.12.2014, 12:59
3.

Zitat von grafparagraph
... hab ich noch glernt, dass die polizei bemüht ist keine tödlichen schüsse abzugeben und dass die dienstwaffe nur für fangschüsse sei....wird das polizisten auch noch beigebracht?
"Nach Polizeiangaben stürmte der mutmaßliche Täter schließlich mit Messern bewaffnet auf die Beamten zu. Ein Polizist zog daraufhin seine Dienstwaffe und schoss."

Falls das wirklich so war: Soll der Polizist erst einen Warnschuss abgeben, während das Messer sich in seinen Hals rammt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
smst0123 05.12.2014, 13:00
4. Warnschuss...

Wenn jemand bewaffnet und aus wenigen Metern auf einen Polizeibeamten zustürmt, bleibt, selbst wenn der Beamte seine Waffe schon in der Hand hält, keine Zeit für einen Warnschuss.
Im Übrigen ist ein Schusswaffengebrauch, wenn die Situation dies zulässt, auf geeignete Weise anzudrohen, aber eben nicht zwangsläufig durch einen solchen Warnschuss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
traineee 05.12.2014, 13:00
5. Ärmlich

Urteilen bevor die genaue Einsatzsituation klar ist halte ich für sehr ärmlich...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zapp-zarapp 05.12.2014, 13:00
6. Spruch-Weisheit:

"Komm nie mit einem Schwert zu einer Schießerei!" Wenn hier ein Aggressor, nachdem er bereits andere Personen verletzt hat, im Wissen, dass die Polizei vorm Haus steht, die sichere Deckung bewaffnet und im Angriffsmodus verlässt, dann liegen doch folgende Interpretationen nahe: Entweder erweiterter Suizid, oder ernsthafter Versuch sich den Weg um jeden Preis freizukämpfen oder totale Unzurechnungsfähigkeit belegt durch Verkennung der Situation. In all diesen Fällen sehe ich keinen Anfangsverdacht zuungunsten des Polizisten. Das ist eine andere Liga, als die Fälle, die derzeit die USA umtreiben. Tragisch und traurig für alle Beteiligten und Angehörigen ist es dennoch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Koalabärin 05.12.2014, 13:06
7. 2 mögliche Antworten

@grafparagraph
1: Die volle Portion Antiamerikanismus - Die Polizei lernt aus den Nachrichten. Sie wollen unseren Vorbildern in nichts nachstehen.
2: Sie denken sich schlicht, einfach und ergreifend: Für die paar Kröten im Monat las ich mich doch von so einem Irren nicht abstechen.

Obwohl: Da fällt mir noch eine dritte Möglichkeit ein.
Die Ausbildung bei der Polizei wird, wie bei fast allen Berufen, immer mehr vernachlässigt. Denen werden keine Alternativen zum Finalen Rettungsschuß mehr beigebracht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geotie 05.12.2014, 13:20
8.

Im Vergleich zu den tödlichen Einsätzen in den USA und hier, sehe ich die Polizei hier viel besonnener vorgehen.
Ich denke, das Opfer hatte in seinem Zorn einen Tunnelblick und war der Meinung, mit einem Messer in der Hand kann man alle Probleme lösen. Naja, er hat jetzt keine mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tragello 05.12.2014, 13:22
9. als ich klein war...

... habe ich noch gelernt, dass man auf niemanden mit gezogenem Messer zustürmt. Ich frage mich, ob das heute keiner mehr beigebracht bekommt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4