Forum: Panorama
Drama in Husum: Polizei erschießt bewaffneten Mann vor seinem Wohnhaus
DPA

Ein Streit in einem Wohnhaus in Husum hat ein tödliches Ende genommen. Ein Mann attackierte ein Ehepaar, das im selben Haus wohnte wie er. Die Polizei rückte daraufhin an - und erschoss den mutmaßlichen Täter.

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benuron 05.12.2014, 13:25
10. Alles richtig gemacht

Wieso wird jetzt in dem Fall schon wieder auf den Polizisten rumgehackt? Das war kein 'finaler Rettungsschuss'. Das war Selbstverteidigung.

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compiler 05.12.2014, 13:26
11.

Zitat von Koalabärin
@grafparagraph 1: Die volle Portion Antiamerikanismus - Die Polizei lernt aus den Nachrichten. Sie wollen unseren Vorbildern in nichts nachstehen. 2: Sie denken sich schlicht, einfach und ergreifend: Für die paar Kröten im Monat las ich mich doch von so einem Irren nicht abstechen. Obwohl: Da fällt mir noch eine dritte Möglichkeit ein. Die Ausbildung bei der Polizei wird, wie bei fast allen Berufen, immer mehr vernachlässigt. Denen werden keine Alternativen zum Finalen Rettungsschuß mehr beigebracht.
Mansche Leute hier scheinen die Gefährlichkeit eines Messers im Nahkampf zu unterschätzen. Wenn jemand mit einem Messer auf einen zurennt, muss er sofort gestoppt werden. Ein Schuss in die Beine, die ja ein deutlich kleineres Ziel sind als der Oberkörper, hat nicht zwangsläufig diese Mannstoppwirkung. Und einen Warnschuss kann in der Situation wie geschildert, niemand wirklich erwarten.

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phatz 05.12.2014, 13:27
12. Treffsicher

Überraschend, dass bisher nur zwei Experten über einen fehlenden Warn- oder Beinschuss gemeckert haben. Wer sich schon einmal in einer Gefahrensituation befand, die Angst gespürt hat, während einem das Adrenalin von einer Sekunde auf die andere fast aus den Ohren spritzt, der weiß, dass es dafür einfach viel zu schnell geht.

Gesetz dem Fall, dass der Täter wirklich aus kurzer Distanz mit gezückten Messern auf den Polizisten zugelaufen ist, kann ich den Beamten für seine Treffsicherheit beglückwünschen. Das und noch ein dickes Danke, weil er sich beruflich in derart gefährliche Situationen begibt.

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thor1708 05.12.2014, 13:43
13.

Verrückte, die aus ihren eigenen Gründen auf Menschen los gehen brauchen wir nicht. Solche Leben sind nicht erhaltenswürdig. Die Polizei hat richtig reagiert. Er hatte eine Chance weiter zu Leben, er hätte andere Menschen in Ruhe lassen sollen. Aber so...

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der andere 05.12.2014, 13:44
14. Erzählen Sie das

Zitat von phatz
Überraschend, dass bisher nur zwei Experten über einen fehlenden Warn- oder Beinschuss gemeckert haben. Wer sich schon einmal in einer Gefahrensituation befand, die Angst gespürt hat, während einem das Adrenalin von einer Sekunde auf .....
...mal den Experten, die aufgrund der dünnen Fakten gleich wieder allerlei Besserwissen von sich geben, während sie gemütlich auf dem Sofa oder vor dem Schreibtisch sitzen, vielleicht nen Becher Kaffee neben sich. Die wollen jetzt analysieren oder verschwören, wie es in der vergangenen Nacht in Husum gewesen ist... Aha!

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syracusa 05.12.2014, 13:48
15. Warum Schusswaffe, wenn's auch Pfefferspray oder ein Teaser tut?

Warum Schusswaffe, wenn's auch Pfefferspray oder ein Teaser tut?

Nicht nur in den USA neigen Polizisten zu unverhältnismäßiger Gewaltanwendung. Offenkundig ist die deutsche Polizei falsch ausgerüstet und falsch ausgebildet, und das kostet beides Menschenleben.

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fridagold 05.12.2014, 13:53
16.

Zitat von syracusa
Warum Schusswaffe, wenn's auch Pfefferspray oder ein Teaser tut? Nicht nur in den USA neigen Polizisten zu unverhältnismäßiger Gewaltanwendung. Offenkundig ist die deutsche Polizei falsch ausgerüstet und falsch ausgebildet, und das kostet beides Menschenleben.
Ein Mann bedroht mit Messern Mitbürger und rennt mit ebensolchen in der Hand auf Polizisten zu. Ich bin echt die letzte, die Schusswaffengebrauch befürwortet. Taser sind hierzulande nicht in der Polizei vorhanden. Pfefferspray kann im wahrsten Sinn des Wortes nach hinten losgehen.
Wer mit Messern auf Bewaffnete zustürmt, muss einfach damit rechnen, dass es zu Waffengebrauch kommt.
Das lässt sich doch in keiner Weise mit den aktuellen Fällen aus den USA vergleiche, wo Unbewaffnete in uneindeutigen Situationen erschossen wurden.

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dagoberto 05.12.2014, 13:57
17. Ausnahmesituation!

Und das gilt sowohl für den Getöteten als auch für den Polizisten. Es ist so, dass Notwehr/-Hilfesituationen und der Schusswaffengebrauch als unmittelbarer Zwang bei der Ausbildung deutlich unterschieden und auch trainiert werden. Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass der Schuss als Zwangsmittel höchst selten angewendet wird. Eine Notwehrsituation richtig zu erkennen und geistesgegenwärtig zu handeln, ist eine wirkliche Ausnahmesituation, in der man schneller entscheiden muss, als man möchte. Man muss garantiert nicht damit rechnen, dass der Beamte jetzt Interviews gibt, in denen er die Richtigkeit seines Handelns herausstellt. Der Zweifel wird ihm wohl für immer bleiben.

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Bundeskanzler20XX 05.12.2014, 15:08
18. #15

"15. Warum Schusswaffe, wenn's auch Pfefferspray oder ein Teaser tut?

syracusa heute, 13:48 Uhr

Warum Schusswaffe, wenn's auch Pfefferspray oder ein Teaser tut? Nicht nur in den USA neigen Polizisten zu unverhältnismäßiger Gewaltanwendung. Offenkundig ist die deutsche Polizei falsch ausgerüstet und falsch ausgebildet, und das kostet beides Menschenleben."
Das kann man durchaus von diesem Punkt her aufrollen. Im Gegensatz zu den USA ist die Verbreitung von Schusswaffen bei uns relativ gering und somit auch die Gefahr geringer erschossen zu werden, auch für die Polizei.
Ich weiß nicht, ob die Polizei überhaupt Elektroschocker benutzt und bei Reizgasen besteht die Gefahr, dass es den Angreifer nicht zu 100% stoppt.
Dennoch sollte man bei der Bewaffnung der Polizei Hand anlegen und ihnen mehr verhältnismäßige Systeme anbieten.
Je nach Krankheitsbild kann der Elektroschocker auch tödlich wirken. Im Verhältnis zur Schusswaffe sollte das aber keine Rolle spielen.

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Bundeskanzler20XX 05.12.2014, 15:12
19. Immer mehr

So wie es in dem kurzen Artikel dargestellt wird war es den Umständen wohl angemessen.
Man merkt aber, das solche Fälle bei uns zunehmen. Das kann einerseits an der Berichterstattung liegen oder aber an der Gesellschaft.

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