Forum: Panorama
Drogenkrieg in Mexiko: Erstickt und verbrannt in der Spielhölle

Es war der bislang verheerendste Anschlag auf die Zivilbevölkerung im brutalen mexikanischen Drogenkrieg: Rund ein halbes Dutzend Männer überfielen in Monterrey ein Casino, vergossen Benzin und ließen das Gebäude in Flammen aufgehen. 53 Menschen starben, die meisten an Rauchvergiftungen.

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overcomer 26.08.2011, 10:43
1. Ratzinger on Tour!

Zitat von sysop
Es war der bislang verheerendste Anschlag auf die Zivilbevölkerung im brutalen mexikanischen Drogenkrieg: Rund ein halbes Dutzend Männer überfielen in Monterrey ein Casino, vergossen Benzin und ließen das Gebäude in Flammen aufgehen. 53 Menschen starben, die meisten an Rauchvergiftungen.
Wie wäre es denn, wenn Ratzinger mal zur Abwechslung seinen selbsternannten und -auferlegten Pflichten nach ginge, anstatt sich in Europa wie wie ein Popstar feiern zu lassen.

Warum ist diese elende Kirche und ihr reaktionnäres Oberhaupt nicht dort, wo ihre Schäfchen sie brauchen, warum nicht dort, wo es nichts zu holen gibt?

Zum Beispiel in Mexiko:

87 % der Mexikaner sind Katholiken.

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brotzeitholer 26.08.2011, 10:49
2. traurig

ich frag mich wie viele noch sterben müssen, bis wir begreifen dass wir mit unserer drogenpolitik auf auf dem holzweg sind!

schärfere gesetze führen nur zu höheren gewinnen bei der mafia, da dies den preis auf dem drogenmarkt erhöht. weniger wirds dadurch nicht.

wir würden der mafia weltweit den großteil ihres geschäfts zerstören, wenn wir den drogenhandel den ärzten und apotheken überlassen. zumindest für die ganzen abhängigen.

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GlenMoray 26.08.2011, 11:17
3. .

Zitat von brotzeitholer
wir würden der mafia weltweit den großteil ihres geschäfts zerstören, wenn wir den drogenhandel den ärzten und apotheken überlassen. zumindest für die ganzen abhängigen.
Genau! Dann sagen bestimmt alle Mafiosi "Och Menno!", gehen friedlich nach Hause und spielen Playstation für den Rest ihres Lebens.

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Mark (London) 26.08.2011, 11:17
4. Absolut richtig

Zitat von brotzeitholer
ich frag mich wie viele noch sterben müssen, bis wir begreifen dass wir mit unserer drogenpolitik auf auf dem holzweg sind! schärfere gesetze führen nur zu höheren gewinnen bei der mafia, ......
Dem kan ich nur beipflichten. Drogen sollten eine Zeitlang umsonst angeboten werden, made in the USA und sonstwo. Dann löste sich das Geschäft der Drogenkartelle über Nacht in Luft auf. Und ohne Geld, auch keine Waffen. Dann löst die Armee die Bandenstrukturen auf - und der Spuk ist vorbei.

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derMaulheld 26.08.2011, 11:22
5. Reizender Titel

taz.de: 53 Tote bei Anschlag auf Spielkasino
zeit.de: Viele Tote durch Mordanschlag in Casino

SpOn: Erstickt und verbrannt in der Spielhölle
Eure Headlines erinnern immer mehr an die Springerpresse... schade, war schon mal besser.

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juxeii 26.08.2011, 11:23
6. ...

Zitat von brotzeitholer
ich frag mich wie viele noch sterben müssen, bis wir begreifen dass wir mit unserer drogenpolitik auf auf dem holzweg sind! schärfere gesetze führen nur zu höheren gewinnen bei der mafia, da dies den preis auf dem drogenmarkt erhöht. weniger wirds dadurch nicht.
Dass es auch anders geht beweist Portugal seit 10 Jahren.
Dort ist der Drogenkauf eine Ordnungswidrigkeit(der Verkauf weiterhin eine Straftat).
Das erfreulichste daran ist aber, dass die Qualität der Drogen durch die weniger restriktive Verfolgung gestiegen ist und somit weniger Tote zu beklagen sind.
Auch ist die Anzahl der Neu-User unter den Jugendlichen zurückgegangen.
Aber was solls: der Kampf gegen die Drogen ist ja alternativlos, d.h. die Politik probiert nicht mal temporär was anderes.
Insofern ist dieser Krieg gewollt und es wird ewig so weitergehen.

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Umbriel 26.08.2011, 11:31
7. Kontinent der schmierigen Gangster

Das gesellschaftliche Klima in diesen Staaten südlich der USA ist abstoßend, seit eh und je, die bekommen es nicht gebacken, weil sie keinen Anstand und kein Maß haben.

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sukowsky 26.08.2011, 11:34
8. Möchte hier nicht schlechtes reden

Möchte hier nicht schlechtes reden über Mexiko. Die spanische Vergangenheitsbezogenheit zeigt immer wieder Ungleichheit und seit Francisco Villa, mexikanischer Freiheitsheld, blutige Abrechnung mit den Missständen im eigenen Lande.

Heute ist es die Armut der Bevölkerung mit sehr schwacher Wurzel zur Moral. Kinder wachsen heran mit nur einem Elternteil oder auch allein auf der Straße auch ist eine vernünftige Entlohnung rar.

Hier haben die Drogenbosse leichtes Spiel zumal staatliche Autoritäten mitmachen.
Alles in allem zeigt sich hier, menschliches furchtbares Leid, weil das Geschirr der staatlichen mexikanischen Verfassung morsch und brüchig ist.
Für uns sollte dieses eine Lehre sein.

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Chance 26.08.2011, 11:35
9. Hm...

Zitat von GlenMoray
Genau! Dann sagen bestimmt alle Mafiosi "Och Menno!", gehen friedlich nach Hause und spielen Playstation für den Rest ihres Lebens.
Die Gesetze der Marktwirtschaft sind Ihnen völlig unbekannt oder?
Es gab auch mal einen Markt für Kesselflicker. Seit man aber günstiger einen neuen Kessel kaufen, als einen alten reparieren, kann ist dieser Markt halt zum erliegen gekommen.
Natürlich werden die heutigen Mafiosi keine Engel mehr, aber auf lange Sicht macht keiner was, was sich nicht lohnt.

Besten Gruß,
C

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