Forum: Panorama
Drogenpolitik: Bund der Kriminalbeamten fordert ein Ende des Cannabis-Verbots
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"Historisch betrachtet willkürlich und bis heute weder intelligent noch zielführend": Deutschlands Kriminalbeamte setzen sich für eine Legalisierung von Cannabis ein. Nur ein Tabu soll bleiben.

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hippie.jonny 05.02.2018, 09:24
80. Ihre Statistik ist ungenügend

Zitat von hsc71@gmx.de
Ich habe bisher einige getroffen die sich ihren Lebensweg/ Karriere/ Schule/ Studium verkifft haben weil sie vor lauter Kiffen nichts mehr auf die Reihe bekommen haben. Auch wird hier der Weg an Minderjährige frei gemacht. Man kennt das System bereits vom Alkohol, der/die älteste/r (ü.18) kauft den Stoff und versorgt damit die minderjährige Clique. Wenn ein Schüler betrunken im Unterricht sitzt fällt dies auf, da es z.B. nach Alkohol riecht, aber bereits heute träumen einige Schüler bekifft im Unterricht vor sich hin ohne das dies auffällt.
Ihre Statistik ist ungenügend, denn sie befragten keine repäsentative Gruppe, und diese war sicher auch zu klein.
Bildung und Studium sind kein Problem, wenn man verantwortungsvoll damit umgeht.

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wiesenflitzer 05.02.2018, 09:25
81. Auch BDK-Leute und/oder Polizisten haben,

Zitat von scharfekante
Dass 70 % der Frauen gegen die Legalisierung sind, muesste eigentlich nachdenklich stimmen: Die verantwortungsvolle Taetigkeit von Frauen beschraenkt sich eben nicht nur auf das Autofahren wie bei den Maennern vom BdK, sondern erstreckt sich auch auf die ERziehung von Kindern, den Umgang mit Kranken, Alten, Behinderten u.v.a.m. Auf der anderen Seite waere es noch schwieriger, sexuelle Belaestigungen zu verhindern. Hinzu kommt, dass sich der Konsum von Drogen leichter verbergen laesst als der Konsum von Alkohol. DEn Kriminalbeamten geht es wohl eher ums Budget als den Schutz der Burger. Daher besser die Ausstattung der Polizei verbessern.
und das dürfen Sie mir durchaus glauben, denn ich gehöre selbst dazu, Kinder, die sich im Kindergarten- oder Grundschul- oder weiterführende Schule- oder eben auch Studierenden-Alter befinden. Und die sich beruflich auf durchaus verschiedenen wegen mit dem Stoff beschäftigen. Da gibt es den Streifenpolizisten, der den hier so oft benannten Kleindealern hinterherläuft, damit die Gerichte den "Kleinkram" sowieso wieder einstellen.
Da gibt es die Dezernate, die sich um die Großdealer kümmern und ganze Banden zerschlagen. Da gibt es aber auch genauso den Bezirksdienstbeamten und die JuCops (Jugendkontaktbeamten), die ihr Wissen an Grundschulen und weiterführenden Schulen vermitteln.

Ja, das Zeug "kann" eine Einstiegsdroge sein, aber darum geht es eigentlich gar nicht. De fakto ist es nicht so abhängig machend wie Nikotin und Alkohol und bei weitem auch nicht so gefährlich. Unterhält man sich mit Drogenabhängigen (und das sind Aussagen denen man tatsächlich trauen darf), dann war deren Einstiegsdroge nur sehr selten die Haschkippe. Meist war es hoher Alkoholkonsum im Kindes- und Jugendalter, oder sehr frühzeitige Bekanntschaft mit künstlichen Drogen wie Crack usw., die sehr schnell süchtig machen.

Es gilt im Grunde das Hasch zu legalisieren und es im Fachstores zu verkaufen, und im Gegenzug viel härter gegen diese ganzen anderen Drogen vorzugehen, auch gegen Heroin, LSD, Opium etc.

Dazu eine, schon im Kindergarten beginnende, umfangreiche Aufklärung über/zu Drogen. Das gleiche gilt natürlich für Zigaretten und Alkohol.

Bin weder Raucher noch Trinker, noch Drogenkonsument. Aber ein wacher freier Geist kann diese "Drogen" durchaus als Genussmittel benutzen.
Ein Glas Wein, ein leckeres Bier, ein Glas Whiskey, eine Zigarette, etc. daran ist, wenn man es tatsächlich als Genussmittel betrachtet nichts auszusetzen. Und das macht auch nicht süchtig oder sonst wie abhängig.
Aber einmal Crack, Heroin. LSD, etc. und zack, schon hängt man in der Regel am Fliegenfänger. Das ist die Wahrheit.
Also legalisiert das Zeug, aber verschärft das Andere und bringt dem Volk bei, dass es ein Genussmittel sein kann, dann wird alles gut!

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joeho88 05.02.2018, 09:25
82. ... das wäre doch mal eine Frage an das Volk

Ich persönlich wäre dafür und kann den Argumenten im Artikel folgen. Es muss Tabus, wie z.Bsp. das Autofahren, geben. Dazu benötigt es Schnelltests für die Polizei. Aber ein Schritt vor dem anderen. Mit einer umfassenden Aufklärung von Befürwortern und Gegnern könnte eine solche Entscheidung durch eine Volksbefragung getroffen werden .. diese Möglichkeit haben wir leider nicht.

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CancunMM 05.02.2018, 09:26
83.

Zitat von dborrmann
Ich würde gerne wissen, wieviele der Gegner der Legalisierung Alkohol trinken, Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Schmerzmittel usw. einnehmen.
Und dann ?
Was ändert das ? Warum soll man deswegen noch ein weiteres Suchtmittel, das auchPsychosen auslösen kann, freigeben ?

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hippie.jonny 05.02.2018, 09:30
84.

Zitat von KingTut
hören wir soche Rechtfertigungen; sie stellen aber für mich kein Argument dar. Nur weil die vermeintliche Droge x nicht verboten ist, soll also die Droge y erlaubt werden? Auch wenn Cannabis verschiedentlich als "relativ harmlos" angesehen wird, so ist es oftmals eine Einstiegsdroge, mit denen unsere Justiz fortlaufend beschäftigt ist: Drogentote, Bandenkriege, Geldwäsche, Beschaffungskriminalität. Es wäre in dem Zusammenhang mal interessant zu erfahren, in wie vielen Fällen Cannabis zum Genuss von härteren Drogen führt. Aus der Berichterstattung in den Medien habe ich den Eindruck gewonnen, dass dies nicht selten der Fall ist, weil einem der bisherige Kick nicht mehr ausreicht. Deshalb sage ich: wehret den Anfängen! Der Verweis auf Alkohl, Schlaftabletten etc. ist genauso absurd wie die oft vorgetragene Begründungen, dass das Land x ebenfalls Atomwaffen besitzen oder in einem anderen Land einmarschieren darf, nur weil andere Länder das auch gemacht haben. So erspart man sich wenigstens eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema, gelle?
Ja, ich kann Ihnen helfen: Alkohol ist die häufigste Einstiegsdroge.

Ein Glück, wenn man über Alkohol zum Cannabis kommt und dann dabei bleibt, und nicht mehr säuft...

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geboren1969 05.02.2018, 09:31
85. Legalisierung jetzt!

Ich arbeite seit 20 Jahren als Rettungsassistent/Notfallsanitäter hauptamtlich im Rettungsdienst einer bayerischen Großstadt. Ich habe in diesem Zeitraum noch nicht EINEN Patienten wegen Cannabis-Wurkung ins Krankenhaus gefahren. "Alkoholopfer" fahre ich täglich mehrmals. Cannsbiskonsumenten werden auch nicht aggressiv gegen Rettungsdienstpersonal. Bei manchen Alkoholtrinkern gehört das mittlerweile zum normalen Umgang, sich mit RD-Personal anzulegen.

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HALLO HALLO 05.02.2018, 09:32
86. wie war das nochmals mit der Fälschung von Umfragen?

kürzlich die Titelstory von Spiegel: viele Umfragen sind gefälscht. Und jetzt wird extensive aus einer solchen Umfrage zitiert. Komisch - die Umfrage stimmt in keiner Weise mit meiner zugegebenermassen empirischen Erfahrung überein ...

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streetbob011 05.02.2018, 09:33
87.

Umfragen?
wahrscheinlich hat man mit den gleichen umfrageinstituten gearbeitet, über die man letzte Woche die Artikel über gefälschte Umfragen gemacht hat. einfach lächerlich!

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ekel-alfred 05.02.2018, 09:35
88. Staatseinnahmen

Hat sich eigentlich keiner der Foristen hier gefragt, warum die Politik freiwillig auf Einnahmen verzichtet?
Wenn Cannabis legal zu kaufen wäre, würde darauf eine Steuer erhoben, ähnlich wie bei Tabak und Alkohol. Da der Staat immer mehr Geld benötigt, wäre er doch schön dumm, darauf zu verzichten?

Warum tut er es trotzdem? Schon mal darüber nachgedacht?

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horstenporst 05.02.2018, 09:36
89.

Zitat von karlpkiessling
Wenn Cannabis frei gegeben wird, werden die Kleinkriminelle wohl kaum als Gärtner arbeiten. Sie werden dann Kokain und Crystal Meth dealen. Das Drogenproblem wird für uns alle nur gefährlicher.
Das glaube ich kaum. Cannabis kann man einfach in der Wohnung, auf dem Balkon oder sonstwo in kleinen Mengen anbauen. Das ist bei Kokain und Crystal Meth komplett anders. Oder glauben sie ernsthaft die Cannabis Kleindealer würden bei einer Legalisierung einen auf Breaking Bad machen?

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