Forum: Panorama
Dutzende Verletzte in Mannheim: Polizei untersucht Zugunglück - Hubschrauber im Einsa
DPA

Es passierte kurz vor dem Hauptbahnhof in Mannheim: Ein Güterzug rammte einen Eurocity, Dutzende Passagiere wurden verletzt. Im Bahnverkehr der Region kommt es jetzt zu Störungen.

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HighKingOfTara 02.08.2014, 14:45
60.

Zitat von Hans58
Mannoman, verraten Sie mir bitte, wie ein ICE auf der Strecke rheinischen Strecke Koblenz - Köln (Köln - Koblenz) südlich von Köln auf die rheinische Schnellstrecke - Köln - Köln/Flughafen - Montabaur - Limburg - Frankfurt Rhein-Main Fernbahnf - Frankfurt Hbf wechseln soll, wenn zwischen Köln und Koblenz keine einzige Eisenbahnbrücke ist? Außerdem, warum soll ein ICE Koblenz - Köln bei Köln seine Fahrtrichtung wechseln und wieder nach Süden fahren, wo er her kam??? P.S. Mit Ihrer 1. Klasse Version der ersten IC hatten Sie Recht, dafür danke ich dem Foristen Robert_Rostock, der bei Wikipedia diese Info fand.
Nun, ich habe ihr ursprüngliches Posten dahingehend verstanden, daß zwischen Koblenz und Köln mit ICEs langsam gefahren wird und das eben keine Schnellfahrstrecke ist.
Ebenso war ich der Meinung, daß die von Ihnen genannten ICE nicht nur zwischen Koblenz und Köln verkehren, sondern über diese beiden Punkte hinaus und somit Schnellfahrstrecken benutzen. Muß ich Ihnen erst eine Skizze machen und verstehen Sie es auch so.

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Ex-Kölner 02.08.2014, 15:16
61. Sie irren...

Zitat von Hans58
Auf u.a. der linksrheinischen Strecke Koblenz - Köln verkehren ICE und diese Strecke ist alles andere als eine "Schnellfahrstrecke",
Korrekt.

Zitat von Hans58
Und ein früherer IC bestand nie nur aus Wagen der 1. Klasse.....
Oh doch - die zweite Klasse kam erst später...

Anfangs handelte es sich um Züge, die nur Plätze der ersten Wagenklasse führten und im Zwei-Stunden-Takt verkehrten.

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frankasten 02.08.2014, 15:27
62. Sind ja lustige Spekulationen im Gang.......

Mannheim hat keine Computertechnik, kein ESTW, sondern Relaistechnik Siemens aus 1955 und 1982. Also kann kein Computer versagt haben. Ich tippe nach den Fotos auch auf Flankenfahrt und neige daher dazu, daß eine Flankenschutzeinrichtung nicht so eingestellt war, wie es zu der Fahrwegsicherung vorgeschrieben sein sollte. Also sind vorstellbar:

1. Störungen/ Bauarbeiten im Stellwerksbereich und in der Folge nötige Einzelsicherung der Fahrwegelemente. Dabei etwas (Flankenschutzweiche) übersehen oder falsch eingestellt und die gefährdende Zugfahrt mit Ersatzsignal oder Befehl zugelassen.

2. Flankenschutzweiche könnte eine sogenannte Zwieschutzweiche sein, dann wird es kompliziert, aber eigentlich auch nur bei Situation wie unter Punkt 1 denkbar

3. Lokführer Güterzug überfährt Halt zeigendes Signal (aber sehr viele ??? wegen PZB fast unmöglich) und die Flankenschutzweiche dürfte kaum im Durchrutschweg gleich hinter dem Signal liegen.

Die Bahnsicherungstechnik hat schon so ihre Tücken und Schwächen. Vor allem verstehe ich, daß die unmittelbar Beteiligten jetzt den Mund halten und sich dazu nur noch über Anwälte äußern. Also fröhliches Weiterspekulieren, ob eventuell die Sitze in der 2. Klasse daran schuld sind.

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sitta-ehp 02.08.2014, 15:35
63. Ungereimtheiten in der Bericherstattung

Was mich irritiert ist die Aussage das Güterzug wäre auf dem Weg von Duisburg nach Ungarn gewesen. In diesem Fall wäre er aber in die falsche Richtung, nämlich nordwärts gefahren, parallel zu dem EC. Das ergibt sich auch aus den Aufnahmen vom Unfallort, danach ist die ÖBB-Zuglok dem EC wohl in Höhe des 2.Wagens in die Flanke gefahren. Auch zu erkennen ist, dass für den Fahrweg des EC die Weiche im Unfallbereich richtig (= Geradeaus) gestellt war.
Das würde aber bedeuten, dass entweder
a) der Lokführer des Güterzugs ein Haltesignal überfahren hat und somit trotz Notbremsung der Durchrutschweg nicht mehr ausreichte, oder
b) ein technischer Defekt vorlag, oder
c) auf Grund einer besonderen Betriebssituation (z.B. Signal-/Weichenstörung) einer der Züge auf mündliche Anweisung des Fahrdienstleiters oder Sondersignal fuhr.

Für a) und c) sollte die Ursache leicht zu ermitteln sein, da hier entsprechende Aufzeichnungen in den Lokomotiven bzw. dem Stellwerk vorliegen. Für b) wird das aber schweirieger, falls hier ein "Zufallsfehler", d.h. ein nicht reproduzierbarer Fehler vorliegt.

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bartsuisse 02.08.2014, 15:47
64. Infrastrukturen in Deutschland

die gehörten einmal zur europäischen Spitze. Dank der verherenden Politik der letzten Jahre sind die auf tiefstes Niveau abgestürtzt. Ob Autobahnen oder die Bahn, überall holpert es und im Vergleich zu andern Ländern ist es eine Zumutung diese zu benutzen . Vergleicht man die DB und ihre "ICE" mit dem Ausland dann ist es peinlich was die DB den Fahrgästen zumutet. Vergleicht man auch die Dichte die Frequenz und die beförderten Passagiere und auch noch die zu zahlenen Preise dann sieht es verherend aus. Ob die FS oder SCNF, beide sind schneller. Oder die SBB mit einer doppelten Menge an Reisenden. Aber die DB verlangt schweizerische Ticketpreise und bietet den Service den man in Osteuropa erwartet

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Hans58 02.08.2014, 15:49
65.

Zitat von HighKingOfTara
Nun, ich habe ihr ursprüngliches Posten dahingehend verstanden, daß zwischen Koblenz und Köln mit ICEs langsam gefahren wird und das eben keine Schnellfahrstrecke ist. Ebenso war ich der Meinung, daß die von Ihnen genannten ICE nicht nur zwischen Koblenz und Köln verkehren, sondern über diese beiden Punkte hinaus und somit Schnellfahrstrecken benutzen. Muß ich Ihnen erst eine Skizze machen und verstehen Sie es auch so.
Natürlich verkehren sie darüber hinaus, aber nicht rechtsrheinisch ab Köln wieder zurück nach Süden, und das war der Tenor meiner Replik.
Und mein Anliegen zuvor war es auch, Ihrer Behauptung entgegen zu treten, dass ICE nur auf Schnellstrecken fahren.

Falls Sie es möchten, kann auch ich Ihnen gerne eine Skizze machen, aber ich gehe davon aus, Sie verstehen es auch so.

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Hans58 02.08.2014, 15:53
66.

Zitat von Hans58
OT:... ... Und ein früherer IC bestand nie nur aus Wagen der 1. Klasse.....
Zitat von Ex-Kölner
..... Oh doch - die zweite Klasse kam erst später...
Danke, aber Sie kommen zu spät.
Ich wurde bereits auf meinen Irrtum hingewiesen und habe ihn gegenüber dem Foristen, dessen Aussage ich bezweifelte, eingestanden.

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eudaf_hen 02.08.2014, 16:02
67.

Zitat von Robert_Rostock
Zumindest informiere ich mich. Ich interessiere mich nunmal schon seit langem für die Bahn und lese einige entsprechende Zeitschriften. Wie wäre es, wenn Sie anstatt mich persönlich anzugreifen, die von mir genannten Punkte widerlegen würden? Ich finde es nämlich schrecklich, wenn hier Behauptungen aufgestellt werden, die nicht der Wirklichkeit entsprechen.
Das sind nur hole Versprechungen der Bahn. Nur Worte - mehr nicht.
Die Bahn inverstiert unsere Steuermittel lieber im Ausland - als ins deutsche Bahnnetz. Die letzten TV-Sendungen dazu - wo auch Schweizer zu Wort kamen - waren höchst interessant.

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HighKingOfTara 02.08.2014, 16:11
68.

Zitat von Hans58
Und mein Anliegen zuvor war es auch, Ihrer Behauptung entgegen zu treten, dass ICE nur auf Schnellstrecken fahren... .
Ich darf mich mal selbst zitieren: "Der Unterschied zwischen IC und ICE besteht darin, daß die ICE für Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h geeignet sind, dafür aber mit diesem Tempo nur auf besonders dafür (aus-)gebauten Strecken fahren können. Jeder innerdeutsche Fernzug, der nicht auf Schnellfahrstrecken unterwegs ist ist ein IC."

Ich weiß ich nicht, wie diesem Absatz entnehmen, daß ICE nur auf Schnellfahrstecken fahren würden.

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limubei 02.08.2014, 16:12
69. Urlaubszeit im Stellwerk

Zitat von Trollfrühstücker
...wo das Bahnmanagement dieses Mal an der Sicherheit gespart hat. Worauf tippen Sie? 1. Stellwerk unterbesetzt durch Personalmangel 2. Wartung vernachlässigt an Zug, Weiche oder an beidem durch Personalmangel 3. Lokführer übermüdet wegen Überlastung durch Personalmangel
Ich tippe auf Überlastung im Stellwerk durch zu viele Schichten und Urlaubszeit. Das hatten wir doch letztes Jahr schon.
Man wollte ja und tat Versprechen.
Aber warten wird ab.

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