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Edelsteinfund am Mont Blanc: Der Schatz, der vom Himmel fiel
AFP

Es ist ein einzigartiger Fund: Rubine, Smaragde und Saphire im Wert von einer Viertelmillion Euro hat ein Bergwanderer auf dem Mont Blanc entdeckt. Vermutlich stammt der Schatz aus einem abgestürzten Flugzeug. Wer ist der rechtmäßige Eigentümer?

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kontinuität 27.09.2013, 16:48
10. Vielleicht einfach zufrieden

finde ich schon seltsam, wie viele Leute sich darum Gedanken machen, wie oder warum man die Steine vielleicht hätte behalten sollen. Vielleicht ist der Finder mit seinem Leben und mit dem, was er hat, einfach zufrieden und braucht nicht mehr - bzw. gibt den Fund ab, weil nicht sein Gehirn gleich anfängt zu brausen, nur weil die Steine einen gewissen Wert besitzen.

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Blue0711. 27.09.2013, 17:18
11.

Zitat von John.Wuk
Warum nicht? Etwas Gefundenes, Gewonnenes oder Geschenktes ist für mich nur in Ausnahmefällen von Wert. Und das ist unabhängig davon, was andere dafür bezahlen würden :o)
Dann lassen Sie besser von allem, was Sie finden, die Finger.
Sonst könnte Ihnen mal eine teure und folgenreiche Überraschung ins Haus stehen.

Entweder, wenn Sies behalten oder, wenn Sies wieder hinlegen, weils ihnen zu heiß ist.

Ich hätte es jedenfalls auch abgegeben, da ich erstens Finderlohn bekommen würde und es zweitens recht wahrscheinlich ist, dass so altes Fundgut dem Finder zugeschlagen wird.
Damit rechtmäßiges Eigentum und verkäuflich UND ein sauberes Gewissen.

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krett 27.09.2013, 17:30
12. kriminelle Energie

fehlt mir leider vollständig. bei solche enem Fund braucht man aber viel davon, um ihn zu Geld zu machen. Schon beim Hehler suchen, gerät man in Gefahr abgezockt oder angezeigt zu werden. Oder einfach zu hause verstecken? Blödsinn, dann finden ihn die Handwerker, und nicht mal deine Kinder haben was von. Abgeben und ruhig weiterschlafen, vielleicht gibts ja Finderlohn!

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mcadamde 27.09.2013, 17:57
13.

Als Kind dachte ich immer, wenn man etwas findet, so würde es dem Finder gehören. Nach dem Motto: einer verliert es, ein anderer findet es.
Nun unabhängig vom moralischen Reifeprozess, den ich seither durchlaufen habe und von meiner Grundüberzeugung, dass sich Ehrlichkeit - spätestens im nächsten Leben - auszahlt, finde ich die Frage doch interessant:
Wem gehört gefundenes? Vor allem, wenn es nicht eindeutig nachvollziehbar ist? Wenn ich z.B. ein Geldbeutel mit Geld und Ausweis darin finde, kann ich wohl annehmen, dass der "rechtmäßige" Besitzer höchstwahrscheinlich der Ausweisträger ist. Ein-zwei geschickte Fragen an ihn dürften die Besitzverhältnisse schnell klären. Finde ich aber eine Plastiktüte mit Geld darin, ohne irgendeinen Hinweis... Da kann doch sogar der Neffe des entgegennehmenden Polizeibeamten behaupten, er hätte es verloren...
Wie geht man mit sowas sinnvoll und moralisch vertretbar um?

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Benjowi 27.09.2013, 18:49
14. Manche Schweine sind gleicher.......

Es ist natürlich schon erstaunlich, dass Länder wie die Schweiz und wahrscheinlich auch andere nach 50 Jahren das Kapital von sogenannten "nachrichtenlosen Konten" ohne Weiteres aneignen und das wohl gesetzlich auch dürfen, aber bei Findern von solchen Dingen, die möglicherweise von 1950 stammen, gelten dann andere Maßstäbe....Wobei bei den meisten der Konten ziemlich sicher ist, dass es sich bei dem Inhalt um Raubgüter von Potentaten aus aller Welt handelt.

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Felix HAW 27.09.2013, 19:16
15. ich

ich hätte sie auch abgegeben. Ich glaube daran, dass es sich irgendwann auszahlt Gutes zu tun. Habe selber mal meine Brieftasche verloren, eine halbe Stunde später klingelte mein Handy und ich traf mich mit dem Finder der es mir zurück gab. Genau so tat ich es auch mal, als ich eine Brieftasche fand. Ein Sprichwort sagt: Behandle andere so, wie du auch behandelt werden möchtest. Der Mann fühlt sich so mit Sicherheit besser als wenn er die Diamanten behalten hätte.

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jannu 27.09.2013, 19:35
16. Der Vergleich hinkt...

Zitat von Benjowi
Es ist natürlich schon erstaunlich, dass Länder wie die Schweiz und wahrscheinlich auch andere nach 50 Jahren das Kapital von sogenannten "nachrichtenlosen Konten" ohne Weiteres aneignen und das wohl gesetzlich auch dürfen, aber bei Findern von solchen Dingen, die möglicherweise von 1950 stammen, gelten dann andere Maßstäbe....Wobei bei den meisten der Konten ziemlich sicher ist, dass es sich bei dem Inhalt um Raubgüter von Potentaten aus aller Welt handelt.

...denn der Schatz wurde nicht in der Schweiz, sondern in Frankreich gefunden.
Außerdem lassen sich durch die damaligen Ermittlungen, Frachtpapiere usw. die Besitzer bzw. deren Erben sicher leichter ausfindig machen, als bei einem Nummernkonto, dessen Besitzer es bewusst verheimlicht hatte und durch unterlassen der Information an seine Erben das Risiko in kauf genommen hat, dass die Werte kassiert werden...

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-snowlife- 27.09.2013, 21:12
17.

Zitat von Benjowi
Es ist natürlich schon erstaunlich, dass Länder wie die Schweiz und wahrscheinlich auch andere nach 50 Jahren das Kapital von sogenannten "nachrichtenlosen Konten" ohne Weiteres aneignen und das wohl gesetzlich auch dürfen, aber bei Findern von solchen Dingen, die möglicherweise von 1950 stammen, gelten dann andere Maßstäbe....Wobei bei den meisten der Konten ziemlich sicher ist, dass es sich bei dem Inhalt um Raubgüter von Potentaten aus aller Welt handelt.
das eine hat wohl mit dem anderen nichts zu tun...
na was wäre wohl für sie die angemessene frist?
da ihrer ansicht nach diese nachrichtenlose konten raubgüter von potentanten aller welt enthalten, wem sollten diese gelder zurückgegeben werden? sie wissen schon was nachrichtenlos heisst.

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