Forum: Panorama
Ehemalige Zwangsprostituierte: Wie die Justiz Mandy Kopp stigmatisierte
Pierre Dasbach

Sie wurde als Minderjährige zur Prostitution gezwungen, eingesperrt und misshandelt. Zwanzig Jahre später geht Mandy Kopp mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit. Unterlagen zeigen, dass Teile der Justiz ihr keine Hilfe waren - im Gegenteil: Sie wurde als Prostituierte stigmatisiert.

Seite 1 von 12
gog-magog 06.04.2013, 18:54
1.

Zitat von sysop
Sie wurde als Minderjährige zur Prostitution gezwungen, eingesperrt und misshandelt. Zwanzig Jahre später geht Mandy Kopp mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit. Unterlagen zeigen, dass Teile der Justiz ihr keine Hilfe waren - im Gegenteil: Sie wurde als Prostituierte stigmatisiert.
Ein Fall für Fleischhauer. Da kann er sich endlich mal investigativ abarbeiten. Wie, will er nicht???

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fraecael 06.04.2013, 18:56
2. Auch heute

Auch heute noch sind sächsische Amtsstuben demokratiefeindlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chrimirk 06.04.2013, 19:01
3. Deutsche Justiz und Hilfe für den Bürger?

Zitat von sysop
Sie wurde als Minderjährige zur Prostitution gezwungen, eingesperrt und misshandelt. Zwanzig Jahre später geht Mandy Kopp mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit. Unterlagen zeigen, dass Teile der Justiz ihr keine Hilfe waren - im Gegenteil: Sie wurde als Prostituierte stigmatisiert.
Das kann bei denen nur aus Versehen geschehen oder weil der jeweiliger Bürger (z. B. Kachelmann) sich heftig wehrte und die "Justiz" kurz vor einer Blamage stand, da hat sie windige Kompromisse angeboten (z. B. Fall Wulff uvam) und musste unlängst vom BVG zurechtgewiesen werden.
Deutsche Justiz? Die Schatten des VGH Leipzig und Freisler sind noch spürbar/sichtbar. Auch wenn es z. Z. denen besser bekommt, sich nicht zu outen. Die NSU.-Skandale aber der Prozess gegen den Pastor wg. Demos in Dresden sprechen Bände.
Aufruf an den Spiegel (als einer, dem die deutsche Justiz auch nachhaltig "geholfen" hatte!!!): wie wäre es mit einer Art Bestandsaufnahme zu diesem Thema, als Leitartikel in nächster Zeit? Und dabei auch mit Vergleichen mit der Situation in ordentlichen Staaten, z. B. Norwegen oder CH nicht geizen, bitte?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Tolotos 06.04.2013, 19:09
4.

Zitat von sysop
Sie wurde als Minderjährige zur Prostitution gezwungen, eingesperrt und misshandelt. Zwanzig Jahre später geht Mandy Kopp mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit. Unterlagen zeigen, dass Teile der Justiz ihr keine Hilfe waren - im Gegenteil: Sie wurde als Prostituierte stigmatisiert.
Wenn das alles so stimmt, dann ist noch die Frage offen, ob die Strafvereiteler im Amt jemals zur Rechenschaft gezogen werden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
davide77 06.04.2013, 19:09
5. Justiz Stigmatisierung ist der Faschismus der Neuzeit

Ich habe ähnlich auch eine Stigmatisierung erfahren, wo man sich als Mensch fragt, und ich bin ja wohl kein Einzelfall! Ist man auf einer der drei unabhängigen Gewalten erstmal angewiesen, kann es sein Schicksal fürs leben sein, sein eigenes Dogma in den Rechtstast zu verlieren, doch das leben geht ja dann mjt all seinen Missmut weiter, hier ist man immer Opfer und wird hinter dem Täter behandelt, hier bekommwn ja auch pädophile noch nen Scheck weil sie 5 monate gesessen zu lange gessesen haben.....aber wir machen das alle mit und wenn man sich wehrt, ist man gleich politisch links radikal, der Staat hat keine Freiheit mehr, es ist die vorgegaukelte Demagogie der Fadenzieher und alles tanzt im schein...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
holz-auge59 06.04.2013, 19:19
6. Wie sagte

ein Karlsruher Verfassungsrichter a.D. :" Sich in der BRD vor Gericht zu begeben ist wie russiches Roulette". Soweit mal zum Rechtsstaat und seiner Gerichtsbarkeit.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muttisbester 06.04.2013, 19:23
7. Sachsen eben!

Hier regiert halt eine Clique aus strammen Rechten.
Da wird eher gegen "Linke Chaoten" vorgegangen als gegen Rechte Terroristen.
Oder eben gegen minderjährige Zwangsprostituierte und nicht gegen die Freier.
Denn was nicht sein darf, das kann halt nicht sein.
Jaja, der Richter stammt aus Baden-Württemberg und ist damit besonders objektiv. Wenn man nun weiß, dass in Sachsen besonders viele Baden-Württemberger Beamte in höheren Positionen sitzen, kann über besondere "Objektivität" eigentlich nur lachen.
Mal sehen was mit dem Prozess um die Sachsen Landesbank wird. Ein paar Milliarden haben eine Handvoll Leute auf Kosten des Sächsischen Steuerzahlers verzockt. Sind selber Multimillionäre geworden.
Aber die Aufsichtsorgane sind natürlich völlig Schuldlos. Wie überhaupt alle - in Sachsen eben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schensu 06.04.2013, 19:27
8. Genau

Zitat von fraecael
Auch heute noch sind sächsische Amtsstuben demokratiefeindlich.
Und deswegen sind immer wieder Hinweise ganz hilfreich, die die Herkunft wesentlicher Darsteller in der Aufarbeitung dieser Tragödie hervorheben.
Einer der maßgeblichen "Helden", StA Eißer, kam aus den gebrauchten Bundesländern. So der Text. Und nun?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pinin 06.04.2013, 19:28
9. Logikfrage

Wie kann man eindeutig widerlegen, dass jemand JEMALS zu den Freiern gehört hat?

Ach so, sorry, deutsche Bürokraten können ALLES. Vor allem wenn es der eigenen Zunft hilft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 12