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EKD-Chef Bedford-Strohm: "Angst zu verbreiten wäre ein Triumph für Terroristen"
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Krieg in der Ukraine, IS-Terror, Warnungen vor Anschlägen in Deutschland: Viele Christen sorgen sich um ihre Sicherheit. EKD-Chef Heinrich Bedford-Strohm erklärt, warum Angst kein guter Ratgeber ist.

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bettini 22.03.2015, 08:16
1. Die CxU-Parteien...

...betreiben allerdings in ganz christlicher Manier seit jeher das Geschäft mit der Angst. So begründen ja gerne neben der SPD-Blockpartei ja gerade auch die christlich-konservativen Scharfmacher die Vorratsdatensoeicherung mit der ach so hohen Gefahrenstufe. Was ist denn jetzt nun "christlich"!?

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chilihead 22.03.2015, 08:28
2.

Wie er bereits bei der ersten Frage das Theodizee-Problem umschifft und keine Antwort gibt, stattdessen aber gleich wieder die christliche Lehre rausholt.

Solche Leute würden niemals anerkennen, dass Religion das Problem ist.

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seid-kritisch 22.03.2015, 08:38
3. Beten ist also die Lösung = Der Herr soll es richten.

Wenn ich den Artikel richtig gelesen habe, hat der Bischof außer Beten und gute Worte nichts für das Problem anzubieten. Geld aus Kirchenmitteln wird nur für seine Reisen in die Krisengebiete gegeben. Ein tolle Hilfe für die Flüchtlinge. Ach ja da ist ja noch das Kirchenasyl. Konkrete Hilfe für 300-400 Menschen pro Jahr. Das ist wohl die Reklame der Kirche: wir tun was. Das erinnert mich an das Kölner Erzbistum: von 3 Milliarden ? Vermögen werden 1,5 % für die Armen ausgegeben. Selbst kriminelle Spendenorganisationen überweisen mehr an ihre Bedürftigen.

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karlsiegfried 22.03.2015, 09:11
4. Ich habe Angst!!!

Diese Angst kann mir Herr Bedford-Strohm auch nicht nehmen. Ich habe Angst vor einem bösen Krieg, vor der Kündigung, vor Hartz-IV, vor der Altersarmut, vor dem Pflegeheim, vor der Rentner- und Pflegeschwemme. Vor steigenden Steuern und Abgaben, vor machtsüchtigen und raffgierigen Parteien und Politikern, vor der NSA, vor der IS, vor den USA, vor Brüssel. Vor einer Geldentwertung, vor einer Pleite Deutschlands und Europas. Ich habe Angst, wenn ich an die Zukunft unserer Kinder denke. Und so weiter und so weiter. Beten hilft da auch nicht mehr. Bin ich nun geistesgestört oder was?

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khaaldrogu 22.03.2015, 09:18
5. Typisch

Eine totsichere Sache die Kirche: Man brennt ihre Häuser nieder, metzelt die letzten Christen in Syrien nieder und was macht die Kirche: Angst ist kein guter Freund!

Wenn die Kirche überleben will muss sie Antworten geben, den Islam die Hand zu reichen, wenn er das Schwert erhebt ist ein tödlicher Fehler! Wir haben keine Angst sondern Wut im Bauch. Wut, dass man offensichtliche Gefährdungen der Bürger nicht ernst nimmt und mit vermeintlich vereitelten Anschlägen prahlt. Die Polizei und die Behörden werden nicht überall zugleich sein können.

Vielleicht überlegen Sie sich einmal für wen Sie eifrig demonstrieren und wessen Bleiberecht sie fordern, da sind genügend Rückkehrer aus den Gotteskriegen dabei und denen reicht man nicht die Hand.

Ein Grund mehr die Kirche nicht mehr ernst zu nehmen!

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archback 22.03.2015, 09:29
6. Liebet eure Feinde

Zitat:
"Aber ich glaube an Jesus Christus, Gottes Sohn, der selbst verfolgt, gefoltert und ans Kreuz geschlagen wurde - doch dann auferstanden ist. Nein, Gott lässt uns nicht allein. Trotz dieser Verbrechen habe ich die Hoffnung,..."

Angesichts dieser Realitätsverweigerung habe ich es aufgegeben, dieses Interview weiterzulesen.

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freierchrist 22.03.2015, 09:41
7. Verräter des christlichen Glaubens

Zitat von khaaldrogu
Wenn die Kirche überleben will muss sie Antworten geben, den Islam die Hand zu reichen, wenn er das Schwert erhebt ist ein tödlicher Fehler!
Die Verräter des christlichen Glaubens findet man sowohl bei den Katholiken, als auch bei den Evangelikalen. Was soll man von einem Papst Johannes Paul II halten, der den Koran küßt ? Was von einem Bayerischen Landesbischof Bedford-Strohm, der sich mit einem Imam in der Penzberger Moschee trifft und diesen dann in einer evangelischen Kirche "predigen" läßt ?
Die Kirchenoberen, sind "laue" Christen, welche die Worte Gottes aus Offenbarung 3, 15.16 bestätigen:
"Ich kenne deine Werke,
dass du weder kalt noch warm bist.
Ach, dass du kalt oder warm wärest!
Weil du aber lau bist
und weder warm noch kalt,
werde ich dich ausspeien aus meinem Munde."
Sowohl die Politiker, welche sagen, dass der Islam zu Deutschland gehört, als auch die Kirchenvertreter sollten die Warnung von Jesus aus Matthäus 26, Vers 24 ernst nehmen:

"Der Menschensohn geht zwar dahin,
wie von ihm geschrieben steht;
doch weh dem Menschen,
durch den der Menschensohn verraten wird!
Es wäre für diesen Menschen besser,
wenn er nie geboren wäre."

Ein mutiger Pfarrer (Pfarrer Weißelberg, Erfurt) konnte dieses Totschweigen, und die Gefahr, die vom Islam(ismus) ausgeht nicht mehr ertragen.
(siehe Spiegel Pfarrer Weisselberg)

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Ursprung 22.03.2015, 09:44
8. Religionsuebergreifend

Nach einer Analyse des von dem Interviewten Gesagten und ueber ihn Berichtetem, ist er wohl tatsachlich als Gutmensch einzuordnen.
Das ist ja schon mal was und nicht etwa eine Selbstverstaendlichkeit.
Gutmenschen sind zwar statistisch in einer leichten Mehrheit, Gottseidank.
Das Problem ist eher, dass die "Schlechtmenschen" ihre Defizite ab den Sozialisationsdruecken in der Kindheit oefters mit starkem Eloquenzzuwachsen kompensieren und so eher Fuehrungsfunktionen in der Gesellschaft erringen.
Was heisst, das sogenannte "Fuehrer" nicht etwa die Mehrheit repraesentieren, sondern diese auszubeuten bestrebt sind.

Leuten, die tatsaechlich an was Religioeses glauben, faellt es etwas leichter, in einer altruistisch angehauchten Spur zu bleiben als "Gottlose".
Wenn da bloss nicht jene waeren, die Religion (Vaterland, "Ethik" etc.) nur als Tarnung fuer ihr kriminelles Tun missbrauchen.
Dazu gehoeren seit Menschheitsgeschichte auch Moerder Raeuber, Betrueger, Machtgeile, Gescheiterte.

Die heute so genannten "Terroristen" sind keine "Verschwoerer" (meist nicht), sondern eben Gescheiterte, Verlierer, die von den modernen Troegen Verdraengten oder genetische oder epigenetisch Unersaettliche, die dann mit Tarnung, Taeuschung, Kriminalitaet gewaltaffin wieder ranzukommen oder noch mehr zu raffen versuchen.

Ein religionsuebergreifendes Phaenomen.

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brunnersohn 22.03.2015, 09:45
9. Angst rettet Leben,

warum Angst nicht gut sei,kann ich darum nicht erkennen. Wer Angst ablehnt hat keine Ahnung von Evolution und will sich wahrscheinlich nicht deren Ursachen annehmen- und wer Angst hat- betet doch eher- ist das nun gut für die Kirche? den Betenden? oder den Angebeteten? also Gott
oder Geld?

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