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Eklat um "Maria 2.0": Pfarrer bricht Gottesdienst wegen rebellischen Gläubigen ab
DPA

Sie saßen weiß gekleidet in der ersten Reihe: In Unterfranken hat ein katholischer Pfarrer Aktivistinnen der Frauenbewegung "Maria 2.0" aus der Kirche geworfen. Das Bistum spricht von einer unglücklichen Überreaktion.

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carlitom 16.08.2019, 17:55
40.

Zitat von paleki79
Was wollten die 20 in weiß gekleideten Damen denn besprechen? Und warum suchten sie sich dafür einen Festgottesdienst aus? Hätte man das nicht besser in einer anderen Form getan? Kein Wunder, dass der Pfarrer überfordert war. Renitente Damen in weiß -der Albtraum jedes rechtschaffenen Priesters.
Ich würde doch wohl eher annehmen, dass diese Damen der Albtraum gerade der NICHT rechtsschaffenen Priester sind.

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Jusoka 16.08.2019, 17:56
41. Eine Gottesbotschaft gilt für alle Ewigkeit oder sie ist keine.

Niemand ist gezwungen einer Religionsgemeinschaft anzugehören. Die Kirchen sollten alle aus ihren Reihen entfernen, die nicht nach den Lehren leben. Schon in der Urkirche der Christenheit war das so. Was soll das überhaupt für ein Glaube sein, wenn jeder meint dies oder das sollte geändert werden. Entweder gab es einen Jesus der der Sohn Gottes war oder es gab ihn nicht. Wenn es den Sohn Gottes aber auf Erden gab, gelten seine Lehren und Anweisungen für immer. Wer das nicht glauben kann oder will soll halt nicht diesem Glauben beitreten und wer in diesen Glauben hineingeboren wurde soll halt dann diesen Glauben verlassen. Und wenn es keinen Gott gibt dann braucht es keine Kirche die reformiert werden soll. Dann braucht es eben keine Kirche oder Religionsgemeinschaft.

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carlitom 16.08.2019, 17:56
42.

Zitat von sabine_fauer
Wenn denen nicht passt, dann sollen sie aus der Kirche austreten und ihre eigene Sekte gründen. Minderheiten muss vor Augen geführt werden, dass sie der Mehrheit nicht ihren Irrglauben aufs Auge drücken können.
Was für eine Mehrheit soll das sein? Die Priester? In die Kirche geht kaum noch jemand, aus der Kirche treten jedes Jahr mehr Leute aus. Getauft werden immer weniger Kinder (also keine Neumitglieder). "Dann tretet halt aus", ist genau die Einstellung, die den Niedergang der Kirchen begründet hat. "Mehrheit",.... dass ich nicht lache...!

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derjoey 16.08.2019, 18:01
43.

Zitat von neanderspezi
Vielleicht wird ein Priester sich in Zukunft zu einem Rundtanz um den Altar mit Hopsassa, Tirallala und händchenhaltend an einem christlichen Gedenktag bereit zeigen müssen, und mit Jauchzen und einem guten Umtrunk die Mariendarstellerinnen in zweiter Prägung die Liturgie neu arrangieren lassen.
Das ist nicht das Anliegen von Maria 2.0 und war sehr wahrscheinlich auch nicht das Anliegen der 20 davongejagten Frauen. Inwiefern eine Reformbewegung grundsätzlich abzulehnen sei, erschließt sich mir nicht.

Zitat von neanderspezi
Die katholische Kirche muss zurzeit schon sehr demütig zu Kreuze kriechen
Nach unzähligen Missbrauchsopfern über die letzten Jahrhunderte ist ein klein wenig Demut sehr christlich, finden Sie nicht?

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Stoepse 16.08.2019, 18:04
44. Störung des Gottesdienstes.

Es geht um Andacht, nicht um Zwietracht.

Der Pfarrer hat Hausrecht und Hausfriedensbruch ist Hausfriedensbruch.

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quark2@mailinator.com 16.08.2019, 18:10
45.

Immer und immer wieder nehmen sich kleine Gruppen das Recht heraus, mit Gewalt zu erzwingen, was ihnen am Herzen liegt. Egal ob illegal Wälder besetzt und Tagebaumitarbeiter angegriffen werden, oder ob man absichtlich Schiffe rammt oder eben den Gottesdienst okkupiert. Verharmlosend nennt man das dann zivilen Ungehorsam. Die Frauen können problemlos ihre eigene Kirche gründen und dort den Glauben so praktizieren, wie sie das wünschen. Sie können auch auf normale Weise um Aufmerksamkeit ringen. Aber nein, es muß mit Gewalt erzwungen werden. Die Konsequenz ist leider klar: Wenn der Einsatz von Gewalt einmal legitimiert ist, dann werden immer zweifelhaftere Gruppen davon Gebrauch machen. Und wenn sich die Gesellschaft dann empört, wird man auf die Vorgänger verweisen und leider zurecht einklagen, daß wohl jeder für seine Überzeugungen auf die gleiche Weise kämpfen darf. Ich lehne Gewalt ab, denn unsere Gesellschaft bietet genug Möglichkeiten, das eigene Anliegen auf friedliche und demokratische Weise kund zu tun. Wenn es Mehrheiten gibt, werden diese sich auch finden. Gewalt ist keine Lösung, sie ist ein Gift, das die Zivilisation angreift. Und das ist etwas, das gerade Frauen am Herzen liegen sollte, da sie am meisten verlieren, wenn es archaischer wird.

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Björn L 16.08.2019, 18:12
46.

Zitat von yvowald@freenet.de
Wenn auch noch die letzten Gläubigen, die sich für eine Reform und damit für einen Weiterbetrieb der katholischen Kirchengebäude einsetzen, des Gotteshauses verweist, darf sich nicht wundern, wenn sich bald niemand mehr in katholische Gotteshäuser verirrt. Die Krise der katholischen Kirche ist hausgemacht. Irgendwann mußte das "Geschwür der Heuchelei" ja einmal aufplatzen. Bisher wurde alles verheimlicht: Die gelebte Homosexualität vieler Priester und Prälaten, die außerehelichen Beziehungen zu sogenannten "Haushälterinnen", die sexuellen Kontakte der Geistlichen zu Frauen innerhalb und außerhalb der Kirchengemeinde und vieles mehr. Und Gott schaute machtlos zu. Ja, offensichtlich. Er hat sich längst von diesem "Verein" verabschiedet. Wo er geblieben ist, weiß selbst der Papst in Wahrheit nicht.
Er ist konvertiert und läßt sich nun im Namen Allah´s missbrauchen, nachdem der geldliche Teil hier abgefrühstückt und auch kunftig geregelt ist. Diesmal darüberhinaus für geopolitische und ethnische Zwecke. Klappt super.

Dies ist der Sinn von Religion. Gebeutelten Höffung in einer dritten Macht geben., deren Gelder abzugreifen oder nur schlicht Willfährigkeit, wenn diese nichts substanzielles zu bieten haben.

Der Klingelbeutel wartet wie immer auf die "Treuen". Auch wenn damit keine Anwälte mangels Strafverfolgungsinteresse bezahlt werden muß.

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carlitom 16.08.2019, 18:18
47.

Zitat von hrboedefeld
War extrem nervend! Ich habe dann dem Priester angeboten selbst allen Kirchgängern vor der Messe eine SMS zu schreiben, sollte bei den paar Rentnern ja machbar sein. Fand er aber garnicht witzig...
Ist doch logisch. Diese paar 90-Jährigen haben gar kein Handy und sind schwerhörig. Die Glocken sind unverzichtbar.

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carlitom 16.08.2019, 18:21
48.

Zitat von plaudertasche123
"Die Bibel" ist ein ziemlich vielgestaltiges Werk. Ja, und nun zitieren Sie also aus Epheser.
Jo, in der Bibel ist für jeden Fall was dabei. Jedes noch so große Verbrechen kann mit einer passenden STelle gerechtfertigt werden (natürlich am besten aus dem Alten Testament). Jeder Schweinehund kann sich aus ihr bedienen. Dadurch wird sie irgendwie beliebig.

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carlitom 16.08.2019, 18:25
49.

Zitat von cobaea
Nichts gegen das Hausrecht der Kirche. Aber laut Artikel hatten sich die 20 Frauen einfach nur weiss gekleidet in die erste Bankreihe gesetzt. Zum Eklat kam es nicht, weil die Frauen Rederecht gefordert hätten etc. sondern das folgte erst auf die Aufforderung des Priesters an die "weissen Frauen", die Kirche zu verlassen. Da kann man vielleicht schon mal die Meinung vertreten, der kirchliche Hausherr habe ein schwaches Nervenkostüm.
Wahrscheinlich hat ihn einfach die Tatsache, dass er noch nie so eine "volle" Kirche, so viele Besucher (40) beim Gottesdienst hatte, vollkommen aus der Fassung gebracht.

Bei uns sitzen da normalerweise sonntags (in einer sehr großen Gemeinde) maximal 10 bis 12. Und zwar evangelisch wie katholisch.

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