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Eltern zwischen Monotonie und Überforderung: Der Alltag frisst mein Leben auf
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basic11 23.02.2019, 16:18
10. Was ärgert ist nicht das Lebensnotwendige

sondern die Unfähigkeit der Politik Komplexität zu reduzieren. Der Verwaltungskram nimmt kein Ende. Google Kleingedrucktes zustimmen, grottige Telekommunikationsverschleierungsverträge prüfen, Steuerwahnsinn.. dabei dachte man, ggf klappt es ja mit der GroKo (aber die beschäftigen sich mit Verbalgefasel und Volksverdummung) etc
Liest du noch oder lebst du schon ?

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Europa! 23.02.2019, 16:30
11. Ah, geh!

Zitat von rubraton
Europa!heute, 11:15 Uhr 3. Zum Essen gehen (mit oder ohne Kerzen) hat man (bei durchschnittlicher Lebenserwartung) ungefähr 50 Jahre lang Zeit. Kleine Kinder hat man bloß 6-10 Jahre - sie machen aber viel mehr Spaß. TATSÄCHLICH ? sehr seltsam das die meisten Ehen im dann geschieden werden, wenn das Kind, die Kinder zwischen 0 und 12 Jahren alt sind. sicherlich auch ein Beitrag dazu wie fühlt sich jeder fühlt, sich im Leben angekommen fühlt, oder wie viel Freizeit ihm für sein eigenes Privatleben bleibt. schlussendlich gibt es doch viele Partner die in den Ehen resignierend aufgeben. Liegt zum größten Teil an fehlendem Privatleben, Gemeinsamkeiten und Zweisamkeiten ohne Kinder.
Wenn Kinder da sind, glauben viele Männer, das wäre die richtige Zeit, um fremdzugehen. Weil sie nicht mehr im Mittelpunkt stehen, weil sie (unbewusst) glauben, sie hätten alles getan, was sie können, weil sie nicht mehr selbst "das Kind" sind, das sich verwöhnen lässt, etc. Die Frauen lassen sich das nicht gefallen und reichen die Scheidung ein. Et voilà! Es wäre wünschenswert, dass die auf diese Weise plötzlich alleinerziehenden Mütter nicht auch noch vom Staat (bei der Steuer, bei der Rente etc.) benachteiligt werden. Ganz im Gegenteil: Mehr staatliche Förderung und Unterstützung (Kitas!! Wohngeld!) wäre nützlich. Da liegt doch das Meiste im Argen.
Andererseits gibt es Hunderttausende Männer, die sehr glücklich mit ihren Kindern sind und sich gar nicht genug darüber freuen können, mit ihnen zusammen zu sein. Und die Großeltern sollte man auch nicht vergessen: Wenn's unbedingt ein "Candlelight Dinner" oder Theater sein muss (das riecht schon meilenweit nach so einer peinlichen "Eheberatung"), springen die gern auch öfter mal ein.

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antor 23.02.2019, 17:08
12. Es wird besser

Siebenjähriger liest Harry Potter, Kinder die sich Spiele aussuchen? Keiner vorm Fernseher oder ipad? Klingt nach super Alltag. Aber wenn man drinsteckt, ist es eben oft einfach nur zu viel.

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so what? 23.02.2019, 17:24
13. Typischer Jammer-Wessi-Artkel:

zu DDR-Zeiten waren beide Elternteile voll berufstätig (43,75 Wochenstunden), hatten im Schnitt 2 Kinder, weniger Autos und kaum Telekommunikationsmöglichkeiten. Haben es aber trotzdem ohne Burni auf die Reihe gekriegt

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micky1981do 23.02.2019, 17:32
14. Zuviel Fokus auf Kinder

Wir sind quasi nebenbei groß geworden und mussten uns an den Alltag unserer Eltern anpassen und nicht umgekehrt. Nach der Schule waren wir direkt draußen und haben gespielt bis die Laternen angingen. Das Problem ist doch, dass sich bei den heutigen Eltern alles nur um die Kinder dreht und beide arbeiten. Vielleicht einfach mal auf mehr Geld verzichten und nur noch halbtags arbeiten, dafür aber mehr Zeit für das Kind und die Beziehung haben.

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hfhh 23.02.2019, 17:45
15. Heißer Tip für Jonas Ratz:

Sofort bei Twitter abmelden. Immenser Zeitgewinn garantiert.

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globallynaive 23.02.2019, 17:49
16. Fertig mit dem Betüddeln

Kinder werden in unserer Gesellschaft viel zu wichtig genommen. Und Mütter viel zu wenig respektiert. Das Kind so in den Mittelpunkt zu bringen hilft niemandem. Mein Sohn weiss, dass er NICHT der Nabel der Welt ist und er alles was er schon alleine machen kann auch alleine machen soll. Meine Hoffnung ist, dass er mit 18 auszieht und wir dann einen glücklicheren Lebensabschnitt starten können.

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only me 23.02.2019, 17:52
17.

Darauf kann ich nur antworten, "genau DAS ist das normale Leben".
Wilkommen darin.

mfG

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Schnullerbacke 23.02.2019, 18:01
18.

@Europa
Da kann ich nur lachen. Wir haben auch 2 Kinder die jetzt volljährig sind und es sind bereits Enkelkinder da.
Blicke ich aber zurück so wäre das Leben ohne Kinder weitaus interessanter, komfortabler und angenehmer gewesen und dazu kommt noch der finanzielle Aspekt.

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unaufgeregter 23.02.2019, 18:12
19.

Als kinderlos würde ich mich nicht bezeichnen. Ich bin kinderfrei. Was auf die Paare zukommt, wenn sie sich für Kinder entscheiden, dürfte im Vorfeld klar sein. Wenn die Kleinen auf der Welt sind, wird es stressiger für die Eltern. Sie haben sich für dieses Lebensmodell entschieden.

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