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Elterncouch: Der kleine Jonas möchte aus dem Eltern-Kind-Büro abgeholt werden
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Koda 06.11.2018, 09:21
1.

Ganz toll, was der Vater macht und mit seinem Baby erlebt.

ABER: wenn ich mit mein Auto in die Werkstatt bringe, ich am Wochenende gegen mittags meinem Nachbarn begegne, der erst jetzt zu seinem Schichtdienst in die Fabrik geht,
DANN frage ich mich: wieviel Prozent der Deutschen Arbeitnehmer und Angestellten, egal ob im Transportwesen, in Billig-Discountern, bei Haus-, Zahn und Spezialpraxen es sich leisten können, ihr Kind zhur Arbeit mitzubringen bzw. wo dort der Platz für sie Unterbringung eines Kindes sein soll.

In größeren Firmen, die nur mit Büros auskommen, kann das angehen. Aber sonst????

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Friedhelm_Müller 06.11.2018, 09:30
2. Das Fazit...

... ist das wichtigste! Arbeiten mit Kind auf dem Schoß geht nicht, weiß man mit dem dritten aber eigentlich. Apropos: Willkommen im Club!

Weiterhin viel Spaß beim Nicht-Arbeiten mit Kind.

MfG
fm

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mirage122 06.11.2018, 10:40
3.

Auch als Oma mit einem Vorschulkind im Großraumbüro herrschte große Freude: das ganze Verwöhn-Programm. Pizza-Service wurde geordert, später noch "Pommes mit" - und irgendwer hatte immer Platz am PC. Das Ergebnis war: "Kann ich morgen wieder mit in Dein Büro?" Allerdings würde ich das mit einem so kleinen Baby nicht wagen. Das zollt eine Menge Hochachtung - hoffentlich davor, dass "Mann" erkennt, was "Hausfrau" so alles leistet.

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Pless1 06.11.2018, 10:53
4.

Eine sehr schöne Beschreibung des Ist-Zustandes der Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Erbärmlich!

Jeder Arbeitgeber nimmt es als selbstverständlich an, dass Mitarbeiter länger bleiben, wenn dies erforderlich ist. Die Spannweite reicht von "manchmal" bis "täglich", wobei täglich deutlich häufiger sein dürfte als manchmal. Wenn es aber aus wichtigen Gründen auch nur ausnahmsweise erforderlich sein sollte, dass ein Mitarbeiter seine Kinder betreut, dann wird dafür so ein Mist eingerichtet wie dieses Eltern-Kind-Büro, damit der Arbeitgeber seinen (besitzanzeigendes Fürwort!) Mitarbeiter auch ja im Hause hat. Für was? Ich weiß es nicht, denn produktive Arbeit kann es keinesfalls sein.

Sinnvoll wäre es, wenn die Mitarbeiter dann einfach nach Hause gehen und sich um ihre Kinder kümmern, ohne so zu tun, als würden sie arbeiten. Falls die Situation es erlaubt kann man alles, was man im Eltern-Kind-Raum tun kann auch von zu Hause aus tun, sogar viel besser. Und billiger ist das für das Unternehmen sogar auch noch. Aber man hat da eben nicht die Illusion einer Kontrolle, die es sowieso nicht geben kann.

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EinWeitererWaehler 06.11.2018, 13:10
5. Ein halber Tag Urlaub ...

wäre sinnvoller gewesen. Für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Kind.

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troy_mcclure 07.11.2018, 14:59
6. Hin- und hergerissen

Einerseits ein nett geschriebener Artikel, andererseits käme mir nie in den Sinn, über so etwas Banales wie einen Tag im Eltern-Kind-Zimmer zu schreiben.

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