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Elterncouch: Viel Spaß beim Weltuntergang, Hase!
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vormaerz 21.04.2019, 14:21
140. Ob Werbung wirkt?

Die 200.000.000 US$, die alleine die größten Konzerne pro Jahr für Propaganda ausgeben, scheinen sich zumindest in dieser Kommentarspalte in ihrem Sinn niederzuschlagen.

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christiansteiffen 21.04.2019, 14:21
141.

Zitat von ds10
Ohne es zu merken haben Sie gerade Ihr Motiv offenbart. Sie möchten auf nichts verzichten, deshalb versuchen Sie den anthropogenen Klimawandel zu leugnen. Da sollten Sie aber bessere (oder überhaupt) Argumente bringen, als Ihre bemühten Beiträge hier, die immer im vagen bleiben und überhaupt keine Fakten beinhalten, sondern einfach nur komplett lächerlich sind.
Ach, sie haben schon Probleme ihre eigenen Thesen auch nur ansatzweise zu belegen, da würde ich mich an ihrer Stelle nicht noch mit Psychologie probieren.

Oder sind sie auch auf dem Gebiet "Experte"? Würde mir cu nicht wundern.

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Chaosfee 21.04.2019, 14:27
142. Falsch!

Zitat von taglöhner
Mein Gott wie peinlich. Armes Gemüse mit solchem Führungspersonal. Wenn einem nichts, als Katastrophe einfällt, National Geographic oder so abonnieren und gucken unter welchen Klimabedingungen Menschen auch hochtechnologiefrei leben weltweit. +2°C von hier aus in Südbaden, ist etwa Gardasee. Nicht sooooo grauenhaft.
Es geht um die Durchschnittstemperatur. Und das Klima macht bestimmt auch nicht an den Landesgrenzen halt.

Vielleicht sollten Sie mal einen Schritt zurücktreten und die Erde als ganzes System betrachten.
2°C mehr heisst: Dürren, wo es bisher keine gab, Unwetter und Stürme, wo sie sonst milde ausfallen, Überschwemmungen, Waldbrände, Zerstörungen und Missernten.
Folgen daraus: verteuerte Lebensmittel und höhere Wasserpreise bis Wasserknappheit, Flüchtlingswellen aus den unbewohnbar gewordenen Gebieten.

Es geht hier nicht um ein bißchen Schönwetter, sondern um die menschliche Existenz. Aber wenn Sie ja so bescheid wissen, wie man auch mit ausgedörrten Äckern noch seine Lebensgrundlage bestreitet, hält Sie niemand auf, das mal selbst auszuprobieren.

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ds10 21.04.2019, 14:27
143.

Zitat von christiansteiffen
Ich bin bereits auf ihrem albernen Rückschluß eingegangen. Ich mach das aber gerne nochmal, denn sie können den einfachsten Schlußfolgerungen nicht folgen, obwohl sie selbts welche aufstellen. Klassisches Vorgehen von Klimadramaturgen. Vereinfachen wo es der eigenen Botschaft nützlich ist. These Nr. 1: Menschliches Handeln führt zur Erhöhung der Durchschnitttemperatur. Das wird begründet mit einer Milchmädchen-Schlußfolgerung. Kein Hinweis auf andere Faktoren, kein Hinweis auf den Energieträger, kein Hinweis auf frühere CO2-Konzentrationen auf der Erde, auch schon vor der Menschheit. Nichts. These-Nr. 2: Die Durchschnittstemperatur steigt auf der "Erde". Auch das natürlich komplett unbelegt. Nicht Mal nach Regionen wird unterschieden. Nach der Logik müsste es ja unter dem Ozonloch bitterkalt sein. Die Australier wissen davon ja ein Lied zu singen Sowas tragen hier sog. Klimaexperten vor und nennen es "Wissenschaft". Mich amüsiert es zusehends.
Das wird ja immer lächerlicher. Wie ich vorhergesagt habe, neue Fässer und rumgeschwurbel. Mich amüsiert Ihr Auftritt hier nicht, dafür ist er einfach viel zu traurig.

Wer simple Fakten ignoriert, nämlich, dass die Durchschnittstemperatur in den letzten Jahren gestiegen ist, der diskutiert nicht redlich. Das machen nicht einmal die meisten sogenannten Klimaskeptiker, die behaupten nur, dass nicht der Mensch dafür verantwortlich ist. Ich habe übrigens andere Faktoren nicht unterschlagen, denn in meinem Argument stand ceteris paribus.
Und ceteris paribus ist die CO2-Konzentration in der Atmosphäre von 280 ppm um 1850 auf jetzt ca. 410 ppm gestiegen.

Widerlegt haben Sie mal wieder nichts und meine Frage haben Sie auch nicht beantwortet. Deshalb werde ich Ihnen die jetzt so oft stellen, bis Sie sie beantworten.

Warum ist die Venus wärmer als der Merkur, obwohl sie weiter von der Sonne entfernt ist, wenngleich sie nicht wärmer sein kann, wenn die Sonne die einzige Variable (wie Sie behaupten) ist?

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Chaosfee 21.04.2019, 14:31
144. Zu faul mal zu recherchieren

Zitat von christiansteiffen
Jaja, die Katastrophe kann nicht mehr verhindert werden. Blablabla.... Sowas geben Wissenschaftler von sich? Woher wissen die das? Das ist hochgradig spekulativ und wird hier als Wahrheit verkauft? Nicht euer ernst. Hängt wohl eher damit zusammen, dass sich die Wissenschaft fette Fördermittel erhofft, als mit seriöser Wissenschaft. Jetzt reise ich erst Recht in Südsee und esse mit Genuß mein Fleisch.
Ach bitte:
Einfach mal bei Google "Globale Erwärmung" eingeben. Da finden sich genug wissenschaftliche Belege.

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ds10 21.04.2019, 14:34
145.

Zitat von christiansteiffen
Ach, sie haben schon Probleme ihre eigenen Thesen auch nur ansatzweise zu belegen, da würde ich mich an ihrer Stelle nicht noch mit Psychologie probieren. Oder sind sie auch auf dem Gebiet "Experte"? Würde mir cu nicht wundern.
Ich überlasse das gerne allen die diesen Thread lesen, zu entscheiden, wer hier Thesen belegt und wer nicht. Sie sind jedenfalls nicht der Richter für die Belegbarkeit meiner Thesen.

Sie haben bisher jedenfalls nicht durch Belege geglänzt, alles was Sie tun ist auszuweichen und neue Behauptungen aufzustellen. Und wie versprochen:

Warum ist die Venus wärmer als der Merkur, obwohl sie weiter von der Sonne entfernt ist, wenngleich sie nicht wärmer sein kann, wenn die Sonne die einzige Variable (wie Sie behaupten) ist?

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Chaosfee 21.04.2019, 14:37
146. Der kleine, aber feine Unterschied

Zitat von Newspeak
Die erste Massnahme gegen die Klimakatastrophe wäre, die verdammten Emotionen sein zu lassen, und Journalismus auf Fakten basiert zu machen. Die Erde hat schon 1000 ppm CO2 in der Atmosphäre überstanden und wir leben auch nicht vor einer Warmzeit sondern vor einer Eiszeit. Wenn die kommt, haben wir sehr viel grössere Probleme, als nur unsere Küsten besser schützen zu müssen. Dann gibt es kilometerdicke Vergletscherung. Abgesehen davon kann bereits ein Vulkanausbruch oder ein lokaler Atomkrieg alle Prognosen sinnlos machen. Die tausenden Atomwaffen scheinen den Autor aber nicht zu stören. Dabei sind diese 100% menschengemacht.
Ja, ein Atomkrieg könnte alles zunichte machen, ebenso ein neuer Virus, ein explodierender Supervulkan etc.
Könnte,könnte,könnte.
Aber der Klimawandel IST im Gange und anstatt im geologischen Norm von mehreren Tausenden von Jahren ist er binnen eines Jahrhunderts entstanden.
Die Erde wird es nicht jucken. Aber uns Menschen schon, wenn auf den Äckern nichts mehr wächst.

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mikerinos 21.04.2019, 14:42
147. Das Pendel

schwingt hin und her. Die jahrelange Untätigkeit bei Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wie auf den Klimawandel zu reagieren ist, ab und zu unterbrochen durch wohlfeile Sonntagsreden zum Thema, hat nun dazu geführt, dass viele Leute die Schnauze voll haben und wie die XR-Bewegung sehr radikale und kurzfristig kaum realisierbare Massnahmen einfordern. Was es der anderen Seite, die gerne so weitermachen würde wie gehabt, leicht macht diese Bewegungen als quasireligiös zu brandmarken, um dabei aber zu verkennen, dass die Anbetung des Marktes und des technologischen Fortschritts ebenso religiöse Züge aufweist.
Die eine Lösung wird es nicht geben, aber die Art unseres Wirtschaftens und des Lebenstils sollte nicht nur wegen eines drohenden Klimawandels überdacht werden. Abgase etwa schädigen nicht nur das Klima, sondern auch den Menschen selbst.
Zu "Fridays for future" - die Zukunft wird nicht nur durch eine Klimaerwärmung gefährdet, auch fehlender bezahlbarer Wohnraum und ein zu rasanter Umbau der Arbeitswelt könnte die Zukunft vieler beeinträchtigen. Am dringendsten von den man-made-Gefährdungen erscheint mir die wachsende Möglichkeit einer atomaren Auseinandersetzung.
Wenn das eintritt, braucht man nicht mehr über einen eventuellen Klimawandel spekulieren, dann ist der ganz handfest einfach da.

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ds10 21.04.2019, 14:50
148.

Zitat von Chaosfee
Sie brauchen sich doch nur die Änderung der Jahrestemperaturen des letzten Jahrhunderts anzuschauen. z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte#/media/File:2006_temp_anom-german.svg Wenn der Mensch seit der Industrialisierung (also ca. Mitte 19. Jahrhundert) endlos viel CO2, Methan und andere Treibhausgase in die Atmosphäre pustet, dann ändert sich auch das Klima irgendwann. Da haben Sie recht. Aber das hat nichts mit den naturgegebenen Klimaschwankungen zu tun, da diese über TAUSENDE VON JAHREN langsam geschehen und nicht im geologischen Zeitraum von Heute auf Morgen. Und da in letzter Zeit auch kein Supervulkan ausgebrochen oder ein anderes Flutbasalt-Ereignis geschehen ist (zumal vulkanisches CO2 eine andere Isotopenzahl hat als das aus fossilen Brennstoffen), ist wohl der Mensch der Verursacher.
Sie vergessen leider, dass für Verschwörungstheoretiker Beweise nicht zählen. Im Gegenteil ist jeder weitere Fakt der veröffentlicht wird, ist nur ein weiterer Beweis für die Verschwörungstheorie.

Es werden immer wieder neue Fässer aufgemacht, ausgewichen, mit Zahlen gelogen (wie z.B. mit dem 96% natürlichem CO2 und den "nur" 4% menschlichen Anteil) und jede Expertise in Frage gestellt. Es sei denn der Experte ist ein Dr. Sonstwas der die Meinung vertritt, es gäbe keinen anthropogenen Klimawandel, dann ist der natürlich besonders glaubwürdig, auch wenn der von Klimawissenschaft höchstens schon einmal gehört hat, geschweige denn aber selbst ein Klimawissenschaftler ist.

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Chaosfee 21.04.2019, 14:54
149. Lesen bildet!

Zitat von christiansteiffen
Und auch sie bleiben den Beweis schuldig. Beweisen sie den menschengemachten Klimawandel. Leeres Gerede hören wir echt genug. Und was die Presse macht ist nichts anderes als Panik verbreiten. Das Klima wandelt sich seit Millionen von Jahren. Permanent! Es gibt keinen dauerhaften Klimazustand. Der Wandel ist der Dauerzustand. die Einwohner in Alaska und Grönland können wir in der Tat Mal fragen, denn die profitieren vom "Klimawandel". Genauso wie Rußland. Wenn dort der Permafrostboden aufräumt, bekommen sie Unmengen an fruchtbaren Boden. Wennn es unsere Bauern nicht schaffen, mit den Klimawandel umzugehen, dann sind sie selbst schuld. Denn - siehe oben - der Klimawandel gehört zur Erde dazu. Und es ist Job eines Bauern, auf Klima und Wetter zu reagieren. Kann er das nicht, hat er seinen Job verfehlt
Beweise liefert Ihnen das Internet genug:
http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendioxid-Konzentration

Nur so als Einstiegslektüre.
Jetzt zu Ihrem Beitrag:

- Das Klima wandelt sich seit Millionen von Jahren. Das stimmt. ABER: auch im Zeitraum von Millionen Jahren.
Unser heutiger Klimawandel geschieht innerhalb eines Jahrhunderts und die CO2-Konzentration fing an, als der Mensch die Industrialisierung einleitete und damit Unmengen an fossiler Brennstoffe einsetzte. Kann man überall nachlesen.

- Das Auftauen der Permafrostböden wird das in ihnen gespeicherte Methan freisetzen, was den Treibhauseffekt nur noch beschleunigen wird. Keine gute Idee also.

- Da ja Ihrer Meinung nach die Bauern keine Ahnung von Landwirtschaft haben, dann gehen Sie ihnen doch zur Hand.
Wenn im Sommer der Regen ausbleibt und der Grundwasserspiegel immer weiter sinkt, weil alle ihre Felder künstlich bewässern müssen, sollten sie nochmal über ihren Satz nachdenken. Und kein Mensch wird für seinen Sack Kartoffeln 10 Euro zahlen wollen.

Googeln Sie mal nach dem Aralsee. Der wurde aufgrund von intensiver Wasserentnahme für Baumwollfelder aus seinen Zuflüssen ausgetrocknet.

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