Forum: Panorama
Elterncouch: Viel Spaß beim Weltuntergang, Hase!
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biber01 21.04.2019, 14:57
150. @Chaosfee

Die Weltbevölkerung hat sin in den letzten hundet Jahren vervierfacht.
wenn da mal kein Zusammenhang besteht...

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Chaosfee 21.04.2019, 15:01
151. Erik, der Wikinger

Wieso muss ich bei einigen Kommentatoren an den Film "Erik, der Wikinger" der denken? Atlantis versinkt bereits, nur die Bewohner wollen es noch immer nicht glauben und rufen "Panikmache", während sie ertrinken.

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christiansteiffen 21.04.2019, 15:08
152.

Zitat von ds10
Das wird ja immer lächerlicher. Wie ich vorhergesagt habe, neue Fässer und rumgeschwurbel. Mich amüsiert Ihr Auftritt hier nicht, dafür ist er einfach viel zu traurig. Wer simple Fakten ignoriert, nämlich, dass die Durchschnittstemperatur in den letzten Jahren gestiegen ist, der diskutiert nicht redlich. Das machen nicht einmal die meisten sogenannten Klimaskeptiker, die behaupten nur, dass nicht der Mensch dafür verantwortlich ist. Ich habe übrigens andere Faktoren nicht unterschlagen, denn in meinem Argument stand ceteris paribus. Und ceteris paribus ist die CO2-Konzentration in der Atmosphäre von 280 ppm um 1850 auf jetzt ca. 410 ppm gestiegen. Widerlegt haben Sie mal wieder nichts und meine Frage haben Sie auch nicht beantwortet. Deshalb werde ich Ihnen die jetzt so oft stellen, bis Sie sie beantworten. Warum ist die Venus wärmer als der Merkur, obwohl sie weiter von der Sonne entfernt ist, wenngleich sie nicht wärmer sein kann, wenn die Sonne die einzige Variable (wie Sie behaupten) ist?
Haha.. sie haben hier gar nichts belegt. Sie haben eine alberne Milchmädchen-Rechnung aufgemacht und versuchen diese als "Wahrheit" zu verkaufen. Und jetzt meine sie, wie sie in rudern kommen.

Und ihre Nebelgranaten, die sie hier abzünden, sind auch nicht zu übersehen.

Ich kann auch Milchmadchen-Schlußfolgerungen auftun:

Die Erde entstand.
Das Klima wandelt sich.
Der Mensch entstand.
Der Mensch passt sich den Gegebenheiten ab.
Die Erde dreht sich weiter

Solche Gaga-Argumente verkaufen sie uns hier als "Wissenschaft".

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christiansteiffen 21.04.2019, 15:12
153.

Zitat von Chaosfee
Beweise liefert Ihnen das Internet genug: http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendioxid-Konzentration Nur so als Einstiegslektüre. Jetzt zu Ihrem Beitrag: - Das Klima wandelt sich seit Millionen von Jahren. Das stimmt. ABER: auch im Zeitraum von Millionen Jahren. Unser heutiger Klimawandel geschieht innerhalb eines Jahrhunderts und die CO2-Konzentration fing an, als der Mensch die Industrialisierung einleitete und damit Unmengen an fossiler Brennstoffe einsetzte. Kann man überall nachlesen. - Das Auftauen der Permafrostböden wird das in ihnen gespeicherte Methan freisetzen, was den Treibhauseffekt nur noch beschleunigen wird. Keine gute Idee also. - Da ja Ihrer Meinung nach die Bauern keine Ahnung von Landwirtschaft haben, dann gehen Sie ihnen doch zur Hand. Wenn im Sommer der Regen ausbleibt und der Grundwasserspiegel immer weiter sinkt, weil alle ihre Felder künstlich bewässern müssen, sollten sie nochmal über ihren Satz nachdenken. Und kein Mensch wird für seinen Sack Kartoffeln 10 Euro zahlen wollen. Googeln Sie mal nach dem Aralsee. Der wurde aufgrund von intensiver Wasserentnahme für Baumwollfelder aus seinen Zuflüssen ausgetrocknet.
Auch das ist kompletter Nonsens. Wandel ist Wandel.es spielt überhaupt keine Rolle, wer den angeblich verursacht.

Sie unterscheiden hier doch zwischen zwei Wandlungen, keine von beiden können sie definieren.

Definieren sie doch Mal "Klimawandel"

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ds10 21.04.2019, 15:22
154.

Zitat von christiansteiffen
Haha.. sie haben hier gar nichts belegt. Sie haben eine alberne Milchmädchen-Rechnung aufgemacht und versuchen diese als "Wahrheit" zu verkaufen. Und jetzt meine sie, wie sie in rudern kommen. Und ihre Nebelgranaten, die sie hier abzünden, sind auch nicht zu übersehen. Ich kann auch Milchmadchen-Schlußfolgerungen auftun: Die Erde entstand. Das Klima wandelt sich. Der Mensch entstand. Der Mensch passt sich den Gegebenheiten ab. Die Erde dreht sich weiter Solche Gaga-Argumente verkaufen sie uns hier als "Wissenschaft".
Und wieder, neue Fässer und Geschwurbel. Sie haben auch wieder vergessen meine Frage zu beantworten, deshalb wie versprochen, hier ist sie wieder. Bevor Sie die beantworten ist es nicht sinnvoll auf Ihre "Argumente" einzugehen. (Im Übrigen haben Sie sich die Falle dieser Frage selbst gestellt, indem Sie die Behauptung aufgestellt haben, dass die Sonne die EINZIGE Variable ist.)

Warum ist die Venus wärmer als der Merkur, obwohl sie weiter von der Sonne entfernt ist, wenngleich sie nicht wärmer sein kann, wenn die Sonne die einzige Variable (wie Sie behaupten) ist?

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taglöhner 21.04.2019, 15:34
155.

Zitat von Chaosfee
Es geht um die Durchschnittstemperatur. Und das Klima macht bestimmt auch nicht an den Landesgrenzen halt. Vielleicht sollten Sie mal einen Schritt zurücktreten und die Erde als ganzes System betrachten. 2°C mehr heisst: Dürren, wo es bisher keine gab, Unwetter und Stürme, wo sie sonst milde ausfallen, Überschwemmungen, Waldbrände, Zerstörungen und Missernten. Folgen daraus: verteuerte Lebensmittel und höhere Wasserpreise bis Wasserknappheit, Flüchtlingswellen aus den unbewohnbar gewordenen Gebieten. Es geht hier nicht um ein bißchen Schönwetter, sondern um die menschliche Existenz. Aber wenn Sie ja so bescheid wissen, wie man auch mit ausgedörrten Äckern noch seine Lebensgrundlage bestreitet, hält Sie niemand auf, das mal selbst auszuprobieren.
Und Wälder und Ackerland, wo es vorher keine gab. Die paradiesische ungeheuer vielfältige Fauna und Flora der Grube Messel war +10 °C gegenüber heute.
Ich rede von der Durchschnittstemperatur, was denn sonst? Wissen Sie in welchem Ausmaß sich diesbezüglich Hannover vom Oberrheingraben unterscheidet und warum?
+ 2°C kann ich von hier wo ich sitze aus in einem nicht mal einstündigen Marsch hangaufwärts neutralisieren. Wir hatten hierzulande mehrere gravierenden Missernten in den letzten zwanzig Jahren. Haben Sie's gemerkt und wissen Sie wann das war? Flüchtlingswellen, da war doch was? Jeder vom Blitz getroffene Golfer ist inzwischen ein Klimaopfer.
Nein, es geht eben nicht um die menschliche Existenz, sondern darum, wie lokal notwendige Anpassungen bewältigt werden. Wer Kindern die Apokalypse vorbetet, handelt verantwortungslos.

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taglöhner 21.04.2019, 15:41
156.

Zitat von Chaosfee
Wieso muss ich bei einigen Kommentatoren an den Film "Erik, der Wikinger" der denken? Atlantis versinkt bereits, nur die Bewohner wollen es noch immer nicht glauben und rufen "Panikmache", während sie ertrinken.
Atlantis, soso. Film, SciFi, Fantasy. Besser als Bildung. Und so anschaulich. Warum nicht The Day after Tomorrow :)?

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Ad_meliorem 21.04.2019, 17:14
157.

Zitat von christiansteiffen
Solche Beiträge schreiben oft Leute, die selbst ausgesorgt haben und jetzt von anderen Menschen verlangen, dass sie selbst verzichten sollen. Lieg ich richtig mit der Einschätzung?
Kann ich verstehen, aber leider nein. Arbeit neben dem Studium und wohnen in Berlin zeigt eine Null am Ende des Monats auf meinem Konto. Wieso kommen Sie auf sowas?

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taglöhner 21.04.2019, 17:38
158. Warnung

Zitat von Ad_meliorem
...Leider fällt mir aber auch kein Weg ein, der nicht in Anarchie endet, um diese Menschen umzustimmen oder dazu zu zwingen was zu Ändern. Denn ohne Unterstützung der Politik, die ja leider auf Lobbyseite steht, wird da nicht viel zu machen sein. So können wir nur hoffen, dass nicht als einziger Ausweg bleibt, dass sich die Menschen gegenseitig ausrotten, damit Natur und Tierwelt weiter existieren kann. Eben ohne uns. Aber eine andere Hoffnung wage ich mir nicht zu machen, denn diese Hohlheit hat sich leider bis in die obersten Reihen der Politik gefressen. Liebe Erde und Kinder unserer Zeit, es tut mir leid, aber hier wird es eher kein Happy End geben.
... In seinem destruktiven Kern ist der Apokalyptiker keineswegs nur von seinen Ängsten vor dem Untergang geplagt, sondern sucht diese auch in den Wunsch nach und die Bereitschaft zur Zerstörung zu transformieren. Man kann sagen, je besser es einer Gesellschaft geht, desto stärker werden deren apokalyptische Ängste. Zum einen gibt es dann mehr zu verlieren, zum anderen wächst das Schuldgefühl angesichts des eigenen guten Lebens – wie umgekehrt auch der Neid derer, die sich als zu kurz gekommen erleben...
Alle Zerstörungsfantasie ist danach die antizipierte Strafe für Triebhaftigkeit und deren Transformation in "Genusssucht", Besitz und materiellen Konsum, auf der anderen Seite auch der Wunsch nach der Bestrafung all derer, die es sich gut gehen lassen. Heute ist es besonders der Konsum, der unsere Schuldgefühle und Bestrafungswünsche weckt...
Letztlich kann es zu der wahnhaften Vorstellung kommen, man müsse die Welt reinigen von Schmutz und Sünde...
Der Apokalyptiker ist also keineswegs nur das bedauernswerte Opfer seiner eigenen Ängste, er trägt den Keim zur Zerstörung in sich, ihn drängt danach, sich und den anderen seine Untergangstheorie zu beweisen, im Extremfall aufgrund seiner neurotischen Schuldgefühle oder seiner Lebensunfähigkeit anderen nach ihrem Leben zu trachten. ...


https://www.bpb.de/apuz/151310/die-apokalypse-aus-psychologischer-sicht?p=all

Musste mal wieder sein :).

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Ad_meliorem 21.04.2019, 18:02
159.

Zitat von taglöhner
... In seinem destruktiven Kern ist der Apokalyptiker keineswegs nur von seinen Ängsten vor dem Untergang geplagt, sondern sucht diese auch in den Wunsch nach und die Bereitschaft zur Zerstörung zu transformieren. Man kann sagen, je besser es einer Gesellschaft geht, desto stärker werden deren apokalyptische Ängste. Zum einen gibt es dann mehr zu verlieren, zum anderen wächst das Schuldgefühl angesichts des eigenen guten Lebens – wie umgekehrt auch der Neid derer, die sich als zu kurz gekommen erleben... Alle Zerstörungsfantasie ist danach die antizipierte Strafe für Triebhaftigkeit und deren Transformation in "Genusssucht", Besitz und materiellen Konsum, auf der anderen Seite auch der Wunsch nach der Bestrafung all derer, die es sich gut gehen lassen. Heute ist es besonders der Konsum, der unsere Schuldgefühle und Bestrafungswünsche weckt... Letztlich kann es zu der wahnhaften Vorstellung kommen, man müsse die Welt reinigen von Schmutz und Sünde... Der Apokalyptiker ist also keineswegs nur das bedauernswerte Opfer seiner eigenen Ängste, er trägt den Keim zur Zerstörung in sich, ihn drängt danach, sich und den anderen seine Untergangstheorie zu beweisen, im Extremfall aufgrund seiner neurotischen Schuldgefühle oder seiner Lebensunfähigkeit anderen nach ihrem Leben zu trachten. ... https://www.bpb.de/apuz/151310/die-apokalypse-aus-psychologischer-sicht?p=all Musste mal wieder sein :).
Oha, aber gut. Man kann es sich halt auch einfach machen.
Denken Sie was Sie wollen. Ich bin definitiv kein Apolyptiker, im Gegenteil. Ich verzweifle nur am Menschen. ;)

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