Forum: Panorama
Elterncouch: Warum es nicht schön ist, eine alte Mutter zu sein
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mielforte 20.05.2016, 07:02
1.

Wir "züchten" damit Jung-Alte, die eine Modernität ihres Elternhauses schon nicht mehr miterlebt haben und somit nur noch deren Bemühungen der Alterssicherung kopieren jedoch nicht das Abenteuer "Leben".

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schinkennatter 20.05.2016, 07:06
2.

OMG. Glücklicherweise gibt es genug weniger depressive Spätmütter, die dem öffentlichen Druck der Konservativen viel Freude entgegensetzen können. Es ist auch nicht schön Mutter mit 23 zu werden, am besten gleich nach dem Studium, was besonders sinnlos ist.

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epicur 20.05.2016, 07:19
3.

Diese Überschrift ist sexistisch.
Alte Väter haben genetisch gesehen überaus schlechten Samen und haben kränkere Kinder.
Der Samen wir im Gegensatz zum weiblichen Ei immer neu produziert und verändert sich massiv durch Krankheiten, Alkoholgenuss und Rauchen des Vaters.

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andreashofmann 20.05.2016, 07:19
4.

Gut, dass Sie über Vergänglichkeit schreiben. Dadurch findet der Tod etwas mehr Publicity in unserer todfeindlichen Gesellschaft ... er hat mehr Respekt verdient!

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ketzer2000 20.05.2016, 07:21
5.

Es gehört zum Spiegel der Zeit, dass Eltern immer älter werden. Was ist der Grund dafür? Bei Scobel hört man das Wort der "Segmentierung der Gesellschaft" und deren kleinstes Segment ist das Individuum. Warum sollen Frauen nach einer qualifizierten Ausbildung nicht erst diese Ausbildung für Beruf und Karriere nutzen!? Wenn man diese Option wahrnimmt, bedeutet das, Kinder kommen immer später zur Welt, denn ein Tag hat eben nur 24h und eine Doppelbelastung führt zur individuellen Erschöpfung.
Abesehen davon kann ich das Gejammer nicht mehr hören. Alles hat seinen Preis und alles im Möglich, aber alles gleichzeitig geht halt einfach nicht.
Eine 16-jahrige, die ein Kind zur Welt gebracht hat, ist immer eine junge Mutter und hat die Erziehung mit Mitte 30 erledigt. Beruflich ist dann zwar der Zug abgefahren, aber immerhin war sie bei Elternabenden immer die Jüngste.
Irgendwo wird sich das vielleicht in der Mitte einpendeln, d.h. Geburt Ende 20 bis Mitte 30, wenn die Lektion begriffen worden ist, dass 80% der Erfüllung der Wünsche für das Leben ausreichen und die 100% eine pure Fiktion der Selbstausbeutung ist.

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lollo12 20.05.2016, 07:23
6.

Umgekehrt ist es aber auch nicht doll. Meine Eltern sind 40 Jahre älter, damals war es eher selten (ich bin bald 50). Eben weil sich alte Eltern sehr genau überlegen, ob sie noch ein Kind wollen, werden dann in genau dieses Geschöpf alle Wünsche, Ängste und Ansprüche reingestopft, die sie selber für sich beanspruchen (sicher auch bei jüngeren Eltern, aber die Lebenserfahrung verschärft die Sache). Dem gerecht zu werden, ist schier unmöglich. Die Werte und Ansichten vor zwei Generationen weichen schon sehr von der eigenen ab, schon immer. Es ist halt eine Generation übersprungen.

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alex2k 20.05.2016, 07:25
7.

Zu viele Gedanken :) Lebt einfach eurer Leben :)
So ist es immer noch besser, als mit 22 Mutter, die geschieden ist, weil zu früh den Falschen auserwählt hat :)

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Germanus 20.05.2016, 07:26
8.

Ich schreibe mal von der anderen Seite, aus Sicht eines Kindes:
Als ich in den 70-er Jahren noch Schulkind war, schämte ich mich, weil ich eine "alte" und "dicke" Mutter hatte, im Gegensatz zu meinen Schulkameraden, welche alle "junge" und "hübsche" Mütter hatten.
Es war ungefähr anno 1975, ich war damals 12 und meine Mutter 49.
Heutzutage gibt es viel mehr "ältere" Mütter und vermutlich würde ich es jetzt nicht mehr so "schlimm" erleben wie damals.

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Sponatiker 20.05.2016, 07:26
9.

Das ich das noch erleben darf.
Ehrliche Worte zu einem Thema, und dazu auch noch Worte die gegen die momentane politische Korrektheit verstoßen? Es geschehen noch Zeichen und Wunder bei SPON.

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