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Erdbeben in Nepal: Reinhold Messner kritisiert "Zwei-Klassen-Rettung"
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Reinhold Messner wirft den Rettern in Nepal falsche Prioritäten vor: Statt sich um die Bergsteiger am Mount Everest zu kümmern, sollten sie lieber den Erdbebenopfern in Kathmandu helfen.

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rambazamba1968 27.04.2015, 20:45
150. Grundsätzliche Problematik

Müssen wir nicht mal grundsätzlich über die Hilfe bei solchen Katastrophen sprechen. Es müsste eine Institution geben, die direkt in 5-6 Stunden vor Ort ist und hilft. Ähnlich wie der Feuerwehr, Krankenwagen national. Es kann doch nicht sein, dass zwei, drei Tage nach der Katastrophe Hundestaffeln eingesetzt werden. Das ist ein bisschen spät, oder?

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Listerholm 27.04.2015, 20:54
151. Messner hat Recht,

dennoch sind Vertragspflichten zu erfüllen.
Vermutlich haben sich alle? Bergsteiger genau gegen solche Risiken versichert. Was sollen nun die Vertragspartner tun? Das ist eben nicht nur ein moralisches Problem (Gewichtung der Hilfe - wer zuerst?), sondern ein handfestes rechtliches Problem. Und das hat nichts mit Privilegierung zu tun und eignet sich schon gar nicht, um Rückschlüsse zuzulassen auf Bevorzugung von Luxustouristen gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Das bashing ist in dieser Katastrophe unangebracht.

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rkinfo 27.04.2015, 21:03
152. Hubschrauber kosten Sprit usw

Leider hat Nepal eine schlechte Regierung und Bürokratie.
Zu jammern dass Umsatz gemacht wird ist fehl am Platz. Es macht auch Sinn früh die Bergsteiger zu evakuieren um später Helikopter bei einsetzender internationaler Hilfe bezahlt einzusetzen.
Nepal benötigt über Jahr noch Aufbauhilfe und Bergsteiger auch wieder in der nächsten Saison - 2016.

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agt69 27.04.2015, 21:08
153. ;-)

Zitat von oasis_reloaded
Nun, zugegeben, meine Schreibweise lässt Platz für freie Interpretation. In Zukunft werde ich meine Beiträge stichhaltiger formulieren (falls ich Lust dazu habe). Ansonsten gilt: "'n Scheiß MUß ich ..." :)
Das können Sie natürlich halten, wie es Ihnen beliebt. Aber dann beschweren Sie sich auch nicht, wenn man Sie falsch versteht ;)
Ach ja, noch eine Antwort auf Ihren vorigen Beitrag bezüglich der Standards. Sie haben natürlich recht, dass es keine allgemeingültige Definition von "besser" oder "schlechter" gibt. Aber vor allem Menschen, die in Armut leben und einen täglichen Kampf ums Überleben führen, empfinden eine Erhöhung ihres Einkommens subjektiv als Verbesserung. Die jährlichen Einnehmen durch den Tourismus betragen in Nepal ca 400 Mio Dollar. Keine Frage, dass es da auch negative Begleiterscheinungen gibt und das Geld nicht gerecht bei allen ankommt. Aber das Geld hat dort die Lebenssituation vieler menschen subjektiv verbessert.

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93160 27.04.2015, 21:14
154. Das wird ja schon beklagt

Zitat von Hafturlaub
Sie meinen also ohne Söldner und Sherpa wäre Bildung und Lebensstandard höher?
Vor allen bei der Soeldneranwerbung. Je hoeher der Bildungsstand, je weniger Soeldner.Auch wenn der Bildungsstand hoeher ist, der "vermeintliche" Rekrut bleibt lieber im Reisfeld als sein Leben fuer die Krone zu geben.Arm ist er dann zwar immer noch, aber er darf leben.
Als Rekrut muss er das erfuellen:
Nicht junger als 18, nicht aelter als 21.
Lesen und schreiben sollte er koennen aber nicht klug oder vorlaut sein.
Keine schlechten Zaehne und einen gewissen Brustumfang( da gewisse Lungenkrankheiten so ausgeschlossen werden, in Nepal die erste Krankheit)

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motorradrudi 27.04.2015, 21:16
155. Hmmm

Ihr Kommentar macht mir Sorgen! Wie krank sind Sie? Bitte verschonen Sie die Leser und Sorger von Naturkatastrophen mit Ihren nutzlosen Kommentaren. Danke dafür.

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heikom36 27.04.2015, 21:30
156. Experte

Sicher ist Messner der absolute Experte bei Erdbebenkatastrophen.
Ich denke eher das er es als Sprachrohr nutzt um wieder in die Medien zu kommen. Der Yeti zieht ja nicht mehr.

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oasis_reloaded 27.04.2015, 21:34
157.

Zitat von agt69
Das können Sie natürlich halten, wie es Ihnen beliebt. Aber dann beschweren Sie sich auch nicht, wenn man Sie falsch versteht ;) Ach ja, noch eine Antwort auf Ihren vorigen Beitrag bezüglich der Standards. Sie haben natürlich recht, dass es keine allgemeingültige Definition von "besser" oder "schlechter" gibt. Aber vor allem Menschen, die in Armut leben und einen täglichen Kampf ums Überleben führen, empfinden eine Erhöhung ihres Einkommens subjektiv als Verbesserung. Die jährlichen Einnehmen durch den Tourismus betragen in Nepal ca 400 Mio Dollar. Keine Frage, dass es da auch negative Begleiterscheinungen gibt und das Geld nicht gerecht bei allen ankommt. Aber das Geld hat dort die Lebenssituation vieler menschen subjektiv verbessert.
Doch gilt es nicht zu vergessen, daß der Wert des Geldes spätestens durch die "Abenteurer" übertragen wurde-
______________
Mir macht es nix, wenn man mich falsch versteht - oder am Ende sogar richtig.
Mir gilt es zu erörtern, wie andere Menschen die "Dinge" sehn.
Sehen Sie, ich bin eine einfache Frau und ich versuche nur zu verstehen, ich die am kleinen Rad drehende, was das große Rad bewegt.

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oasis_reloaded 27.04.2015, 21:39
158.

Zitat von agt69
Aber das Geld hat dort die Lebenssituation vieler menschen subjektiv verbessert.
Ich weiß. Ich war kürzlich erst selbst dort.

Dennoch & vlllt genau deswegen bin ich mir dessen mehr als bewusst, daß so mancher Europäer locker auf einen irgendeiner seiner abenteuerlistigen Verwandten verzichten könnten, als ein Nepali-Kind z, B in auf seinen Vater, der sein Geld als Sherpa verdient für die Familie. b

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undateable 27.04.2015, 21:48
159. Abenteuertouristen..

...das sitzen Sie nun Mitten in eienm Erdbebengebiet und wundern sich dass es da ein Erdbeben gegeben hat.
Ich habe da Recht wenig Verständniss dafür. Die wollten Abenteuer, das haben Sie jetzt. Nicht anders als die "Bergsteiger" am Everest. Ich wundere mich wirklich das die sich nicht schämen und den Heliservice rufen um sich abholen zu lassen. Ich meine, auf einem Schneebedeckten Berg durch eine Lawine überrascht zu werden, ist nicht wirklich eine Überraschung. Das passierte doch auch letztes Jahr. Als die Besteigungssaison letztes Jahr abgebrochen wurde, war die größte Sorge ob den die Kaution für die Besteigung auch noch nächstes Jahr gültig ist.
Habe ich doch gesten noch in einem SPON-Artikel von der Berliner Schauspielerin Ursula Wiednig gelesen:
Am Samstagabend waren Wiednig und ihre Begleiterin in Sicherheit, ihr Guesthouse sei gut ausgestattet, es gebe ab und an sogar Internet...
Genau so stellen die sich das vor.

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