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Erfolg vor Londons höchstem Gericht: Frau darf Jahrzehnte nach Scheidung auf Unterhal
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Seit 23 Jahren ist Kathleen Wyatt schon geschieden, ihr Ex wurde in der Zwischenzeit steinreich. Nun fordert die Frau rückwirkend Unterhaltszahlungen in Millionenhöhe.

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spon-1280943165745 11.03.2015, 19:45
1. 2,7 Mill. werden das nicht werden

Es ist gut das die Klage zugelassen wird um Rechtssicherheit herzustellen, ob dabei allerdings die angestrebten 2,7 Mill. rüberkommen glaube ich nicht. Wichtig für die Klärung sind einige Fakten die nicht in dem Beitrag stehen: 1. Hat der Mann nach der Scheidung für die Kinder Unterhalt gezahlt? 2. Wann ist er zu Geld gekommen? 3. Wie sieht es mit der Verjährung aus? Dazu kommt noch die Frage wie das englische Unterhaltsrecht für die Kinder geregelt ist. Was man sicher schon jetzt sagen kann ist das es sicher keine Hollywood-Scheidung (50/50( geben wird, da der Mann seinen Reichtum ja erst nach der Scheidung errreicht hat.

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bissig 11.03.2015, 20:03
2. Man muss den Artikel schon bis zum Ende lesen

Ihre Begründung liegt in der Erziehung des gemeinsamen Sohnes ohne finanzielle Unterstützung seitens des Vaters. Nicht darin, dass er einfach nach der Scheidung reicht geworden ist. D.h. sie fordert einen Unterhalt für das gemeinsame Kind, und der Unterhalt richtet sich hier anscheinend nach dem Einkommen des Vaters. Die Überschrift ist (mal wieder) irreführend. Ob man das Vorgehen oder das Urteil jetzt gut findet oder nicht, ist was ganz anderes

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lasterfahrer 11.03.2015, 20:42
3.

weiss ja nicht wie das in england ist, aber wenn der vater keinen unterhalt zahlt, dann springt doch bei uns dachte ich das jungendamt ein. wenn das in E genauso ist, dann hätte doch höchstens das dortige amt die berechtigung eine forderung einzuklagen. und wenn es wirklich nur um ausstehenden unterhalt geht, dann sind 2,7 Mio einfach nur total überzogen. hier hat einfach jemand die gelegenheit gesehen, um mal eben fix an eine grössere menge geld zu kommen.

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spon-1280943165745 11.03.2015, 20:47
4. Unterhaltsprobleme

Das der Staat die Unterstützung zahlt, diesen Punkt habe ich tatsächlich überlesen. Nach deutschem Recht würde der Vater wohl vom Staat zur Kasse gebeten. Ob sie im Namen ihres Kindes noch Ansprüche wage ich zu bezweifeln, da das Vermögen ja erst nach der Scheidung erworben wurde. Eine Entschädigung vom 2,7 Mill. liegt aber sicher nicht drin, schließlich hat das Kind ja nie an dem, durch das Vermögen erworbenem Lebensstandard Anteil gehabt. Sie schreiben es ja selber nach dem Einkommen des Vaters, nicht nach dem Vermögen. Wobei immer noch die Frage bleibt wie das Unterhaltsrecht in England geregelt ist. Da aber auf See und vor Gericht alles möglich ist sollten sich beide Parteien vielleicht außergerichtlich einigen. Das spart Gerichtskosten und kommt schließlich dem Kind zu gute.

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Mindbender 11.03.2015, 20:48
5. ...

Zitat von bissig
Ihre Begründung liegt in der Erziehung des gemeinsamen Sohnes ohne finanzielle Unterstützung seitens des Vaters. Nicht darin, dass er einfach nach der Scheidung reicht geworden ist. D.h. sie fordert einen Unterhalt für das gemeinsame Kind, und der Unterhalt richtet sich hier anscheinend nach dem Einkommen des Vaters. Die Überschrift ist (mal wieder) irreführend. Ob man das Vorgehen oder das Urteil jetzt gut findet oder nicht, ist was ganz anderes
Irreführende Überschrift? Da steht doch eindeutig "Unterhalt" und im ersten Satz des Artikels "gemeinsamer" Sohn. Recht eindeutig.
Wobei es, wenn es so ist wie in Deutschland, natürlich zusätzlich um x Jahre Unterhalt für die Ex-Frau gehen könnte, _das_ noch im Artikel zu erwähnen wäre interessant gewesen.
Ich bezweifel ganz stark, dass so eine rückwirkende Klage in England (oder in Deutschland) Erfolg haben würde.

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Dr.Watson 11.03.2015, 21:56
6. Och Joh!

Letztendlich hat das Gericht nur entschieden, das grundsätzlich eine Unterhaltszahlung für das gemeinsame Kind durchaus angemessen ist und darüber hinaus zur angemessenen Höhe gar nichts zu entscheiden hatte - würde hierzulande vermutlich nicht anders entschieden, wenn nicht bereits verjährt. Immerhin ist der gemeinsame "Bub" aus der zwischen 1981 und 1983 vollzogenen Ehe inzwischen auch schon über 30 Jahre alt. 1992 wurde dann endlich die Scheidung vollzogen - fragt sich warum die Trulla auch da offensichtlich noch nicht den Unterhaltsanspruch erhoben hat.

Die im Artikel genannten 2,7, Mio sind lediglich als gierig lechzendes Wunschdenken eines durch und durch offensichlich verkommenen Weibes anzusehen - quasi ohne Leistung doch noch Reich zu werden.

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zippo2012 11.03.2015, 22:09
7. Na also, es geht doch!

Warum sollen nur deutsche Männer nach der Scheidung die Blöden sein? .......... dann schon in ganz Europa!
Kein Wunder wenn immer weniger Leute heiraten. Ein Heiratsantrag ist heutzutage für Männer wie eine Aufforderung zum Suizid.
Wenn der Mann tatsächlich keine Alimente gezahlt haben sollte wie die Frau behauptet, dann hat er das nachzuholen mit Zins und Zinseszins, daran besteht kein Zweifel. Wie die Frau aber auf die aberwitzige Summe von 2,7 Millionen kommt erschließt sich mir nicht. Als Gelegenheitsjobberin mit "unstetem Leben" dürfte sie nicht mal ein Zehntel ihrer Forderung in Unterhalt und Erziehung dieses einen (seines) Kindes investiert haben.

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scxy 11.03.2015, 22:53
8. Hurra,

jetzt weiß die Klägerin, dass ihre Klage zulässig ist! Naja, zuläsig sind ja die meisten Klagen, man kann aus völlig unsinnigen Gründen Klage erheben. Ob die Klage auch ausreichend begründet ist, kann da auf eienm ganz anderen Blatt stehen. Und was ich hier lese, scheint jedenfalls nach deutschem Recht wenig Grund zu haben.

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kosaptes 11.03.2015, 23:02
9. Prüfe

Drum prüfe wer sich ewig bindet. Hätte der Mann bedenken sollen.
Allen anderen zur Warnung.

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