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Erschossener Austauschschüler: Anwalt von Direns Todesschütze beantragt neues Verfahr
REUTERS

In knapp drei Wochen soll die Strafe gegen Markus Kaarma verkündet werden. Der 30-Jährige ist wegen vorsätzlicher Tötung verurteilt: Er hat den deutschen Austauschschüler Diren erschossen. Nun hat sein Anwalt einen neuen Prozess beantragt.

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Globeskimmer 22.01.2015, 02:52
1. Ich staune

und freue mich immer noch, dass es in diesem Fall zu einer Verurteilung gekommen ist.
Es bleibt zu hoffen, dass nicht durch Revisionsinstanzen alles wieder verwässert oder aufgehoben wird...

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rkinfo 22.01.2015, 06:13
2. Das Recht Waffen zu tragen ...

Sicherlich hat die Werbung und politische Stimmung für Waffen den Todesschützen mit enthemmt. Dass Töten im Waffenrausch nun sanktioniert wurde lässt wohl Viele zweifeln. Da bricht eine heile Waffenwelt zusammen.

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FrankDr 22.01.2015, 06:51
3. Täter Opfer

Falle hin oder her... Man bricht nicht bei Fremden in Garagen ein und stiehlt Sachen. Und plötzlich ist der Täter wieder Opfer. Natürlich ist der gezielte Schuss in die Brust dementsprechend zu bestrafen, aber so richtig Mitleid kann ich nicht empfinden, nachdem bei uns eingebrochen wurde (und viele Wochen Tränen flossen, weil sich die Familie Unwohl fühlte und Angst hatte)

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DDM_Reaper20 22.01.2015, 08:19
4. Passt doch...

...der Bub, den er mit drei oder vier Schuessen niedergestreckt hat, bekam doch auch keine zweite Chance.
Haette er mal halt vorher nicht rumerzaehlt, er wuerde jemanden abknallen. Vom Kopfschuss wollen wir gar nicht erst reden.
(Ich finde solche "Mutproben", wie sie der Junge gemacht hat, schweinisch daemlich, aber sterben sollte man dafuer wirklich nicht muessen, schon gar nicht durch gleich vier Schuesse mit 'ner Schrotflinte.)

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LauschenIstTerror 22.01.2015, 08:23
5. Ja, vielleicht

in ein County verlegen wo mehr republikanische NRA Mitglieder wohnen. Ach nee, er ist ja nicht rein weiß. Das funktioniert so auch nicht, Mist.

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Immanuel_Goldstein 22.01.2015, 08:40
6. So lange prozessieren, bis irgendetwas besser läuft?

Wer behauptet, die Medien hätten die Geschworenen beeinflusst, der muss das auch gerichtsfest nachweisen. Faktisch ist dies eine Anklage an das Geschworenensystem und eine durchaus unangebrachte Unterstellung. Ansonsten kann man zig mal solche Anträge stellen, denn es ist Aufgabe der Medien jedes Mal über solche Fälle zu berichten. Wenn der Täter damit durchkommt, dann ist eigentlich das Geschworenensystem in den USA gestorben.

Im übrigen haben die Geschworenen absolut richtig geurteilt. So ist nun mal das Rechtssystem dort.

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Immanuel_Goldstein 22.01.2015, 08:42
7.

Zitat von Globeskimmer
und freue mich immer noch, dass es in diesem Fall zu einer Verurteilung gekommen ist. Es bleibt zu hoffen, dass nicht durch Revisionsinstanzen alles wieder verwässert oder aufgehoben wird...
Gegen den Schuldspruch kann keine Revision eingelegt werden. Diese ist erst nach dem Urteil möglich und allenfalls gegen das Selbe, also das Strafmaß. Schuldig ist er in jedem Fall, wenn es ihm nicht gelingt, das Geschworenensystem an sich auszuhebeln.

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markus_wienken 22.01.2015, 09:16
8.

Zitat von FrankDr
Falle hin oder her... Man bricht nicht bei Fremden in Garagen ein und stiehlt Sachen. Und plötzlich ist der Täter wieder Opfer. Natürlich ist der gezielte Schuss in die Brust dementsprechend zu bestrafen, aber so richtig Mitleid kann ich nicht empfinden, nachdem bei uns eingebrochen wurde (und viele Wochen Tränen flossen, weil sich die Familie Unwohl fühlte und Angst hatte)
Nun ja, ein Einbruch ist es nicht gewsen sondern unerlaubtes Betreten einer offenen Garage.
Macht man allerdings auch nicht.

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Ylioppilasjuhla 22.01.2015, 09:22
9. Absurde Konstruktion

"Der Verurteilte Kaarma habe nicht aus Selbstschutz, sondern nach Plan gehandelt."

Der Plan ist nicht bewiesen worden, sondern war eine Konstruktion des Staatsanwaltes aus an den Haaren herbeigezogenen -und damit stimmig gemachten- beliebigen Äusserungen und Schutzhandlungen. Also: wer sein Grundstück schützt, hat den Plan einen Einbrecher zu erschiessen. Da ist natürlich absurd.

Das macht das Opfer eines Angriffs zum Täter.

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