Forum: Panorama
Erschossener Elefant in Simbabwe: Tierschützer wollen Namen des Jägers veröffentliche
Imago

Ein Großwildjäger, mutmaßlich aus Deutschland, hat in Simbabwe einen besonders großen Elefanten geschossen. Legal, sagen selbst Tierschützer - aber deshalb noch lange nicht in Ordnung. Sie wollen die Identität des Mannes enthüllen.

Seite 16 von 17
Crom 19.10.2015, 22:00
150.

Es ist bezeichnend wie hier einige was von Moral und Ethik schwafeln, aber selbst den Pranger fördern und sich damit selbst jenseits von dieser stellen. Was kommt als nächstes? Abtreibungsgegner, die Namen von betroffenen Frauen veröffentlichen? Schwulenhasser, die andere outen? Falschparkdenunzianten. Alle meinen sie die Moral gepachtet zu haben und sich deswegen über die Persönlichkeitsrechte von unbescholltenen Bürger hinwegsetzen zu können. An alle Prangerfans, wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.

Beitrag melden
glasshaus 19.10.2015, 22:11
151.

Zitat von Ossifriese
Das unterscheidet uns wohl. Ich würde weder auf ein Tier noch einen Menschen schießen.
Ich werte das als Kompliment.
Ich muss schließlich nicht im Konjunktiv sprechen.

Ich zähle Sie zu den Blinden die von Farben reden ...

Beitrag melden
CommonSense2006 19.10.2015, 22:20
152. Lizenz zum Töten?

Es ist natürlich vortrefflich, auf einen reicehn, weißen Mann einzuprügeln, der sich diesen widerlichen "Spaß" 60 Riesen hat kosten lassen.

Aber wäre es nicht richtiger, auf diesjenigen einzuprügeln, die dieses Angebot machen? Nämlich die Behörden und der Veranstalter in Simbabwe, die diese Lizenz zum legalen Tötren ausstellen und die ganze Sache organisieren?

In den ganzen Verlautbarungen der Tierschützer kommen diese Leute aber gar nicht vor. macht ja auch keinen Spaß und bringt keine Aufmerksamkeit, medial auf recht arme Leute einzuknüppeln, die vermutlich auch noch schwarz sind und außerdem auch noch Opfer des weißen Kolonialismus sind.

Kann es sein, dass Peta nd Konsorten da ein kleines bisschen rassistisch unterwegs sind? Nur anders herum als sonst...?

Beitrag melden
isegrim der erste 19.10.2015, 22:28
153. Selbst wenn sich dieser Großwildjäger legal verhalten hat

verwerflich ist sein Tun trotzdem. Vielleicht hat man nach der Veröffentlichung seines Namens die Möglichkeit, Ihn zu boykottieren. Der Zahnarzt, der den Löwen tötete, hat sicher auch einige Patienten verloren.
Ist auch alles legal.

Beitrag melden
Rollerfahrer 19.10.2015, 22:34
154. Ich werde PETA morgen kontaktieren, und 100 Euro

dazugeben, damit der Name in die Öffentlichkeit kommt!
Alles andere ist bei diesen Vollpfosten witzlos!

Beitrag melden
mailo 20.10.2015, 01:07
155.

Wenn die gute alte Zeit tatsächlich etwas Gutes hatte, dann der Druck durch das persönliche Umfeld, sich nicht nur gesetzestreu, sondern auch moralisch korrekt zu verhalten. Die Ärsche dieser Welt glabten dieses lästige Element der Sozialisation überwunden zu haben, doch der Shitstorm des Internets scheint diese Lücke wieder zu füllen.

Beitrag melden
granathos 20.10.2015, 05:52
156. Liebe zur Natur

Zitat von Soziologe62
Die These, die Abschussgelder würden der Natur zugute kommen, dieser sogenannten Tierschützer, die um Tiere zu ermorden in andere Länder fliegen ist grundsätzlich nicht haltbar. Es geht hier ausschließlich um Triebbefriedigung. Rechnet man Flug, Aufenthalt und Abschuss, wie viele Ranger könnte man, vor Ort, davon bezahlen? Warum nicht den Namen nennen? Wenn das auch nur einen dieser Mordtouristen in Zukunft abschreckt, dann ist schon viel gewonnen!
!?! Die Jagd ist ein uraltes Kulturerbe. Ja eine sehr alte Grundlage der menschlichen Zivilisation, um die sich ein großer Ethos entwickelt hat. Diesem Waidwerk nachzugehen lässt sich unser Held aus old Germania einiges kosten und befriedigt damit einen Trieb. Auch sie befriedigen einen Trieb, wenn sie in ihr mit Jagdwurst belegtes Brötchen beissen, nur das ihr Schlachthof keinen Ethos kennt und ihnen dies alles schnuppe ist, solange sie es nur verdrängen können, weil alle dies tun - Bravo!

Wenn sie auch nur ein klein wenig Zugang zur Jagd hätten, so erspürten sie, dass das alles mit Mord herzlich wenig zu tun hat. Es hat vielmehr mit der Liebe zur Natur und deren Kreaturen zu tun.

Beitrag melden
granathos 20.10.2015, 06:17
157. BofrostIdis

Zitat von arnesaknussem
Das Problem ist hier vielmehr, daß hier jemand viel Geld dafür bezahlt, um töten zu dürfen. Lustbefriedigung ten einer Kreatur. Das mag juristisch im korrekten Rahmen ablaufen, es ist aber moralisch doch zu verdammen. Das vorgeschobene Argument, die Bestandssicherung zu garantieren, zählt nicht. Für das Geld hätte man ortsansässige Jäger engagieren UND noch den Tierschutz sicherstellen können. Es bleibt die verdammte Lust am Töten. Und das IST Perversion pur und damit moralisch auf das Schärfste zu verurteilen.
Ich würde ihnen Recht geben, wenn unser Kandidat mir dem großen Scheckbuch sich mal ein week-end im örtlichen Schlachthof "gönnen" würde. Sie haben zum Waidwerk offensichtlich überhaupt keinen Zugang. Im Mittelpunkt dieser tatsächlich ältesten Berufung des Menschen steht die Liebe zur Natur, zur Kreatur und eben der Jagd. Nicht nur nordamerikanische Indianer verehren in der erlegten Kreatur deren Seele voll Respekt und Dankbarkeit. Der erlegten Kreatur wird zum Beispiel ein Eichenzweig in die Äsung gelegt. Wer am Sonntag jagdt ist sowieso ein Vollidi... etc. .

Ich bin sehr dafür, dass dieses kulturelle Erbe auch weiterhin gepflegt wird, um einen Zugang zur Natur offen zu halten und uns nicht völlig zu BofrostIdioten degenerieren zu lassen.

Beitrag melden
hevopi 20.10.2015, 06:36
158. Unbegreiflich,

dass es noch Menschen gibt, die sich daran ergötzen die "Wunder der Erde" umzubringen. Ich war schockiert, als auch der König von Spanien einen Elefanten umbrachte, dass es nach diesem Aufschrei der Menschheit immer noch passiert, ist mir unbegreiflich. Diese Menschen müssen dringend in eine psychatrische Behandlung, denn irgend etwas kann da im Gehirn nicht funktionieren.

Beitrag melden
scottbreed 20.10.2015, 07:38
159. jagen?

Es es gibt nur genau einen Grund zum jagen.. wenn es nix zum esse gibt und man kurz vorm verhungern ist und genau dann gibt es nen Grund such was zum essen zu schießen.. aber es gibt genau keinen Grund sich nen Bären oder Elefanten oder Löwen zu schießen weil man den nicht essen kann... und wer Tiere schießen tut nur weil er es kann oder wegen ner Trophäe, der hat nicht alle Latten am Zaun... ich verstehe ja wenn man in einer Welt leben tut wo es nix zum anziehen gibt und man sich Ben Fell zulegen will weil man sonst erfrieren tut aber wo bitte schön hat man noch solche zustände? Und was sollte ich mit nen Elefanten Fell?? Leute die einfach zu viel Geld haben und Langeweile sollte man zwingen anderes zu tun als sinnlos Tiere töten... Wer sowas macht tötet auch irgendwann aus Spaß Menschen... Bis dahin ist es nur ein kleiner Schritt bis zum Mörder... In unserer heutigen modernen Zeit brauch es keine Jäger mehr oder Trophäen Jäger..

Beitrag melden
Seite 16 von 17
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!