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Erschossener Elefant in Simbabwe: Tierschützer wollen Namen des Jägers veröffentliche
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Ein Großwildjäger, mutmaßlich aus Deutschland, hat in Simbabwe einen besonders großen Elefanten geschossen. Legal, sagen selbst Tierschützer - aber deshalb noch lange nicht in Ordnung. Sie wollen die Identität des Mannes enthüllen.

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Marc Anton 19.10.2015, 19:43
80. krank ist etwas anderes

Es ist überaus fragwürdig, sich mit selbstgezimmerter Moral über Recht und Gesetz zustellen, nur weil einem etwas nicht passt und neudeutsch shitstorms loszustreten um Menschen gesellschaftlich vernichten zu wollen.
Wie krank ist dieses Land wirklich indem soetwas gutgeheißen wird?

Ich würde nie einen Elefanten bejagen wollen, aber ich halte a) Jagd für notwendig und b) es für legitim, wenn ein Staat gegen viel Geld einen Trophäenträger zum Abschuss freigibt, wenn dieser seinen "Job" in der Arterhaltung getan hat und es in einen Abschussplan passt.
Moralisierende Bessermenschen, die sich über das Gesetz stellen sind ein großes Problem in dieser Zeit.

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vitma 19.10.2015, 19:44
81.

Zitat von dont_think
"Solche Tiere seien für die Arterhaltung besonders wichtig, weil weibliche Elefanten für die Paarung gezielt nach ihnen suchten. Deshalb habe der Abschuss "negative Langzeitfolgen für die Elefantenpopulation, Bullen mit großen Stoßzähnen sterben aus. Und die Jäger helfen dabei mit, indem sie all die großen Tiere schießen"." Erstens: die Mammuts hatten noch viel größere Stoßzähne, fielen aber den Klimaschwankungen zum Opfer. Zweitens: Elefantenkühe kriegen sicherlich ihre Tage oder Kopfschmerzen, wenn sie keinen Bullen mit großen Stoßzähnen finden. Drittens: die Stoßzähne wachsen lebenslang. Viertens: eine Geschäftsidee: PETA sollte der indigenen Bevölkerung eine Kunststofffabrik hinstellen. Dort werden dann gigantische Jacket-Kronen für anders befähigte Elefantenbullen hergestellt. Schafft Arbeitsplätze. Fünftens: Elefanten gibt es mehr als genug. In Teilen des schwarzen Kontinents sind sie eine Plage mit schweren ökologischen Auswirkungen.
Zu 1, 2, 3, 5: Es geht hier um die Auswirkungen von menschlicher Selektion auf die Populationsgenetik von Elefanten. Erschiessen sie einen bestimmten Teil von einer Population aendert sich deren genetische Zusammensetzung in der Zukunft.

Dieses Prinzip wurde und wird bewusst in der Zuechtung angewendet.

Das Problem hier ist, dass die Jaeger die Tiere erschiessen die man eigentlich erhalten will und zusaetzlich die Gesamtpopulation reduzieren. Das fuert dann zu ihrem Punkt 1. Die Spezies stirbt aus.

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thomas_weber 19.10.2015, 19:48
82. Enteignen und das Vermögen gegen Hunger, für Entwicklung und Bildung einsetzen.

Da afrikanische Staaten das Problem aus Gründen von Hilflosigkeit und Gier nicht in den Griff bekommen, sollten diese "Großwildjäger" im "Westen" enteignet werden.
Wer so viel Reichtum angehäuft hat und sich nicht anders zu helfen weiß als bedrohte Tierarten über den Haufen zu schießen, der kann offensichtlich mit dem Geld nicht sinnvoll umgehen und sollte zwangsenteignet werden. Das enteignete Geld sollte dann in Entwicklungshilfe, Hungerhilfe, Bildung, Korruptionsbekämpfung und für andere Sinnvolle Dinge eingesetzt werden.

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hausierer 19.10.2015, 19:49
83. Prima Idee....

Eine gute und effektive Maßnahme um diejenigen in die Öffentlickeit zu bringen, die immer noch glauben, daß ihre niederen Instinkte was mit Jagdsport zu tun hat...

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mam71 19.10.2015, 19:56
84.

Zitat von Hinweis 2014
Ich finde so eine Großwildjagt auch falsch, aber jemanden an den Pranger zu stellen, der etwas erlaubtes gemacht hat finde ich falsch. Man muss für eine Änderung von Gesetzen kämpfen aber man darf nicht Mitmenschen diskreditieren, die sich an Gesetze gehalten haben. Tierschutz hin oder her. Freiheit ist auch hier die Freiheit der Anderen.
Götze hat das 1:0 gegen Argentinien geschossen, das ist allseits bekannt und nun wird ebenso bekannt gemacht, wer diesen Elefanten geschossen hat. Wo ist das Problem?
Oder hat der Schütze jetzt plötzlich irgendwelche Bedenken?

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sponer59 19.10.2015, 19:56
85. Robert Mugabe

ist in Simbabwe der Präsident. DAs sagt eigentlich alles über diesen "Rechtsstaat". Sich hier auf "Legalität" zu beziehen ist angesichts der durchsichtigen Legitimation für das mörderische Vergnügens einzelner präpotenter W*er einfach nur ekelhaft. Ich würde noch 500€ drauflegen, um den an den Pranger zu stellen. Peta soll es mal mit crowdfunding versuchen. Motto: hunt the hunter. Ironie nicht aus, völlig ernst gemeint.

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glasshaus 19.10.2015, 19:58
86.

Zitat von Ossifriese
Da Ihr Beitrag erscheinen durfte, versuch ich es auch einmal: Also sind alle Tierschützer, Nichtjäger, human auch gegenüber Tieren denkenden Menschen, die Kritiker des Tuns dieses "Schützen" für Sie "verlotterte Wilde"? Und nehmen wir an, es käme zu einer Demonstration vor der Villa des Mannes, dürfte er mit "Feuerkraft und Praxis" auf diese Demonstranten losballern? Das jedenfalls lese ich aus Ihren Zeilen. Was ist nun abartig???
Meinen Segen hat Er.

Jeder der Ihm oder seiner Familie nach dem Leben trachtet oder schaden will muss mit den eventuellen Konsequenzen leben!

Einerseits steht ein rechtschaffender Bürger welcher sich an Recht und Gesetz hält auf der anderen Seite ein Mob der jemanden nach dem Leben trachtet nur weil dieser Mob nicht mit der Lebensweise, Wertvorstellung und Hobbies eines anderen Menschen einverstanden ist!

Was kommt als nächstes? Morddrohungen an alle Angler? Morddrohungen an alle Fleischer?!

Wenn ich müsste würde ich mein Leben geben um diesen Mann vor dem geifernden Mob hier zu verteidigen!

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glasshaus 19.10.2015, 19:58
87.

Zitat von Cotti
Klar kann man sich hier strafbar machen, wenn man in anderen Ländern Taten begeht, die dort nicht strafbar sind, die aber in der BRD schwere Straftaten darstellen.
Bullshit!
Die Jagd ist eben keine Straftat!

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Peppermint_Patty 19.10.2015, 19:59
88. Sozialneid

Hehe - der Pöbel bläst mal wieder zur Hexenjagd.
Das Gesicht grün vor Neid - wie des Jägers Gewand.
Schliesslich hat der mehr Geld und das kann ja wohl nicht sein!
Tierschutz ist ja auch ein prima "Argument" - auch wenn man den an 364 Tagen im Jahr ausblendet. Sonst müsste man sich ja Gedanken machen, wenn man im Supermarkt Fleisch und Wurst billig kauft.
Dass der Jäger legal gehandelt hat braucht da ja wohl nicht zu interessieren, schliesslich haben wir die Moral gepachtet.

Aber ein Trost bleibt: Wenn der Jäger wirklich reich ist, hat er auch genügend Mittel um sich bei dem Initiator der Hexenjagd gebührend zu "bedanken". DESSEN Name ist schliesslich bekannt...

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Critical Element 19.10.2015, 20:00
89. Eine typisch deutsche Einstellung...

...was nicht verboten ist, ist erlaubt. Ein "das macht man nicht" gibt es heute nicht mehr. Vielleicht sollte man einfach ein paar Gesetze abschaffen. Dann setzen die Menschen vielleicht wieder ihr Gehirn ein.

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