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Erschossener Junge mit Spielzeugpistole: "Sie haben ihren Job gemacht"
AP/ Northeast Ohio Media Group

In Cleveland haben Polizisten einen Zwölfjährigen erschossen, weil er mit einer Spielzeugpistole hantierte. Die Eltern des Jungen sind schockiert, der Polizeichef verteidigt das Vorgehen seiner Leute.

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flaviussilva 24.11.2014, 12:49
1. Äußerst Bedauerlich !

Aber wenn man von der Polizei aufgefordert wird die
Hände hoch zunehmen und der Aufforderung nicht folge
leistet sondern zur " Waffe " greift, dann läuft man überall auf der Welt Gefahr erschossen zu werden.

Auch eine zwölfjähriger, vorallem wenn er aus den USA
stammt, sollte das eigentlich wissen !

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bclaus 24.11.2014, 12:53
2. man mag ja viel unterstellen können..

aber wenn es wirklich so war dass er auf die Aufforderung der Polizisten nicht reagiert hat und es den Polizisten nicht bekannt war dass es sich um eine Spielzeugwaffe handelte, muß man bei aller Tragik sagen, dass die Polizisten richtig gehandelt haben

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wolly21 24.11.2014, 12:56
3. Waffengesetze

Der Tod des Jungen hätte durch schärfere Waffengesetze in USA verhindert werden können.
Denn wenn die Polizei nicht überall scharfe Waffen vermuten müßte, müßte sie auch nicht gleich tödlich schiessen.
Ein Zweites wäre auch ein Herstellungsverbot von täuschend echt aussehenden Spielzeugpistolen. Macht die Dinger - wenn schon solches Spielzeug nötig ist - aus signalrotem Plastik.

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Andreas-Schindler 24.11.2014, 12:57
4. Tolle Ausbildung bei der US-Polizei

Wenn die Ausbildung der US-Polizei nur so aussieht das man erst schießt und dann Fragen stellt. Sollte man vielleicht mal bei der Ausbildung dieser Polizisten Überdenken. Wenn die Polizei in den USA so Schießwütig ist, würde ich Zwei Waffen den Polizisten geben. Eine mit Scharfer Munition und eine mit Gummigeschossen wie sie gegen Demonstranten Eingesetzt wird.

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kdshp 24.11.2014, 12:57
5.

In den USA läßt man seine kinder nicht mit spielzeugpistolen außer haus gehen. Hier haben die eltern versagt.

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LustigerLumpi 24.11.2014, 12:58
6.

ja wenn potentiell jeder eine Waffe haben kann, klingt es sehr viel plausibler wenn ein Polizist damit rechnen muss, dass es eine echte Waffe ist die der Junge halt von Zuhause mitgebracht hat. Blödes Dilemma mit dem Recht auf Selbstverteidigung nach Verfassung.

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Atheist_Crusader 24.11.2014, 12:58
7.

Tut mir ja Leid für den Jungen, aber die Polizisten HABEN absolut richtig gehandelt. Die leben nunmal in einem Land, in dem es regelmäßig geschieht, dass Minderjährige in den Besitz echter Feuerwaffen gelangen. Und ebenso regelmäßig werden dort Polizisten in Ausübung ihrer Pflicht erschossen.

Noch dazu kommt, dass die gesetzlich geforderten Markierungen für Spielzeugwaffen (ein grellorangenes Stück Plastik vorne am Lauf) entfernt worden waren, wohl damit die Waffe echter aussieht.
Und die Aussage irgendeines Augenzeugen (von völlig unbekannter Qualifikation), dass die Waffe vielleicht nicht echt sei, ist da ziemlich nutzlos.

Also sorry, aber ich sehe da kein Fehlverhalten der Polizei. Vielleicht ein bisschen zuviel Paranoia, aber in dieser überbewaffneten Gesellschaft absolut verständlich.

US-Schulen haben doch inzwischen auch regelmäßige Amok-Drills... da sollten die Eltern mal ein bisschen Zeit aufwenden um den Kindern zu klären, in welchen Umgebungen man besser NICHT mit Spielzeugpistolen herumwedelt. Wenn ihr wem die Schuld geben wollt, dann der Gesellschaft. Die Polizei hat dieses gefährliche Klima ganz sicher nicht allein geschaffen.

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Immanuel_Goldstein 24.11.2014, 12:59
8.

Zitat von flaviussilva
Aber wenn man von der Polizei aufgefordert wird die Hände hoch zunehmen und der Aufforderung nicht folge leistet sondern zur " Waffe " greift, dann läuft man überall auf der Welt Gefahr erschossen zu werden. Auch eine zwölfjähriger, vorallem wenn er aus den USA stammt, sollte das eigentlich wissen !
Das ist Blödsinn. Was soll ein Zwölfjähriger nicht alles wissen. Die Polizisten haben sich offenbar nicht einmal ausgewiesen, geschweige denn ihn belehrt. Der Einsatz der Mittel war auch nicht verhältnismäßig, das der Junge auch nicht auf sie gezielt hat.

Sein einziges Problem war, dass seine Hautfarbe schwarz war.

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m-cutolo 24.11.2014, 12:59
9. sache liegt auf der hand.

die polizisten haben das KIND erschreckt! es hörte nicht auf die beamten und griff in seine tasche und wollte wohl die pistole heraus ziehen und wurde dabei dann erschossen. ich kenne kinder, kinder hören nie wirklich direkt auf das was ihnen gesagt wurde. er wollte ihnen wohl die spielzeug waffe einfach nur geben. die beamten haben keine nerven und haben den kleinen vorsorglich erschossen. so erscheint es mir...
das kommt halt davon,weil sich keiner sicher sein kann, ob jemand eine echte waffe hat oder nicht. weil einfach jeder an eine waffe ran kommen kann. wie die heufigen schulamokläufer beweisen. ja dieser mord geht auch an waffenlobby in den usa, sie haben ja schliesslich dafür gesorgt das es sogar hello kitty gewehre, für das kleine prinzessin zu kaufen gibt.
tja das hat wohl eine so ungeheuere unsicherheit verursacht,das in den usa, lieber erst geschossen und dann gefragt wird. man sieht ja wohin das führt, ein toter deutscher austauschschüler, wieder mal ein kind und bis zum nächsten amoklauf is es auch nicht mehr weit und wer weiss wie die dunkelziffer ist. tja liebe amis eure konjunktur hilfe in form von waffen verkäufen geht so langsam aber sicher nach hinten los. mfg

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