Forum: Panorama
Erschossener Junge mit Spielzeugpistole: "Sie haben ihren Job gemacht"
AP/ Northeast Ohio Media Group

In Cleveland haben Polizisten einen Zwölfjährigen erschossen, weil er mit einer Spielzeugpistole hantierte. Die Eltern des Jungen sind schockiert, der Polizeichef verteidigt das Vorgehen seiner Leute.

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pom_muc 24.11.2014, 14:42
90.

Zitat von der.tommy
Wie wahrscheinlich finden es die Befürworter der Taten der Polizei hier, dass ein Zwölfjähriger einen gezielten und dann auch tödlichen Schuss auf den Polizisten hätte abgeben KÖNNEN selbst wenn er es gewollt hätte? Eine echte ......
Lauter Schwachsinn der zeigt dass Sie von Schusswaffen wenig Ahnung haben. Natürlich kann ein Zwölfjähriger eine Großkaliberpistole abfeuern und auf kurze Entfernung irgendjemanden treffen.
Die Pistole wiegt weniger als ein Tennisschläger. Wer einen Ball über das Netz bringt hat genug Griffkraft um eine Pistole gezielt abfeuern zu können.
Die Kindersoldaten dieser Welt zeigen dass das problemlos in diesem Alter funktioniert.

Man muss als Polizist auch nicht pokern ob einen der Schuss eventuell nicht tötet sondern nur zum Krüppel macht oder ob man ein Knie treffen kann.

Der Erschossene hat die Waffe gezielt abgeändert um sie einer echten Waffe ähnlicher sehen zu lassen. Das war der erste Fehler.
So ein Teil lässt sich aber heute in jedem 3D-Drucker für ein paar Euro selbst herstellen. Da helfen Verbote oder Kennzeichnungspflichten für Hersteller nicht weiter.

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NonoFurbus 24.11.2014, 14:44
91. Couch Commandos

Viele der hier geäußerten Meinungen sind erschreckend ignorant. In US-Foren gerne als "Couch Commando" verlachte selbsterklärte Kenner, die vermutlich nie eine Waffe abgefeuert haben, erklären uns altklug, wie leicht es wäre, einfach "auf die Beine" zu schießen oder gar die Pistole aus der Hand zu feuern. Da haben wohl einige zu viel "Western von gestern" geschaut. Dabei sollte es nicht so schwer sein, sich zumindest vorzustellen, unter welch extremem Streß man in einer solchen Situation steht. Einen schnellen, präzisen Schuß auf ein bewegliches Ziel aus max. 10m bekommen vielleicht entsprechend trainierte Spezialeinheiten hin - wobei auch die immer auf Stellen zielen, die sofortige Todesfolge bewirken, denn mit einer Kugel im Bein kann man in der Realität noch problemlos Geiseln oder Polizisten erschießen -, der normale Straßenpolizist, der im Jahr vielleicht 20 Schuß abgibt, aber sicher nicht. Meines Wissens wird das dort gar nicht geübt, sondern nur statisches, also langsames Schießen auf unbewegliche Ziele.

Es mangelt insgesamt an Respekt für die unglaublich schwierige Aufgabe, vor der ein Polizist in dieser Situation steht. Wie gesagt, das ist wohl die Folge der kontinuierlichen Verdummung durch Krimis und Western.

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kastenmeier 24.11.2014, 14:44
92.

Zitat von Andreas-Schindler
Wenn die Ausbildung der US-Polizei nur so aussieht das man erst schießt und dann Fragen stellt. Sollte man vielleicht mal bei der Ausbildung dieser Polizisten Überdenken. (...)
Es könnte hin und wieder helfen, Artikel die man kommentiert vorher zu lesen.
Vielleicht wäre dann der Kommentar etwas weniger unqualifiziert.
Ihnen hätte folgende Passage geholfen:
"Ein Augenzeuge hatte die Polizei nach deren Angaben am Samstag alarmiert und von einer Person berichtet, die auf dem Spielplatz eine Waffe auf andere Menschen richte. Zwei Beamte hätten den Verdächtigen dann gestellt und ihn aufgefordert, die Hände hoch zu nehmen. Der Junge habe das nicht befolgt und stattdessen in seinen Hosenbund gegriffen, um seine Waffe zu ziehen."

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NonoFurbus 24.11.2014, 14:46
93. Bad news - im echten Leben gibts kein respawn...

Zitat von mimas101
es ist die Frage der angewandten und verhältnismäßigen Mittel. Pfefferspray wäre entschieden humaner gewesen als erstmals 2 Schüsse abzugeben. Allerdings ich meine gelesen zu haben das die Polizei in der Region unter besonderer Bewachung der Aufsichtsbehörden wegen zuviel Gewalt stehen soll.
Würde ich gern sehen, daß Sie mit Pfefferspray einen bewaffneten Straftäter stoppen wollen, wenn Ihnen eine Schußwaffe zur Verfügung steht. Ganz schön weltfremd. Wenn Sie das nächste Mal vorbeikommen, wenn ein paar Randalierer mti Messern und Eisenstangen hantieren, dürfen Sie dann versuchen, mit denen ein Gespräch zu führen.

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Koda 24.11.2014, 14:47
94. Hinweis

Zitat von wolly21
Der Tod des Jungen hätte durch schärfere Waffengesetze in USA verhindert werden können. Denn wenn die Polizei nicht überall scharfe Waffen vermuten müßte, müßte sie auch nicht gleich tödlich schiessen. Ein Zweites wäre auch ein Herstellungsverbot von täuschend echt aussehenden Spielzeugpistolen. Macht die Dinger - wenn schon solches Spielzeug nötig ist - aus signalrotem Plastik.
Dort wird eine alte Werbung zitiert: zwei Polizisten stürmen in einen Park, weil sie "Maschinengewehrfeuer" hören...und preisen anschliessend die realisitsche Täuschung der Spielzeuggewehre.
In der Realität dagegen werden die Kinder erschossen.

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finger_weg 24.11.2014, 14:48
95. Kopfschüttel

Zitat von bclaus
aber wenn es wirklich so war dass er auf die Aufforderung der Polizisten nicht reagiert hat und es den Polizisten nicht bekannt war dass es sich um eine Spielzeugwaffe handelte, muß man bei aller Tragik sagen, dass die Polizisten richtig gehandelt haben
Geht's noch? Das war ein 12-jähriger Junge.

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Promethium 24.11.2014, 14:50
96.

Das Problem ist die Hysterie. Aufgrund der völlig überzogenen Berichterstattung über Amokläufe glauben US-Lehrer nun sich bewaffnen zu müssen und Polizisten halten Kinder mit Spielzeugpistolen für Amokläufer.
Es wird höchste Zeit etwas mehr Realismus in die Dikussion zu bringen! Die USA sind ein sehr sicheres Land! Die Mordrate in Russland ist z.B. doppelt so hoch wie in den USA!
Auf dem ganzen amerikanischen Kontinent sind von den größeren Ländern nur Chile und Kanada sicherer als die USA. Das Gewaltproblem in den USA beschränkt sich in Wirklichkeit auf Stadtteile die praktisch von kriminellen Banden kontrolliert werden. Die Ursache sind nicht die Waffengesetze sondern die Drogen bzw. Drogenkartelle aus Mittelamerika bzw. Südamerika. Ausserhalb diese Stadtviertel ist es in den USA etwa so sicher wie in Mitteleuropa.

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mod4334 24.11.2014, 14:54
97. Viele Meinungen

hier spiegeln den Grund wieder warum die Waffenlobby mit ihren Sprüchen keine Probleme bekommen. Hätte der Junge eine echte Waffe gehabt würde er wohl noch leben. Am besten wäre es aber gewesen, wenn der Zeuge eine Waffe gehabt hätte und den Jungen gleich selbst niedergestreckt hätte.

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nachtmensch2014 24.11.2014, 14:56
98. Was ist eigentlich mit den NLW?

Wie sieht es eigentlich bei der Polizei, in den USA und auch bei uns, mit den sogenannten Non-letal-weapons (NLW) aus?
Hätten die Polizisten auf dem Spielplatz nicht (besser) Taser-Waffen o.ä. einsetzen können?

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kaeptn_blau 24.11.2014, 14:57
99. Waffen in Kinderhände?

Was bitte tut ein Kind mit einer Druckluft-Spielpistole auf dem Spielplatz? Seit wann sind Luftpistolen Spielzeug?

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