Forum: Panorama
Erschossener Junge mit Spielzeugpistole: "Sie haben ihren Job gemacht"
AP/ Northeast Ohio Media Group

In Cleveland haben Polizisten einen Zwölfjährigen erschossen, weil er mit einer Spielzeugpistole hantierte. Die Eltern des Jungen sind schockiert, der Polizeichef verteidigt das Vorgehen seiner Leute.

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reever_de 24.11.2014, 14:57
100. Schlimm ...

Der Junge hat alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann; der tödliche Fehler war dann der Griff nach der Waffe. Hier mussten die Polizisten, schon aus Selbstschutz, dann handeln. Vielleicht hätten sogar unsere Blümchenpolizisten dann "handeln" müssen. Amerikanische Polizisten werden ausgebildet, unter härtesten Bedingungen zu arbeiten, aber auch zu überleben. Ich denke mal, wir hier im sicheren Deutschland können uns den Alltag dieser Beamten nicht vorstellen. Wenn täglich Kollegen sterben, erschossen von allen möglichen Kriminellen, aber auch jeden Alters, lernt man mit Sicherheit schnellstens, an sich selber zu denken.

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liberty_of_speech 24.11.2014, 14:57
101. was für ein Unfug

Zitat von enni3
Dieser Irrglauben, den viele hier ob Hollywoodfilmen haben, man könne trainieren mit einer Pistole gezielt ein Körperteil über eine gewisse Distanz zu treffen. Nein das ist nicht möglich, vor allem .....
Natürlich kann man mit einer Pistole gezielt auf ein Körperteil treffen. Das beweisen die Polizisten in der Schweiz öfters. Deren Schiessausbildung ist noch nicht mal wirklich gut. Das weiss ich dann doch recht genau.
Auf 50m einen Menschen zu beschiessen ist möglich aber wäre wohl etwas überzogen. In der Schweiz gibt es viele Pistolenschiessstände wo man auf 50m auf Präzision schiesst.

Wenn ein Polizist hierzulande sein Magazin einfach mal leert hat er ein ernsthaftes Problem. Besonders wenn das gegenüber nicht geschossen hat - wie der Junge.
Auf einen Jungen welcher in einer Gruppe ist auf eine Distanz zu schiessen wo man nicht klar treffen kann ist eine Sauerei.
Im Gegensatz zu ihnen habe ich schon mehrere zehntausend Schuss geschossen. Im Gegensatz zu ihnen weiss ich wovon ich rede.

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GrinderFX 24.11.2014, 15:00
102.

Zitat von Andreas-Schindler
Wenn die Ausbildung der US-Polizei nur so aussieht das man erst schießt und dann Fragen stellt. Sollte man vielleicht mal bei der Ausbildung dieser Polizisten Überdenken. Wenn die Polizei in den USA so Schießwütig ist, würde ich Zwei Waffen den Polizisten geben. Eine mit Scharfer Munition und eine mit Gummigeschossen wie sie gegen Demonstranten Eingesetzt wird.
Sie fragen also erst jemanden der eine Waffe zieht und auf sie richtet ob er denn wirklich schießen möchte?
In 9 von 10 Fällen werden sie die Frage vermutlich nicht stellen können, weil sie vorher erschossen werden.
Auch wenn es weniger Waffen geben würde, kann man nie vorher wissen ob diese Waffe scharf ist nicht oder.
Das findet man eben erst raus, wenn man erschossen oder nicht wurde.
Nur ist das irgendwie dann zu spät finde ich.

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enni3 24.11.2014, 15:00
103.

Zitat von finger_weg
Geht's noch? Das war ein 12-jähriger Junge.
Erst im Januar hat ein 12jähriger in den USA einem Mitschüler ins Gesicht geschossen. Die 12 Jahre zählen nicht als Grund mit einer täuschend echten Waffen gegenüber Polizisten zu agieren.

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finger_weg 24.11.2014, 15:00
104.

Zitat von NonoFurbus
Viele der hier geäußerten Meinungen sind erschreckend ignorant. In US-Foren gerne als "Couch Commando" verlachte selbsterklärte Kenner, die vermutlich nie eine Waffe abgefeuert haben, erklären uns altklug, wie leicht es wäre, einfach "auf die Beine" zu schießen oder gar die Pistole aus .....
Nein, auf die Beine zu schießen ist nicht leicht, aber einfach losballern ist auch keine Lösung. Und wo bleibt der Respekt dieser "Bullen" von dem Leben des Kindes? Und warum schickt man in so einem Fall nicht entsprechend trainierte Kräfte? Der 12-jährige war ja unglaublich gefährlich, hat er doch auf dem Spielplatz schon ein Blutbad angerichtet, oder doch nicht? Fingerspitzengefühl sollte man von Polizisten wohl schon erwarten können. Aber das geht vielen Forenten hier auch ab.

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cruisenbcn.com 24.11.2014, 15:00
105. He?

Zitat von NonoFurbus
Selten so einen Quatsch gelesen. Hierzulande herrschen nun wirklich erheblich strengere Waffengesetze. Zu dumm nur, daß über 98% der Straftaten mit Schußwaffenbezug mit Waffen ausgeführt werden, die eben nicht legal beschafft wurden. Als ob in den USA ein Zwölfjähriger legal eine Waffe besitzen dürfte...bitte erst nachdenken, dann tippen.
Entschuldigen Sie bitte, aber sie sollten sich mal lesen" erst nachdenken, dann tippen" Sie haben doch gar nicht verstanden was der Vorredner sagen wollte, wahrscheinlich mangelt es ihnen an Empathie. Das erklärt auch ihr Posting" Selten so einen Quatsch gelesen" ich zitiere Sie nur, wenn sie aber ihre Vorredner nicht verstehen können, sollten sie das Antworten doch lieber sein lassen. Jeder normal denkende hier hat verstanden das der Forenteilnehmer darauf aufmerksam machen will, das es mit strengeren Waffengesetzen wie sie hierzulande herrschen keiner auf die Idee kommen würde, das ein 12 -jähriger, und nicht im Traum selbst eine Waffe haben könnte, illegal oder legal, spielt keine Rolle. Mann muss eine ganz verschrobene Weltsicht haben, keine Ahnung Palästinenser oder so was sein um darauf zu kommen das ein 12 jähriger nicht mit einer Spielzeugpistole spielt. Nur Sie haben es nicht verstanden.

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moobzi 24.11.2014, 15:02
106. na wunderbar,

ob der kleine junge sich falsch verhalten hat, die Polizei richtig handelte,..... man kann jede Sichtweise in Betracht ziehen, aber das eigentliche absurde ist in meinen Augen, dass die Polizisten ständig Leute tot schießen!? vor allem ein kind! man könnte ja als gut ausgebildeter Polizist ins bein oder arm schießen!? tötliche Verletzungen sind zu vermeiden wenn man will. und jeder der diese Polizisten in Schutz nimmt scheint auch nicht wirklich klar im Kopf zu sein, ihre Reaktion auf irgendwas sei dahin gestellt, aber ein Polizist der an der Waffe ausgebildet wurde, sollte und muss sie mit bedacht einsetzen und nicht wild los feuern wenn etwas seltsam erscheint! naja aber so sind sie da drüben XD

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camemberta 24.11.2014, 15:03
107. Mir tun die Eltern und der Polizist leid

Dass die Eltern schockiert sind, kann ich nur zu gut verstehen. Allerdings haben sie wohl versäumt, ihren Sohn so zu erziehen, dass er nicht mit täuschend echt aussehenden Waffen auf Menschen zielen soll - wie er es im Vorfeld wohl getan hat.

Natürlich könnte man einwenden, warum gleich erschießen und nicht auf z.B. die Schulter zielen oder einen Warnschuss abgeben, aber die Sozialisierung in den USA und zumal in "einschlägigen" Vierteln lehrt ja wohl extremes Misstrauen und die ständige Erfahrung von (Schuss)waffeneinsatz.

Alles zusammengenommen verstehe ich Eltern nicht, die ihr Kind so "spielen" lassen in einem Umfeld, in dem Waffenbesitz auch privat erlaubt ist, die Polizei daher misstrauischer und vorsichtiger sein MUSS. Es kommt ja schließlich durchaus oft genug vor, dass Kider mit privaten Waffen schießen und durch private Waffen umkommen.

Und warum sind solche und ähnliche Vorkommnisse denn den Leute einfach keine Warnung?
Die Eltern haben trotzdem mein ganzes Mitgefühl. Der Polizist jedoch auch, das ist eine lebenslange Belastung.

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nachtmensch2014 24.11.2014, 15:03
108. Und wann kommt der Robocop?

Vielleicht wäre es ja an der Zeit in den waffenüberfluteten USA Roboter mit künstlicher Intelligenz als Polizisten einzusetzen. Diese können dann viel besser sehen und schneller entscheiden und sind, da kugelsicher und feuerfest, auch nicht gezwungen zu schießen, solange keine anderen Menschen in Gefahr sind.
Diese Robocops werden möglicherweise irgendwann kommen. Hoffen wir nur, dass sie sich dann an die berühmten Robotergesetze halten, und absolut "hackerfest" sind.

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rkinfo 24.11.2014, 15:03
109. Sicherheitskennung entfernt ...

Zitat von eulenspiegel1979
Zunächst möchte ich mein Beileid für den Jungen aussprechen und mein Bedauern für diesen Vorfall. Für mich als Polizist ist es immer wieder eine Tragödie, wenn Kinder im Dienst zu schaden kommen. Dennoch, was hier teilweise an Mutmaßungen und gefährlichem Halbwissen von sich gegeben wird, ist erschreckend.
Irgendjemand - der Junge ? - hat die 'hässliche' Kennung der Ungefährlichkeit der Waffe entfernt.
Es ist der Fluch solche 'Automatismen' dass dann Beteiligte nicht mehr die Gesamtsituation bewerten.

Realistischerweise wird man die Polizisten von jedem Vorwurf frei sprechen müssen denn sie konnte nicht wissen dass das Gewehr trotz offensichtlich fehlender Sicherheitskennzeichnung nicht echt war.

Der Vorfall sollte Alle daran erinnern sowas nicht leichtfertig zu ignorieren. In den USA mit seinen vielen Schusswaffen erscheint es sinnvoll alle abzuschiesen die nicht klar erkennbar keinen intakten Waffenlauf vorzeigen. Alles Andere wäre Leichtsinn für die Polizisten und Dritte.

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