Forum: Panorama
Erster Männerbeauftragter Deutschlands: "Auch Männer werden in Deutschland diskrimini
Stadt Nürnberg

Matthias Becker ist Deutschlands erster Männerbeauftragter. Der Sozialpädagoge erklärt, wo es Männer schwer haben in der Gesellschaft. Und warum sie als Opfer manchmal ignoriert werden.

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istvanfred 05.08.2016, 18:14
1.

Schon öfters gelesen, aber es lässt mich doch immer noch staunend zurück, dass in X Prozent der Fälle die Männer das Opfer sind...

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G. Duldig 05.08.2016, 18:25
2. Ich bin mir nicht sicher

Ich bin mir nicht sicher, ob die Abschaffung bzw. Überwindung tradierter Rollenbilder als Diskriminierung bezeichnet werden kann. Vermutlich werden sich dort mehr Männer melden, die "wegen einer Frau" bei einer Stellenbesetzung oder Beförderung nicht zum Zuge gekommen sind, als Opfer weiblicher Gewalt oder übler Nachrede.
Es kommt natürlich sehr darauf an, wie Herr Becker das Amt ausführen wird, aber die Gefahr besteht schon, dass es am Ende um die Verteidigung von liebgewonnenen Privilegien geht ...
Nichtsdestotrotz: Glückwunsch und ein glückliches Händchen!

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Criticz 05.08.2016, 18:27
3. Glückwunsch an Nürnberg !

denn das ist nun wirklich mal fortschrittlich. Überall sind Stellen für Gleichstellungsbeauftragte nur für Frauen vorgesehen - und die erklären uns dann, was Gleichberechtigung sein soll, schotten aber schon ihren eigenen Job vor Männern ab.

Und es gibt viel zu tun: Quoten die Männer offensichtlich diskriminieren, niedrigere Lebenserwartung, höhere Betroffenheit bei Arbeitsunfällen, höhere Suzizidrate...usw usf.

Es wird höchste Zeit - wenn schon Gleichstellung betrieben wird- das endlich mal für BEIDE Seiten zu tun.

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jan07 05.08.2016, 18:40
4.

Es wird höchste Zeit, das ganze Beauftragtenunwesen endlich komplett abzuschaffen.

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cj89 05.08.2016, 18:51
5. Weiter so

Ich finde es sehr gut, dass Nürnberg mutig voranschreitet und Männern, die sich an niemanden wenden können, eine Stimme gibt. Dies soll bestimmt nicht die Probleme, die viele Frauen in der Gesellschaft haben, kleinreden. Aber es gibt ganz offensichtlich auch Bedarf für einen Männerbeauftragten. Je mehr höhere Positionen Frauen einnehmen, je mehr sich Frauen emanzipieren, desto mehr wird diese Macht von einigen wenigen auch ausgenutzt. Und ja, es gibt auch Frauen, die Männer am Arbeitsplatz sexuell belästigen. Es gibt Frauen, die Männer schlagen. Und es gibt schwule Männer, die von ihrem Partnern geschlagen werden. Für all diese Männer, die Gewalt erleben, ist es eine zusätzliche Demütigung zu einer Frauenbeauftragten zu gehen. Deshalb: weiter so!

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wanderer777 05.08.2016, 18:57
6. Warum erst jetzt???

Warum in Gottes Namen dauert es bis 2016, bis sich hier endlich etwas tut? Die meisten Opfer von Sexismus im Alltag (ob offen oder latent) sind tatsächlich Männer - und das muss endlich einmal ins Bewusstsein dringen! Warum darüber geschwiegen wird? Weil Frauen lauter jammern und aufschreien, als Männer. Und weil es noch nie die Stärke der Männer war, sich sozial zu vernetzen und gemeinsam für ein Ziel zu kämpfen. Das muss sich ändern. GEMEINSAM heisst das Ziel. Nicht Eigenbröteln und sich zurückziehen. So ändert sich nichts.

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m.m.s. 05.08.2016, 18:58
7. Gleichstellungsbeauftragter

Das Bundesministerium gegen Männer muss erst abgeschafft werden (BMFSFJ). Dann kann an der Gleichstellung der Männer gearbeitet werden. Bisher ist es ja der ideologische Wahnsinn zu glauben, dass die europäischen Männer die bösen sind. Übrigens macht die Gewalt in der Ehe bei der Männerdiskriminierung höchstens das eine Prozent aus, der "Rest" geschieht ganz offen und offiziell.

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Mastermason 05.08.2016, 19:15
8.

Fünfzehn Prozent der Opfer häuslicher Gewalt sind Männer? Da muss der Herr Männerbeauftragter aber noch ein bisschen nacharbeiten. Nach den meisten internationalen Studien sind das 50%. Das Robert-Koch-Institut ermittelte sogar mehr weibliche als männliche Täter, weil sie psychische Gewalt mit einbezog. (http://de.wikimannia.org/Gewalt_gegen_Männer)

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elkemeis 05.08.2016, 19:32
9. Begrüßenswert

Jeder Betroffene von Diskriminierung, Mobbing, Ausgrenzung, sexueller und anderweitig motivierter Gewalt braucht eine Erst-Anlaufstelle und Unterstützung. Dies gilt für Männer wie für Frauen, für Kinder wie für Alte, für Deutsche wie für Nicht-Deutsche, für Schwarze wie für Weiße und Bunte.

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