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EU-Ranking: Deutschland bei Gleichberechtigung nur Mittelmaß
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Wo verdienen Frauen besonders wenig Geld? In welchen Ländern sind sie an der Macht gleichberechtigt beteiligt? Und wo helfen Männer im Haushalt mit? Die EU hat es untersucht. Die Ergebnisse in Grafiken.

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quark2@mailinator.com 11.10.2017, 09:58
1.

Irgendwelche Metriken finden sich immer. Wo wird mal gelistet, was Männer leisten ? Oder meint man, wir säßen alle nur auf unseren Händen ?

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helena.pierser 11.10.2017, 10:03
2.

Diese Diskriminierungslüge ist unerträglich. Dass Männer mehr Geld verdienen als Frauen ist zunächst eine Beobachtung. Wo ist der Beweis, dass dies auf eine Diskriminierung zurückzuführen ist? Tatsache ist, dass Männer mehr Arbeitsstunden leisten als Frauen. Tatsache ist auch, dass Männer in den Berufen in denen viel verdient wird die Mehrheit stellen. Was können die Männer dafür, wenn Frauen sich schlecht bezahlte Berufe aussuchen? Tarifverträge unterscheiden nicht zwischen den Geschlechtern. Wenn außertariflich bezahlte Frauen ihr Gehalt schlecht verhandeln, ist das nicht das Problem der Männer. Ich fühlte mich noch nie diskriminiert.

Grüße von einer Frau
(Ingenieurin und Betriebswirtin)

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theanalyzer 11.10.2017, 10:05
3. Das liegt an den Frauen

Gleichberechtigung nimmt man sich. Die Frage ist: Wollen die Frauen das. Und nein, ich meine nicht, ob das ein paar öffentlich finanzierte Geisteswissenschaftlerinnen wollen, sondern ob das die Mehrheit der berufstätigen Frauen will. Ich meine: Nein, das wollen diese Frauen nicht. Sie möchten lieber etwas Teilzeit arbeiten und mit ihren Kindern spielen. Was ich gut und richtig finde.

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dr.eldontyrell 11.10.2017, 10:05
4. Dafür sind wir

Exportweltmeister und Billiglohn-Europameister.
Man kann nicht alles haben.

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feuer_der_veraenderung 11.10.2017, 10:06
5.

Interessante Studie allerdings fehlen in ihr massenhaft Daten um Schlüsse zu ziehen zu können.
Z.B. Beim Frauenanteil im Parlament müsste man noch den Anteil von Frauen in den Parteien herausfinden, wenn dann z.B. die Parteien einen Frauenanteil von ungefähr 30% haben und in den Parlamenten umgefähr 30% Frauen sitzen hätten Frauen die gleichen Chancen ins Parlament zu kommen wie Männer d.h. es gäbe kein Problem, wenn es allerdings so wäre das der Frauenanteil bei 40% oder 20% liegt würde es so ausehen als ob Frauen entweder benachteiligt oder bevorzugt werden und selbst dann kann man sich nicht sicher sein, weil es sein könnte das z.B. nur besonders fähige Frauen in die Politik gehen oder ihr Familienplan keine Zeit zulässt sich in den Parteien zu engagieren etc. .

Zusammengefasst die Studie lässt sich nur als Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen nutzen und sollte nciht politisch oder ideologisch Ausgeschlachtet werden

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Christoph 11.10.2017, 10:07
6.

"Beispiel Wissen: Hier liegt Deutschland auf einem der letzten Ränge, noch hinter Bulgarien und Estland. Die größte Gender Gap gibt es hierzulande bei der Wahl des Studienfachs: Mehr als 40 Prozent der Frauen studieren Fächer aus dem Bereich Erziehung, Gesundheit, Soziales, Geisteswissenschaften oder Kunst. Bei den Männern sind es nur 17,1 Prozent."

Inwiefern zeigt das eine Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern? Vielleicht gibt es ja auch tatsächlich angeborene Interessen und in Ländern wie Estland und Bulgarien ist es aufgrund wirtschaftlicher Zwänge schwerer, diesen nachzugehen?

'Beispiel Zeit: Eine versteckte Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern zeigt sich in der Work-Life-Balance. Frauen verrichten in Europa noch immer ungleich mehr Hausarbeit als Männer - unabhängig vom Familienstand und obwohl sie durchschnittlich mehr arbeiten als früher. Nur jeder dritte Mann in der EU ist im Haushalt aktiv. Das größere häusliche Engagement von Frauen in Erziehung und Pflege ist offenbar nur möglich, weil sie häufiger auf Freizeitaktivitäten und Hobbys verzichten.'

Das ist nun wirklich der allergrößte Blödsinn, den ich zu dem Thema je gelesen habe. Frauen verzichten nämlich zum weit überwiegenden Teil auf Hobbys und Freizeitaktivitäten, sondern auf viele Stunden in der Erwerbsarbeit im Vergleich zu Männern. Und nein, das ist nicht unbedingt ein Nachteil, ich habe da nämlich eine ganz große Neuigkeit: Der weit überwiegende Anteil der Beschäftigten verwirklicht sich in der Erwerbsarbeit nicht selbst, sondern sie arbeiten, weil sie müssen.

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MtSchiara 11.10.2017, 10:08
7. ich als Mann bin auch nicht gleichberechtigt

Ich als Mann habe bei BMW nicht das gleiche Stimmrecht wie die Klattens - nämlich als Nicht-Aktienbesitzer gar keines. Und bei VW habe ich nicht das gleiche Stimmrecht wie das Land Niedersachsen - nämlich als Nicht-Aktienbesitzer ebenfalls gar keines.

Ein Skandal ist das! Von Gleichberechtigung bei BMW oder VW kann also keine Rede sein, da nicht alle Bundesbürger bei diesen beiden Konzernen das gleiche Stimmrecht haben - also nicht gleichberechtigt an der Macht beteiligt sind. Da sollte sich die Gleichberechtigungsbeauftragte mal kümmern, daß sich das ändert!

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diorder 11.10.2017, 10:10
8. Nicht nur bei der Gleichberechtigung

Mittelmaß nicht nur bei der Gelichberechtigung. Auch beim Umweltschutz, der Enwicklungshilfe, dem Schließen von Steuerschlupflöchern, Kinderbetreuung, Pisatests, Klimawandel, Service, Digitalisierung, Säuglingssterblichkeit, Krankenhausinfektionen, Lebensstandard, sozialer Gerechtigkeit ...Um nur Einiges aus google aufzuführen. Nur beim Export und den Devidenden-Gewinnen der Globalplayer in Deutschland sind wir Weltmeister. Armes Deutschland, was gehts uns allen doch so gut.

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hoimar 11.10.2017, 10:15
9. Die Anzahl der alleinerziehenden Mütter

belegt eindrucksvoll, wohin die "Gleichberechtigung" führen kann. Direkt in die "soziale Sackgasse" nämlich. Gleichberechtigt ist in der Arbeitswelt nämlich niemand. Die Wortschöpfung ist schon grotesk. Solange es um Wachstum und Leistung geht, werden die aus Unternehmenssicht ausgemachten "low performer" gnadenlos ausgesiebt. Für Frauen bedeutet Familie und Beruf die doppelte Belastung mit dem Versprechen der Teilhabe. Die Teilhabe besteht dann aber in der Regel aus mickriger Bezahlung (ausgenommen öffentlicher Dienst, dass mus einmal gesagt werden!) und überproportional Stress. Die Gesellschaft muss sich hier einmal gefallen lassen, dass sie von den Eliten schlicht missbraucht wird. Die Frauen verlieren fast immer. Wenn diese Gesellschaft nicht wie die in der USA enden will, muss eine grundsätzliche Debatte über Arbeit und was diese ausmacht, geführt werden.

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