Forum: Panorama
Evakuierung in Frankfurt: Familienbilder auf den Stick, Dokumente aus dem Haus
Markus Kirchgessner

Es ist die größte Evakuierung in der Geschichte der Bundesrepublik: Wegen einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg müssen mehr als 60.000 Frankfurter ihre Wohnungen verlassen. Elf Betroffene berichten.

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irgendwieundsowieso 02.09.2017, 21:06
1. Fenster auf!

Wer nicht grad im EG wohnt oder leicht zugängliche Fenster hat, sollte vorne und hinten von der Wohnung diese kippen und die Türen in der Wohnung offen lassen. So vermeidet man ein Bersten der Fenster durch die Druckwelle einer Luftmine - (wenn man nicht im Umkreis von 500 Metern wohnt.... das wär dann auch schon egal.... ) - sollte also doch was daneben gehen. Hoffen wir, dass alles gut abläuft.

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Spiegelleserin57 02.09.2017, 21:06
2. ein lehrreiches Ereignis!

nun wird wieder allen Menschen vorgeführt was es heißt sein Heim mit allem was einem lieb ist zu verlassen. Ein Vorgeschmack was das für die Flüchtlinge bedeutet hat und auch für unsere Eltern die den Krieg erlebt haben.
Ob dies nachdenklich stimmt...wer weiß?
Erschreckend ist dieser Fund auf jeden Fall denn er zeigt was noch alles unter unserer Erde schlummert und bis heute nicht entdeckt wurde aber immer noch eine Gefahr darstellt. Hier wird wieder sichtbar was Krieg bedeutet für all die die den Krieg nur aus den Geschichtsbüchern kennen. Auch die die den Waffenhandel NUR als einen Wirtschaftsfaktor sehen wie in einem anderen Forum laut kundgetan wurde werden nun sehen was da exportiert wird.
Hoffen wir alle dass die Räumdienstleute wieder gute Arbeit leisten und nichts passiert. Ihnen wünsche ich jetzt schon gutes Gelingen und ein herzliches DANKE im voraus!

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danieldurchschnitt 02.09.2017, 21:30
3. deja vu

So ein klein wenig von dem Gefühl, dass die noch nicht an der Front verheizte Zivilbevölkerung erleiden musste, bevor sie durch den Bommbenhagel endgültig befreit wurde. Bomb, bomb bomb, so geht es auch heute noch vor allem in Nahost.

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imo27 02.09.2017, 21:34
4.

Das erinnert daran, was die Menschen in den Städten in Deutschland während des 2. WK durchmachen mussten. Flüchten konnten sie nicht, nur sich verstecken.
In den Medien wird das so gut wie nie thematisiert, sondern tabuisiert.

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bauerbernd 02.09.2017, 21:47
5. Kommt nach Eltville

da gibt es freien Eintritt für alle Frankfurter in der Burg und im Freibad

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Stäffelesrutscher 02.09.2017, 21:55
6. Vor den Deutschen gab es andere Bombenopfer

Zitat von imo27
Das erinnert daran, was die Menschen in den Städten in Deutschland während des 2. WK durchmachen mussten. Flüchten konnten sie nicht, nur sich verstecken. In den Medien wird das so gut wie nie thematisiert, sondern tabuisiert.
Erstens:
Man erinnert sich hoffentlich daran, dass Deutschland diesen mörderischen Krieg begonnen hat. Sie wissen doch sicherlich, dass Goebbels den Begriff "coventrieren" erfunden hat - um Terrorbombardements zu bezeichnen, die neben Coventry auch andere Städte betrafen.
Und die ersten Bombenopfer des 2. Weltkrieges gab es im Grunde genommen im baskischen Gernika am 26. April 1937, als die Luftwaffe schon mal probte, eine unbewaffnete Stadt dem Erdboden gleichzumachen.

Zweitens:
Was Deutsche im 2. Weltkrieg erleben mussten, als der vom deutschen Faschismus begonnene Krieg nach Deutschland zurückkam, ist alles andere als tabuisiert worden. Es gibt tonnenweise Bücher, Filme und andere Dokumentationen darüber, sei es bezüglich Millionenstädten wie Hamburg und Berlin, sei es bezüglich kleinerer Städte. Welche Geschichtslüge wollen Sie hier einschleusen?

Drittens:
Verglichen mit dem, was die deutsche Armee mitsamt Waffen-SS usw. in anderen Ländern angerichtet hat, sind die Deutschen in diesem Krieg noch verdammt gut weggekommen.

Viertens:
Bedanken Sie sich für das, was Deutsche in diesem Krieg erleiden mussten, bitte bei Leuten wie Hindenburg und Ludendorff, bei den die NSDAP finanzierenden Konzernen und bei anderen geistigen Vätern der Vorläufer von Pegida, NPD und AfD.

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Spiegelleserin57 02.09.2017, 21:58
7. Der Feuersturm in Dresden....

Wir müssen alles tun damit sich so ein Drama nie wiederholt. Ich hoffe dass die alten Menschen die FFM im Krieg erlebt haben morgen einen ruhigen Tag erleben dürfen und nichts passiert.

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johannes_stein 02.09.2017, 22:14
8. Wieder die selbsternannten Experten

Unglaublich, welche "Weisheiten" wieder selbsternannte Experten wie "irgendwieundsowieso" hier absondern. Die Feuerwehr rät Fenster und Türen geschlossen zu halten, Rolläden herabzulassen, und das hat einen guten Grund. Eine Druckwelle ist ein kurzer Impuls im Millisekunden Bereich, bei dem im wahrsten Sinne des Wortes "schlagartig" Druckunterschiede je nach Abstand zur Quelle von mbar bei Abständen im km Bereich bis zu mehreren zehntausend Bar im Kernbereich der Explosion auftreten können. Wer damit nichts anfangen kann, stelle sich einen überdimensionalen Hammerschlag gegen jedes Feste Objekt vor, das einen Hohlraum besitzt. Das ist typischerweise jedes Gebäude. Während bei der Explosion einer HC-4000 im Kernbereich bis ca. 600m alles "wie nach einem Bombenangriff" aussieht, können bis 2 km noch signifikante Schäden an der Bausubstanz entstehen und weiter entfernt noch Schäden an Fenstern und Türen.
Diese sollen nun aus verschiedenen Gründen geschlossen bleiben, weil die Integrität der Statik stützt und der Schaden auf die Fenster beschränkt bleibt. Liesse man sie offen, würden die Fenster zwar nicht beschädigt werden, die Scherkräfte könnten dennoch Rahmen und Außen sowie Innenwände beschädigen, und Gegenstände innerhalb des Wohnraums (Glasschränke, technische Geräte) könnten ernsthafte Schaden erleiden. Bei geschlossenen Fenstern beschränkt sich daher der Schaden im Wesentlichen auf Glasbruch, im Fall geöffneter Fenster wäre zusätzlich der Hausrat beschädigt. Nun kann jeder selbst abwägen, welche Variante besser ist.

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Lemberger401 02.09.2017, 22:14
9. was für ein Irrsinn

Sind denn alle verrückt geworden. So ein Umstand. Ich finde solche Mega-Evakuierungen für vollkommen übertrieben. Aber es ist typisch, keiner will auch nur ein bisschen Verantwortung übernehmen.
Wieviel Entschärfungen sind denn in den letzten 50 Jahren daneben gegangen und wieviel tausend Tote hat es in Deutschland denn gegeben? Aber sicher verdienen die Rettungsdienste sich eine goldene Nase an solchen Geschichten.
Es kommt doch auch keiner auf die Idee das Autofahren zu verbieten weil tausende jedes Jahr dabei ums Leben kommen,

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