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Evangelischer Kirchentag: 80.000 Gläubige beten in Hamburgs Straßen
DPA

Deutschlands Protestanten feiern in Hamburg: Mit vier parallelen Gottesdiensten ist der 34. Evangelische Kirchentag eröffnet worden. Die Veranstalter erwarten fast 120.000 Gläubige - und die Kanzlerin, die sich in strittigen Fragen auf die Seite der Kirche stellt.

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to5824bo 02.05.2013, 03:04
30. Termin?

Zitat von sysop
Deutschlands Protestanten feiern in Hamburg: Mit vier parallelen Gottesdiensten ist der 34. Evangelische Kirchentag eröffnet worden. Die Veranstalter erwarten fast 120.000 Gläubige - und die Kanzlerin, die sich in strittigen Fragen auf die Seite der Kirche stellt.
Warum findet der ev. Kirchentag heuer so früh statt?
Normalerweise steht der Termin in der Woche um Fronleichnam.
Kein Wunder, dass es das in HH noch ein bisschen frisch ist.

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alafesh 02.05.2013, 04:05
31.

Zitat von TheophrastusBombastus
würden die Atheisten ja zugeben, dass sie "Gläubige" sind, die an Gott glauben. Außerdem wäre es für einen geistig hochstehenden Menschen wie Sie sicher enttäuschend, wie viele Kindsköpfe auf dem Atheistentag aufkreuzen würden.
Christliche "Logik". Wenn ich also auf dem Sofa liege, bin ich ein Läufer, der nicht läuft. Oder wie?

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gelbkehlchen 02.05.2013, 06:11
32.

Bedeutet das Kirchentagsmotto, dass alles was ich brauche, mir die anderen, die Gesellschaft erbringen muss? Dass die anderen meine Sklaven sind? Oder dass die evangelische Kirche mir alles erbringt, was ich als materielles Lebewesen brauche? Es ist doch wohl eher genau umgekehrt, die religiösen wie politischen Führer nehmen und predigen aber immer das geben. Zitat: "Wir brauchen in unserer Gesellschaft neue Konsense", mahnte Robbers. Als Beispiele nannte er das aus seiner Sicht nicht zukunftsfähige Wirtschaftssystem, die Entwicklung Europas und "die Art, wie wir miteinander umgehen".es ist doch wohl genau dieses Wirtschaftssystem, von dem die evangelischen Kleriker ihre Steuer beziehen, ohne uns materielle Lebewesen eine wirkliche Gegenleistung zu erbringen. Zitat:Hamburgs Bischöfin Kirsten Fehrs von der gastgebenden Nordkirche verwies auf das Kirchentagsmotto "Soviel du brauchst" und beklagte die große Kluft zwischen Arm und Reich. Anstatt das zu beklagen, könnte sie ja eine Firma gründen mit gut bezahlten Arbeitsplätzen und damit etwas gegen Armut tun anstatt die Menschheit abzuzocken und bequem von Steuergeldern zu leben.

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irgendwieundsowieso 02.05.2013, 06:18
33. Keine Ahnung

Liebe Vorredner, Sie haben wohl keine Ahnung! Als sei der Kirchentag eine brave Betveranstaltung! Es ist vornehmlich ein "Jugendtag" auf dem existentielle Fragen des Lebens (und am Rande des Glaubens) diskutiert werden. Und wenn der SPIEGEL von 80.000 "Gläubigen " redet, so ist das falsch. Zum Kirchenrag gehen eben nicht nur "Gläubige" sondern junge Menschen mit unterschiedlichsten Intentionen. Und wer auf den Kirchentag will, der zahlt auch Eintritt! Warum der Humanistentag nicht in der Presse vorkommt? Na, das hat nichts mit Zensur zu tun ("totgeschwiegen"), sondern weil sich dafür eben kaum jemand interessiert!? Leben und leben lassen!

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Mimimat 02.05.2013, 07:12
34. ...

Zitat von TheophrastusBombastus
würden die Atheisten ja zugeben, dass sie "Gläubige" sind, die an Gott glauben. Außerdem wäre es für einen geistig hochstehenden Menschen wie Sie sicher enttäuschend, wie viele Kindsköpfe auf dem Atheistentag aufkreuzen würden.
Man ist also gläubig, wenn man etwas NICHT glaubt? sie reden wirr.

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valtental 02.05.2013, 08:03
35. Logischer Fehlschluss

Zitat von TheophrastusBombastus
Gäbe es einen Atheistentag würden die Atheisten ja zugeben, dass sie "Gläubige" sind, die an Gott glauben...
Logischer Fehlschluss, mit dem man immer wieder gern Atheisten auf die gleiche irrationale Stufe der Gläubigen hieven möchte:
Wer nicht an einen Gott glaubt, kann schon entsprechend Satzaussage kein Gläubiger sein, denn er sagt ja ausdrücklich, dass er nicht glaubt. Etwas anderes wäre die Aussage:
"Ich glaube, dass es keinen Gott gibt."
Dies wäre tatsächlich eine Glaubensaussage, weil Nichtexistenz generell nicht beweisbar ist.
Die Beweislast liegt aber immer noch bei dem, der Existenz, hier Gott, behauptet, also bei den Gläubigen.
Atheisten müssen (und können) nichts beweisen. Gott kommt in ihrem WISSEN einfach nicht vor, genauso wenig wie neonfarbene Kühe auf dem Mond.

Übrigens: Das Motto "Soviel Du brauchst" ist doch mal ein offenes und ehrliches christlisches Bekenntnis zu den milliardenschweren Staatssubventionen der Kirchen !

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c++ 02.05.2013, 08:16
36.

Was wir mindestens so dringend brauchen wie den Mindestlohn ist die Streichung sämtlicher Privilegien der Kirchen im Arbeitsrecht. Als Protestant schäme ich mich dafür, dass den Arbeitnehmern der Kirche ihre uneingeschränkten Rechte als Arbeitnehmer vorenthalten werden.

Also bitte nicht das übliche Kirchentags-Blabla, sondern handeln.

Im übrigen bin ich als Bürger dafür, dass die Politik des Lohndumping entschieden bekämpft wird. Nur wer legitimiert eigentlich diese BischöfInnen, politische Erklärungen dazu abzugeben? Immerhin sind sie hinter den Kirchensteuern derjenigen, die keine Mindestlöhne zahlen, her, wie der Teufel hinter den Seelen. Oder glaubt jemand, die würden mal sagen: "Wer keine Mindestlöhne zahlt, dessen Kirchensteuer nehmen wir nicht an, weil wir nicht von dem unseren Lebensunterhalt finanzieren lassen wollen?"

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tuchholzky 02.05.2013, 08:32
37. Über die Liebe zum Materialismus

"Denn die Geldliebe ist eine Wurzel von schädlichen Dingen aller Arten, und indem einige dieser Liebe nachstrebten, sind sie vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst mit vielen Schmerzen überall durchbohrt. Wenn wir also Lebensunterhalt und Bedeckung haben, werden wir mit diesen Dingen zufrieden sein. Denn wir haben nichts in die Welt hineingebracht, und wir können auch nichts mit hinaustragen."
Hinweise des Apostels Paulus im Brief an Timotheus.

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h-i-2224 02.05.2013, 08:39
38. Die dämlichsten Menschen sind diese,

Zitat von jemandderniegedachthätte
wie schnell die Menschen vergessen, dass sie nur Menschen sind und denken genau zu wissen, dass es Gott nicht gibt und alle Menschen, die sich mit Religion auseinandersetzen, darunter zufällig auch einige großartige Wissenschaftler, Menschenrechtler und Wiederstandskämpfer gegen alle Formen der Unterdrückung abergläubige Kindköpfe sind. Ich gehe auch nicht davon aus das Atheisten alle z.B. ignorant oder starrköpfig sind. Solche Einstellungen sind einfach nur kontraproduktiv, voreilig und, entschuldigen Sie mich bitte, etwas dämlich.
welche auf einen Gott schwören, den sie weder kennen, noch in irgend einer Form um diesen wissen, aber dem Gegenüber an die Backe werfen blöde zu sein, weil dieser Ihren Gott nur Ihres Glaubens wegens, diesen nicht als gegeben anerkennt. Und das selbst Wissenschaftler oder politische Staatsträger in dieser Hinsicht blöde sein können, steht doch vollkommen außer Frage, abgesehen davon, dass diese auch von den vielen "dämlichen" Menschen, um bei Ihrem Niveau zu bleiben, in Bezug auf die Religion im Allgemeneinen, bestens davon profitieren.

Viele Menschen benötigen zum tagtäglichen Sinnsein eine Aufgabe, eine Bestätigung etc. Dazu gehört eindeutig auch Religion, ohne deren Sinngebung viele Menschen, wie Sie z.B., offenbar nicht leben können. Dass heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass alle Menschen der Religion bedürfen.

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tuchholzky 02.05.2013, 08:40
39. Einbahnstraße

Eine zur Schau getragene Behauptung der Identifikation mit einem Jesus Christus ist kein Beweis dafür, dass es umgekehrt auch so ist. Die Taten der nominellen Christen sprechen für Letzteres. Ausnahmen möglich.

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