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Ex-Bischof von Limburg: Keine Schadenersatzforderung an Tebartz-van Elst
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Der emeritierte Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, muss für die Mehrkosten beim Bau des ehemaligen Bischofssitzes in Limburg keinen Schadenersatz zahlen. Der Vatikan hält ein Verfahren für "nicht angebracht".

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dbrown 09.09.2015, 10:51
1. War ja abzusehen...

Schade, Kirche, hättest vieles wieder gutmachen können, aber so hast Du noch mehr Vertrauen verloren!

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guka-le. 09.09.2015, 10:53
2.

Warum auch, der dt. Staat hat eh das meiste bezahlt. Und mal ehrlich, wir haben doch jetzt andere Probleme. Die paar Milliönchen fallen doch da auch nicht mehr ins Gewicht....

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Mieze Schindler 09.09.2015, 10:55
3. Wenn man sieht, wie Funktionäre der katholischen Kirche

das Geld der Mitglieder verschleudern und dazu noch straffrei bleiben, dann kann es einen schon grausen. Da hilft nur eines: austreten!

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mica-thana 09.09.2015, 10:57
4.

Das er nichts zurück zahlen muss bzw. dafür geldlich haften muss war klar. Ist doch schließlich egal, ob der Vatikan das Geld von den Gläubigen bekommt oder ob der Vatikan das Geld von den Gläubigen bekommt, es als Lohn an Tebartz auszahlt und dann davon etwas als schadensersatz einfordert.
So oder so kommt das Geld von den falschen.

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Holledauer 09.09.2015, 11:04
5. Hat je irgendeine Religionsgemeinschaft Prunksucht ihrer Würdenträger

geahndet? Die r.k. Kirche wurde etwas aufgeschreckt durch die Luther'sche Reformation, aber ansonsten hat sich doch kaum etwas verändert!
Ich finde es inzwischen lächerlich, wenn für alles Mögliche gesammelt wird, wo doch die Kirchen vom Staat gesponsort werden und zumindest die r.k. Kirche auf immensen Reichtümern sitzt.
Wann findet endlich die Trennung Kirche(n) - Staat in Deutschland statt?

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Frank Zi. 09.09.2015, 11:07
6.

Zitat von mica-thana
Das er nichts zurück zahlen muss bzw. dafür geldlich haften muss war klar. So oder so kommt das Geld von den falschen.
Naja, wenigstens kommt das Geld durch meinen Kirchenaustritt nicht mehr von mir.
Die Gläubigen werden das schon verkraften und Gott sowieso, der vergibt jedem.

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sok1950 09.09.2015, 11:10
7. auch Halbwahrheiten sind Lügen

Das Bistum Limburg ist eine Stiftungsbischofssitz - über das Stiftungsvermögen entscheidet allein der Bischof.

Solange der Stiftungszweck - das Vermögen erhalten und für den Lebensunterhalt des Bischofs zu verwenden, ist Tebartz-van Elst nichts vorzuwerfen.

Vor allem auch, da Grundvermögen und Bausubstanz ja Vermögen darstellen, auch goldene Wasserhähne und -badewannen.

Hier wurde Vermögen nur umgeschichtet.

Im übrigen ist es dem Bischofs verboten, das Vermögen anders zu verwenden - nix mit einfach Spenden und dann ist es weg.

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berlinpankow 09.09.2015, 11:12
8. Typisch

Natürlich, das Sprichwort mit der Krähe, die der anderen kein Auge aushackt, passt genau.. warum sollte die katholische Kirche, die ihre jahrhundertealte Macht auf Ausbeutung, geistiger Versklavung und Protzerei begründet hat, sich von einem der ihren auch lossagen...
Als einer, der dem Verein schon vor Jahren den Rücken gekehrt hat, kann ich nur dazu aufrufen, sich von diesem reichtumsbesessenen Club loszusagen. Der Glaube an eine gütige Macht ist eine persönliche Sache, die jeder Mensch für sich selbst entscheiden kann, dazu bedarf es keiner weltlichen Institution, die Wasser predigt und Wein trinkt.. Mein Rat an den Vatikan: sperrt den falschen Gottesvertreter in Euer tiefstes Verlies.. dort findet er sicher Leuterung..!!

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stinkfisch1000 09.09.2015, 11:14
9. So ein Quark

Ohne eine Geschichte voller prunksüchtiger Bischöfe würde uns die Hälfte unserer Kulturdenkmäler fehlen. Schade dass wir nicht mehr Tebartze haben, dann würden auch wieder ein paar Sachen für die Ewigkeit gebaut. "Verschleudert" ist die Kohle ganz sicher nicht.

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