Forum: Panorama
Extremsport - Risiko ohne Grenzen?

Das Unglück beim diesjährigen Zugspitz-Lauf sorgt für Diskussionen. Ambtionierte Athleten suchen die Herausforderung, oft ohne die Gefahren wirklich zu kalkulieren. Müssen allzu risikobereite Sportler vor sich selbst geschützt werden?

Seite 1 von 46
Hilfskraft 14.07.2008, 16:15
1. Zugspitze

Zitat von sysop
Das Unglück beim diesjährigen Zugspitz-Lauf sorgt für Diskussionen. Ambtionierte Athleten suchen die Herausforderung, oft ohne die Gefahren wirklich zu kalkulieren. Müssen allzu risikobereite Sportler vor sich selbst geschützt werden?
Sie suchten die Herausforderung und ihre Grenzen.
Beides haben sie ja wohl auch gefunden.
Ein Wunder, dass es nur 2 Tote waren.
Wie banane muß man eigentlich sein?
Hilfskraft

Beitrag melden
lpino 14.07.2008, 16:17
2. Bei allem Bedauern.

Aber hier geht es um Eigenverantwortung.
Man kann nicht nur halbnackt bei Schlechtwetter ins Hochgebirge laufen, sich bis zur Erschöpfung verausgaben, nur um den Kick der Leistungsgrenze zu erfahren. Man kann auch bei Anzeichen der Unterkühlung und schlechter werdenden Bedingungen den Lauf SELBST einfach abbrechen. Aber das liegt zuerst in der Verantwortung jedes Einzelnen.

Beitrag melden
marc_malone 14.07.2008, 16:17
3.

Zitat von sysop
Das Unglück beim diesjährigen Zugspitz-Lauf sorgt für Diskussionen. Ambtionierte Athleten suchen die Herausforderung, oft ohne die Gefahren wirklich zu kalkulieren. Müssen allzu risikobereite Sportler vor sich selbst geschützt werden?
Die Organisatoren haben zwei Menschen auf dem Gewissen. Diese Verantwortung mögen sie juristisch vielleicht abschütteln können, dennoch werden sie auf immer damit zu leben haben. Die Organisatoren sind schuld, definitiv.

Man wird ansonsten daraus lernen müssen, so etwas Irres niemals wieder zu veranstalten. Die Teilnehmer täten in Zukunft gut daran zu verbergen, dass sie an diesem Schwachsinn überhaupt teilgenommen haben.

Beitrag melden
tanni95 14.07.2008, 16:19
4. So...

Zitat von sysop
Das Unglück beim diesjährigen Zugspitz-Lauf sorgt für Diskussionen. Ambtionierte Athleten suchen die Herausforderung, oft ohne die Gefahren wirklich zu kalkulieren. Müssen allzu risikobereite Sportler vor sich selbst geschützt werden?
...schlimm das Ganze ist, muss doch jeder auch selbst wissen, auf was er sich einlässt. Offenbar können das viele nicht. Alles auf den Veranstalter abzuwälzen ist wohl am einfachsten. "Idiotische" Wettbewerbe sollten verboten sein, aber man darf ja nicht zuviel verbieten, sonst heißt es wieder "Der böse böse Staat, der alles verbietet und die Menschen in ihrer Freiheit beschneidet". In kürzester Zeit auf einen Berg rennen, das erinnert mich irgendwie an die Wettbewerbe, wenn jemand 50 Hamburger in 5 Minuten in sich hineinstopft und dann verwundert ist, wenn er wegen Überfressens tot umfällt.

Beitrag melden
iGoA 14.07.2008, 16:21
5.

Eigenverantwortung wird hier mal wieder ganz ganz klein geschrieben. Dafür Sündenbock groß.

Beitrag melden
tanni95 14.07.2008, 16:21
6. Wenn die....

Zitat von marc_malone
Die Organisatoren haben zwei Menschen auf dem Gewissen. Diese Verantwortung mögen sie juristisch vielleicht abschütteln können, dennoch werden sie auf immer damit zu leben haben. Die Organisatoren sind schuld, definitiv. Man wird ansonsten daraus lernen müssen, so etwas Irres niemals wieder zu veranstalten. Die Teilnehmer täten in Zukunft gut daran zu verbergen, dass sie an diesem Schwachsinn überhaupt teilgenommen haben.
...Organisatoren sagen: Alle Teilnehmer hüpfen jetzt in offene Feuer! Wer ist dann an den Verbrennungen schuld - die Organisatoren oder die Dummköpfe, die hineingehüpft sind?

Beitrag melden
gerhard12 14.07.2008, 16:22
7. Selbsteinschätzung

das fehlt ja nun noch, nun sind wieder andere schuld. Jeder, der sich ein wenig in den Bergen auskennt, weiß, wie schnell das Wetter umschlagen kann und wie kalt es in Höhenlagen wird. Wer so dämlich ist, nur auf den Veranstalter zu setzen, ist doch für Folgen selbst verantwortlich.Das hätte ich sehen wollen, wie sie protestiert hätten bei einem Abbruch.

Beitrag melden
dinapasch 14.07.2008, 16:24
8.

Also,das sind doch alles erwachsene Leute. Warum sollen immer andere daran Schuld sein oder warum soll man sie vor sich selbst schützen? In dem Alter muß man wissen wann man aufzuhören hat. Das wissen auch Kinder,wenn sie nicht mehr "können". Jeder erwachsene Mensch sollte wissen was er tut,es ist schließlich auch noch freiwillig,somit muß er mit den Konzequenzen leben oder leider ,wie diese beiden Menschen , sterben.Schlimm ist es nur für die Angehörigen. Aber Schuld hat niemand anderes nur diese zwei Menschen selber, so ist es nun mal.

Beitrag melden
Rainer Helmbrecht 14.07.2008, 16:27
9.

Zitat von iGoA
Eigenverantwortung wird hier mal wieder ganz ganz klein geschrieben. Dafür Sündenbock groß.
Was erwarten Sie von einer Gesellschaft die sich das Rauchen und den Verdauungsvorgang reglementieren lässt.

MfG. Rainer

Beitrag melden
Seite 1 von 46
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!