Forum: Panorama
Extremwetter in den USA: Die Großen Seen frieren zu
AP

Die Folgen des Kälteeinbruch in den USA weiten sich aus: Die Great Lakes an der Grenze zu Kanada frieren immer weiter zu. Mehr als ein Dutzend Menschen sind seit Jahresbeginn bereits an den Folgen des extremen Wetters gestorben.

Seite 7 von 9
brille007 06.01.2014, 18:51
60.

Zitat von hkm
Wer die Erderwärmung nicht glaubt, weil die USA Temperaturen von weniger als 20 ° C minus messen, sollte auch die Temperaturen von mehr als 35 - 40 ° C in Südamerika berücksichtigen. Aber die Gedanken sind frei ...........
Sie können Klimadiagramme lesen? Ich habe Ihnen auf die Schnelle mal drei beliebige südamerikanische Grossstädte zusammengesucht:

Santa Cruz/Bolivien
Rio de Janeiro/Brasilien
Buenos Aires/Argentinien

Und ja: Je näher man an den Äquator kommt, desto höher werden die Temperaturen. Das war schon immer so; über den Grund dürfen Sie selbst nachdenken. Vielleicht sollten Sie tatsächlich mal hinfahren anstatt hier Halbwissen zu verbreiten. :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thema_verfehlt 06.01.2014, 18:51
61.

Zitat von hkm
Wer die Erderwärmung nicht glaubt, weil die USA Temperaturen von weniger als 20 ° C minus messen, sollte auch die Temperaturen von mehr als 35 - 40 ° C in Südamerika berücksichtigen. Aber die Gedanken sind frei ...........
Wo denn? Mexico-city: 20 °C, Buenos Aires: 28 °C, Rio de Janeiro 32 °C, Lima 24 °C, Bogota 12 °C, Panama 29 °C. Also ich kann da nichts ungewöhnliches finden. Wohlgemerkt, das sind aktuelle Mittags-/ Nachmittagstemperaturen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andr.e 06.01.2014, 19:58
62.

Zitat von thema_verfehlt
Na dann nehmen wir doch das Waldsterben? Wäre das nicht ein toller Vergleich? Ich sehe da enorm viele Parallelen zum Klimawandel.. und deutlich näher dran als rauchen :D
Das Waldsterben kann jede Seite für sich proklamieren. Die Gegner sagen: Ist alles nicht so schlimm, die Befürworter: Geschärftes Bewusstsein führte zu Verhaltenänderungen. Merken Sie, wo das hinführt?

Und noch eine kleine Spitze, so ich denn darf: Das der Wald gestorben ist, sehen Sie (und ich) erst, wenn die Bäume weg sind. Sein Sterben bemerken wir eher selten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
razer 06.01.2014, 20:25
63.

Zitat von brille007
Und ja: Je näher man an den Äquator kommt, desto höher werden die Temperaturen. Das war schon immer so; über den Grund dürfen Sie selbst nachdenken. Vielleicht sollten Sie tatsächlich mal hinfahren anstatt hier Halbwissen zu verbreiten. :-)
Ausgerechnet Sie wollen hier mit "gefühlt" 100 Beiträgen die strikt genau das Gegenteil behaupten, was 90% der Klimaforscher weltweit behaupten, anderen Foristen Halbwissen unterstellen ?

Sie gehören zu den "Alles-weiter-so-wie-gehabt-fundamentalisten" die null wissenschaftlich belastbare Fakten für Ihre Behauptungen haben, die Menschen können sich so Verhalten wie sie wollen, das wird die Natur auf keinem Fall interessieren.

Es gab in den Alpen noch niemals, seid es darüber Aufzeichnungen gibt, so einen extremen Rückgang der Gletscher, wie in den letzten 30 Jahren. Es gab in der Arktis, wie in der Antarktis noch nie so einem starken Rückgang des Eises wie in den letzten 30 Jahren. Chinesische Großstädte stelllen, auch im gleichen Zeitraum von Jahr zu Jahr neue Smogrekorde auf, mit verheerenden Folgen für Fauna u. Flora. Alles auch wissenschaftlich festgestellte Fakten, dafür braucht man nur einen unvoreingenommenen Blick u. keine Wissenschaftler.

Der Nachweis, daß diese Klimaveränderungen ausschließlich menschengemacht sind ist logischerweise nicht möglich, da wir hier klar an unsere wissenschaftlichen Grenzen stoßen. Man kann nur klar definieren was diesen Klimawandel noch befördert. Noch ein Beispiel welches Verdeutlicht, wie schwierig es ist, wissenschaftlich einwandfrei nachzuweisen was laut gesunden Menschenverstand u. der Meinung fast aller Atomwissenschaftler gradezu auf der Hand liegt: Der Supergau in Tschernobyl und die daraus resultierenden Erkrankungen der Bevölkerung. Denn Krebs u. andere Krankheiten könne selbstverständlich auch durch sonstige Lebensumstände verursacht werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
otelago 07.01.2014, 00:18
64. verwirrung

Zitat von ehFrank
Sprechen Sie von Meinungsforschung oder Klimaforschung? Vor allem sind diese Befragungen auf dem Höchststand der Klimahysterie entstanden. Es ist bezeichnend, daß nach nunmehr 17 Jahren ausbleibender Bestätigung der Voraussagen des IPCC solch Meinungsforschung nicht mehr betrieben wird.
Insbesondere gilt: Wer seinen Popper kennt weiß: Naturwissenschaft entscheidet sich nicht per Funktionärsabstimmtung!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
otelago 07.01.2014, 00:24
65. Ja

Zitat von brille007
Komischerweise haben das damals nicht einmal die selbst ernannten "Naturversteher" kapiert. Heute redet keiner mehr davon - obwohl es in Deutschland praktisch keinen Wald mehr geben dürfte.
Ja, das ö.r. TV hat in den 80ern mehrfach Schreckenszenarien für das Jahr 2000 verkündet. Deutschland ohne Wald, Fotomontage "vorher" "nachher". Schwarzwald weg usw.

Diese Leute, die diese undifferenzierte Angst schüren, gehören identifiziert und zur Verantwortung gezogen, heute wie damals.

Es sind Feinde der Aufklärung, Feinde der echten Naturwissenschaften, Feinde des freuen Geistes, es sind gefährliche Leute die in unserer Gesellschaft keinen Platz haben, weil sie alle Ideale verraten.

Das ist auch keine Lappalie, diese Leute vergiften die Hirne der Kinder, treiben sie in unsinnige Ängste und machen sie anfällig für vermeindtliche Verkünder der Wahrheit per Lautstärke.

Und noch schlimmer; sie schaden den angeblichen Zielen, sie verraten die Ziele, den vernünftigen, sachbezogenen Umweltschutz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
otelago 07.01.2014, 00:37
66. Recht haben Sie

Zitat von razer
Ausgerechnet Sie wollen hier mit "gefühlt" 100 Beiträgen die strikt genau das Gegenteil behaupten, was 90% der Klimaforscher weltweit behaupten, anderen Foristen Halbwissen unterstellen ? Sie gehören zu den "Alles-weiter-so-wie-gehabt-fundamentalisten" die null wissenschaftlich belastbare Fakten für Ihre Behauptungen haben, die Menschen .....
Natürlich haben Sie teilweise völlig Recht, ohne jede Polemik.
Es gibt viele interessante tatsächliche Beobachtungen bzgl. Klimaveränderungen sowie viele Gletscher zurückgehen.
Weiterhin ist es so, daß der Öl/ Gaskonsum, vor allem auch Förderung und Transport, immense Umweltvergiftungen und Landschaftszerstörungen nach sie ziehen.

Es gibt in der Tat enorm wichtige Fraegn zu klären.

Um das hinzubekommen, benötigt man allen akkuraten Fach- und Sachverstand um die bestmöglichen Antworten geben zu können wo das möglich ist.

Allerdings besteht überhaupt kein Anlass dazu, Fakten und Vermutungen und Befürchtungen und Ideologie zu einem Brei zu verrühren und daraus politische Agenden zu schmelzen, die eine Beleidigung für jeden aufgeklärten Geist sind.

Differenzierung ist unverzichtbar.

Wir müssen ganz sicher nicht nach Alternativen für Öl suchen, weil ansonsten Norddeutschland oder die Elbe überflutet wird. Solche Zusammenhänge sind bewusste Übertreinungen ohne Grundlage.

Die Klimakatastrophe dient inzwischen als "Gratisgrund" für quasi jede Form von Geldgier nationaler und internationaler Orgasnisationen der Umverteilung und Selbstbedienung.

Das geht jetzt schon in die Hose und wird künftig noch mehr in die Hose gehen.

Nur Differenzierung und Akkuratesse werden echte Verbesserugnen ermöglichen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
otelago 07.01.2014, 00:52
67. Na

Zitat von razer
Der Supergau in Tschernobyl und die daraus resultierenden Erkrankungen der Bevölkerung. Denn Krebs u. andere Krankheiten könne selbstverständlich auch durch sonstige Lebensumstände verursacht werden.
Jetzt übertragen Sie ein ganz anderes Thema auf Klima. Das ist doch nur Theater, also ein rhetorischer Kniff. Wer manche Klima-Angstmacherei skeptisch sieht, soll sich auch als Tschernobyl-Verharmloser fühlen. Das ist ganz und gar unsachlich. Lassen Sie doch Tschernobyl in Tschernobyl und das Klima beim Klima.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
razer 07.01.2014, 10:46
68.

Zitat von otelago
Jetzt übertragen Sie ein ganz anderes Thema auf Klima. Das ist doch nur Theater, also ein rhetorischer Kniff. Wer manche Klima-Angstmacherei skeptisch sieht, soll sich auch als Tschernobyl-Verharmloser fühlen. Das ist ganz und gar unsachlich. Lassen Sie doch Tschernobyl in Tschernobyl und das Klima beim Klima.
Sie haben da leider nicht ganz verstanden, was ich damit ausdrücken wollte-in Bezug auf die "Argumente" des Mitforisten.
Man kann über die Ursachen des Klimawandels sicherlich streiten, denn letztendlich läst sich fast alles, auch wissenschaftlich begründet, anzweifeln was nicht in das eigene Weltbild past. Das führt aber zu der oft gradezu absurden Situation, das Fakten, die man nicht wissenschaftlich bestreiten kann, schlicht gar nicht mehr zur Kenntnis genommen werden-siehe auch hierzu der Kreationismus und seine absurden Folgen im Denken weiter Bevölkerungskreise der USA.

Wenn wir die verheerenden Folgen des Klimawandels-vor allem i.d. sogenannten 3.u-4. Welt- durch schlichtweg völlig unverantwortliche Verhaltensweisen noch verstärken, müssen vor allen Dingen die ärmsten dieser Welt die Suppe auslöffeln, die wir Ihnen zum großen Teil eingebrockt haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
brille007 07.01.2014, 11:07
69.

Zitat von razer
Ausgerechnet Sie wollen hier mit "gefühlt" 100 Beiträgen die strikt genau das Gegenteil behaupten, was 90% der Klimaforscher weltweit behaupten
das ist Unfug; ich gehöre nur nicht zu den Hysterikern, die auf der Basis von ein paar zusammengeschusterten Klimathesen behaupten, dass 1.) das Weltklima vor dem Kollaps stünde und 2.) ausgerechnet das Mini-Pupsland Deutschland auserwählt wäre, das Weltklima zu retten.

Zitat von razer
Sie gehören zu den "Alles-weiter-so-wie-gehabt-fundamentalisten" die null wissenschaftlich belastbare Fakten für Ihre Behauptungen haben, die Menschen können sich so Verhalten wie sie wollen, das wird die Natur auf keinem Fall interessieren.
diese belastbaren Fakten haben Sie genauso wenig; Sie argumentieren aber ähnlich wie die, die uns "sicherheitshalber" rund um die Uhr überwachen wollen mit der Begründung, jeder von uns könne ja ein Terrorist sein.

Zitat von razer
Es gab in den Alpen noch niemals, seid es darüber Aufzeichnungen gibt, so einen extremen Rückgang der Gletscher, wie in den letzten 30 Jahren. Es gab in der Arktis, wie in der Antarktis noch nie so einem starken Rückgang des Eises wie in den letzten 30 Jahren.
30 Jahre sind ein Pups und beweisen überhaupt nichts. Davon abgesehen: Woher wissen Sie, dass genau und nur der Gletscher-Zustand von vor 30 oder 100 Jahren der einzig richtige ist, der unbedingt erhalten oder wiederhergestellt werden müsse?

Zitat von razer
Chinesische Großstädte stelllen, auch im gleichen Zeitraum von Jahr zu Jahr neue Smogrekorde auf, mit verheerenden Folgen für Fauna u. Flora.
Verraten Sie der staunenden Forengemeinde bitte auch, was der Smog über chinesischen Grossstädten mit dem Klima in Europa zu tun hat, warum es die Aufgabe der Bewohner Deutschlands sein soll, diesen Smog zu beseitigen. Und natürlich, warum Sie nicht in China sind, um Massenproteste dagegen zu organisieren.

Zitat von razer
Der Nachweis, daß diese Klimaveränderungen ausschließlich menschengemacht sind ist logischerweise nicht möglich, da wir hier klar an unsere wissenschaftlichen Grenzen stoßen.
Klimaveränderungen sind hochkomplexe Sachverhalte, wie man allein am Rechenaufwand für entsprechende Computermodelle sehen kann. Ein einziger kleiner Vulkanausbruch hat gravierendere Auswirkungen als wenn man in ganz Europa das Autofahren und Fliegen verbieten würde. Was mich stört, sind die selbst ernannten Hobby-Checker, die versuchen, aufgrund ihrer persönlichen Überzeugungen (oder besser: Ihres Glaubens) anderen ihre Lebensweise vorzuschreiben. Dann wird's nämlich dogmatisch und fanatisch - und dagegen habe ich etwas; egal ob die Quelle katholisch, islamistisch oder klimahysterisch ist.

Zitat von razer
Der Supergau in Tschernobyl und die daraus resultierenden Erkrankungen der Bevölkerung. Denn Krebs u. andere Krankheiten könne selbstverständlich auch durch sonstige Lebensumstände verursacht werden.
Dieser Versuch, mit solchen dummen Totschlags-Argumenten und Angst-Szenarien zu punkten, ist überaus durchsichtig: Was haben Tschernobyl und das Weltklima miteinander zu tun?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 7 von 9