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Fall in Freiburg: Witwer will Eizellen seiner toten Frau für neue Partnerin - Richter
DPA

In Freiburg fordert ein Witwer die Herausgabe befruchteter Eizellen seiner verstorbenen Ehefrau - um mit seiner neuen Partnerin Kinder zu bekommen. Nun hat ein Gericht entschieden.

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scooby11568 17.06.2016, 11:05
1. Aber wieso...

dürfen die Eizellen dann nach dem Tod der Frau aufbewahrt werden?

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AntiLope 17.06.2016, 11:17
2. Wieso Leihmutterschaft?

Die Empfängerin der Eizellen soll doch die Kinder nicht auf die Welt bringen und sie zurück an die (tote) leibliche Mutter geben, sondern möchte doch vielmehr selber Mutter werden.

Wem dürften die Eizellen denn überhaupt eingepflanzt werden?

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testuser2 17.06.2016, 11:17
3. Gleiches Recht für alle

Die Geschlechtszellen von Mann und Frau - also Eizellen und Spermien - sollten juristisch nicht unterschiedlich behandelt werden. Wenn Spermien eingefroren werden dürfen zu einem bestimmten Zweck, dann sollte das auch für Eizellen gelten und umgekehrt. Wenn Spermien zu einem bestimmten Zweck von einer Klinik herausgegeben werden müssen, dann muss das genauso auch für Eizellen gelten. Wenn gespaltene Mutterschaft verboten ist, muss auch gespaltene Vaterschaft gesetzlich verboten sein.

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spon-facebook-552706950 17.06.2016, 11:17
4. warum nicht??

Ich halte die Argumente formal juristisch vielleicht für korrekt, obwohl es genetisch eine geteilte Elternschaft ist, aber juristisch natürlich nicht.
Bei Jeder Samenspende spielt das aber keine Rolle.... (doppel moral)
Es ist auch keine "leihmutter", da die gebärende Frau automatisch zu juristischen Mutter wird. Und in diesem Fall auch nichts anderes geplant ist.

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p2063 17.06.2016, 11:19
5.

wozu sollen die Eizellen denn dann überhaupt noch gut sein, wenn man doch nicht das einzig Sinnvolle damit machen darf?

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paul-berlin 17.06.2016, 11:20
6. Kann es sein...

..das hier einiges durcheinandergeschmissen wird?
Was das Paar anscheinend wollte klingt doch eher nach Embrionenspende, welche in D erlaubt ist, maximal Eizellspende, jedoch keine Leihmutterschaft.

Werden hier Äpfel und Birnen verglichen?
Zeugt dies von magelnder Kompetenz des Gerichtes?

Mein Beileid an das Paar, manchmal ist der Hinterwald auch mitten in Deutschland Zuhause.

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nurmeinsenf 17.06.2016, 11:22
7. Aufbewahren und wegwerfen darf man...

Aufbewahren und wegwerfen darf man, aber den Embryonen die Möglichkeit zur Entwicklung geben, das darf man nicht. Hier steht mal wieder der knochentrockene "Buchstabe des Gesetzes" lebensfremd und lebensfeindlich über dem, was Menschenverstand und Anstand gebieten würden.

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peterbruells 17.06.2016, 11:26
8.

Zitat von scooby11568
Warum dürfen die Eizellen dann nach dem Tod der Frau aufbewahrt werden?
Weil das nicht verboten ist.

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u30 17.06.2016, 11:34
9. Anderer Prozess?

Zitat von testuser2
Die Geschlechtszellen von Mann und Frau - also Eizellen und Spermien - sollten juristisch nicht unterschiedlich behandelt werden. Wenn Spermien eingefroren werden dürfen zu einem bestimmten Zweck, dann sollte das auch für Eizellen gelten und umgekehrt. Wenn Spermien zu einem bestimmten Zweck von einer Klinik herausgegeben werden müssen, dann muss das genauso auch für Eizellen gelten. Wenn gespaltene Mutterschaft verboten ist, muss auch gespaltene Vaterschaft gesetzlich verboten sein.
Ich finde moralisch haben sie recht, allerdings ist die Gewinnung der Eizellen ungleich komplizierter. Die Frauen müssen Hormone nehmen, die die Eizellen zur Reifung bringen, dann gibt es einen operativen Eingriff - nicht allen Frauen geht es danach physisch und psychisch gut. Ich glaube die Politik will dieses Fass nicht aufmachen und ich denke dennoch, dass man sich hiermit beschäftigen muss. Momentan gehen die Paare ins Ausland - dort würde ich nicht auf die "freiweiligkeit" (auch die ökonomische) der Frauen vertrauen...

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