Forum: Panorama
Fall Kachelmann: Ex-Geliebte erhielt 50.000 Euro für Interview

Jörg Kachelmanns Verteidiger sieht sich im Recht: Einer Honorarvereinbarung zufolge hat die "Bunte" einer Ex-Geliebten des Moderators 50.000 Euro für ein Interview gezahlt.*Der Anwalt fragte nun, welche Gegenleistungen die Zeugin neben dem Interview noch erbracht habe?

Seite 1 von 12
Dunedin 23.03.2011, 15:26
1. unglaublicher Prozess

Der Prozess gerät immer mehr und mehr zur Farce. Die Zeugenaussage ist nach so einer Honorarvereinbarung nicht nur wertlos, man muß sich fragen wie stümperhaft ( bewusst ?) die Staatsanwaltschaft arbeitet.

Die Verhandlung erinnert mehr an ein Exempel das statuiert werden soll, als ein rechtsstaatlicher Prozess.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hjka 23.03.2011, 15:35
2. wer..

Zitat von sysop
Jörg Kachelmanns Verteidiger sieht sich im Recht: Einer Honorarvereinbarung zufolge hat die "Bunte" einer Ex-Geliebten des Moderators 50.000 Euro für ein Interview gezahlt.*Der Anwalt fragte nun, welche Gegenleistungen die Zeugin neben dem Interview noch erbracht habe?
lügt eigentlich nicht in diesem Prozeß. Es spricht Bände wenn sich der gegnerische Anwalt weigert auszusagen ob er nun eine Information weitergab oder nicht.
Dieser Prozeß, mit all seinen Zeugen, egal ob Polzei, Anwälte, angebliche Belastungszeugen ist ein einziger Sauhaufen. Und die Richter und Staatsanwälte führen diesen Haufen noch an.
Da braucht man sich doch nicht wundern wenn der Bürger den Glaube an die Rechtssprechung verliert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
micheldeutsch 23.03.2011, 15:35
3. Schade das ich keine Frau bin...

Wenn ich das so lese, bin ich richtig sauer auf die Natur, dass sie mich nicht als Frau hat zur Welt kommen lassen.

Als schwanzgesteuertes Wesen, Kachelmann ist auch so eines, huscht man schnell in das Bett einer Frau.

Hat man dann als Frau das Glück, das dieses Wesen dann mal berühmt wird, kann man aus dieser Nummer schnell viel Geld machen.

Wo bleibt da die Gerechtigkeit? In der Presse haben Schwarzer und Co. schnell eine Schlagzeile parat und brauchen natürlich immer wieder Nachschub. Mit wieviel Frauen hatte Kachelmann was? Die lachen sich doch alle kaputt, über ihr Glück als Frau geboren zu sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lyric 23.03.2011, 15:35
4. .

Ist das eine Soap... unglaublich.

Bezahlte Zeugen, Polizisten und Praktikanten auf Verhaftungstour, egotrippende Staatsanwälte, Richter und Gutachter.

Wenn das verfilmt werden sollte, dann sitzt man sich an den Kopf fassend 90 Minuten ungläubig vor der Glotze.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Christian Krippenstapel 23.03.2011, 15:40
5. Elendes Schmierentheater!

Hinter geschlossenen Türen zu verhandeln, weil ja alles ach so privat ist - und dann für klingende Münze aus dem Nähkästchen zu plaudern. Das paßt ja zusammen, wie die sprichwörtliche Faust auf´s Auge! Wie lange müssen wir diesen hochnotpeinlichen Rachefeldzug gegen den Ex eigentlich noch ertragen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ted211 23.03.2011, 16:03
6. Schlafzimmerdatenspeicherung

In solchen Fällen ist es für das Gericht schwierig, die Wahrheit herauszufinden. Da hilft nur eine Schlafzimmerdatenspeicherung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Fritz Tileman 23.03.2011, 16:08
7. Schwenns absurdes Um-Sich-Schlagen

Was muss Kachelmann eigentlich für eine Agenda an Straftaten aufweisen, dass Anwalt Schwenn derart hilflos um sich schlägt - mit den wildesten Anschuldigungen gegen Medien, Zeugen, Gutachter? Absurd.
Und wie naiv muss man der Medienwelt gegenüberstehen, um 50.000 Euro Honorar als etwas Außergewöhnliches anzusehen? Jeder Auftritt, jedes Interview für Boulevardmedien wird doch bezahlt! Je begehrter die Story, desto höher die Honorare.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GyrosPita 23.03.2011, 16:09
8. Ich gebe keinen Titel mehr an

Der gesamte Prozeß ist ein einziges Beispiel dafür wie es nicht ablaufen sollte. Für den Fall einer Verurteilung, zu was auch immer, sollten die Saaldiener im BGH schon mal einen Saal herrichten, es liegen jetzt schon so viele Revisionsgründe vor das die Beantragung einer solchen durch die Verteidigung pure Formsache sein dürfte.

An dieser Stelle noch mal meine Frage: Ist es wirklich nur Zufall das auch im Fall Harry Wörz das Urteil vom LG Mannheim zurechtgebogen wurde?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
seehas 23.03.2011, 16:14
9. Anstiftung zur Falschaussage?

Wenn die Bunte für ein Interview 50.000 Euro bezahlt, steckt mehr dahinter als nur Sensationsjournalismus. Man fragt sich, welche Interessen die Bunte hat, Kachelmann mit schon fast krimineller Energie zu diskreditieren. Offenbar war es die Absicht gewisser Kreise bei der Burda-Presse, die Zeugin zu verleumderischen Falschaussagen anzustiften, damit Kachelmann zu einer Haftstrafe verurteilt wird. Der ganze Vorgang riecht nach einem riesigen politischen Skandal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 12