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Fall Tebartz-van Elst: Zollitsch ermahnt deutsche Bischöfe zu Bescheidenheit
DPA

Der Skandal um den Limburger Bischof Tebartz-van Elst ist ein Desaster für die katholische Kirche. Der Chef der Bischofskonferenz Robert Zollitsch richtet sich mit einem Appell an seine Kollegen und spricht von einer "bedrückenden Situation".

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denkpanzer 11.10.2013, 14:54
1. Bescheidenheit? Wofür?

Genau dafür wurde doch die Kirche gegründet. Wer gerne Gott oder Jesus oder das fliegende Spagetti-Monster anbeten möchte kann dies jederzeit tun, wofür braucht man eine Kirche? Eben, um den Leuten das Geld aus den Taschen zu ziehen. Und jetzt soll bescheidenheit herschen, sagt der Mann mit goldenem Kettchen.

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ramuz 11.10.2013, 14:55
2. Sehr geehrter Herr Zollitsch!

Zitat von sysop
Der Freiburger Erzbischof rief dazu auf, sich den Papst zum Vorbild zu nehmen: "Papst Franziskus lehrt uns allen einfaches Leben, Demut und Bescheidenheit."
Darf man Sie eigenlich noch daran erinnern, dass JESUS Sie einfaches Leben gelehrt haben sollte - nur, falls Sie es vergessen haben sollten, weil Sie schon länger Sinn und Gehalt des Lebens Jesu nicht mehr verstanden haben!? Oder mögen Sie Zitate aus der Bibel nicht so?
Jeder Herrscher des Vatikans ist sterblich - wäre es Ihnen also gestattet wieder zu prassen, wenn der Nachfolger des jetzigen Papstes es Sie lehrte und mit luxuriösem Beispiel voran ginge? Interessiert Sie Jesus wirklich so wenig, der angstvolle Blick nach Rom aber schon?

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sprechweise 11.10.2013, 14:57
3. Bescheidenheit

Bis zu 13000€ Beamtenbezüge für Bischöffe, wo ist hier Bescheidenheit zu finden?

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sven glückspilz 11.10.2013, 15:00
4. ein bisschen Kosmetik

Es ist nun einmal nicht so leicht aus der Welt zu schaffen, dass Priester und Bischöfe in Deutschland geradezu fürstliche Gehälter beziehen, die ihnen der Staat spendiert. Das gilt auch für die übrigen kirchlichen Mitarbeiter in ihren beamtenähnlichen Arbeitsverhältnissen. Mittlerweile gehören sie alle zu den Privilegierten dieser Gesellschaft. Diejenigen, die an der Seite der Armen und Bedürftigen stehen sollten, und die Bescheidenheit predigen, gehören zu den Gutsituierten und die Bischöfe zu den Spitzenverdienern. Dank des sehr bequemen Systems der Kirchensteuer. Angesichts dessen klingt die Ermahnung von Erzbischof Zollitsch unglaubwürdig. Was innerhalb des bestehenden Rahmens möglich ist, beschränkt sich auf ein wenig Kosmetik, das Grundproblem des Reichtums der Kirchenfürsten bleibt bestehen. Das sieht in anderen Ländern anders aus - aus diesem Hintergrund betrachtet Papst Franziskus die Kirche -, nicht nur in Lateinamerika, auch in Frankreich oder den USA leben Priester und Bischöfe bescheidener. Ob unsere bereit sind, ihre Pfründe aufzugeben, wage ich zu bezweiflen.

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ls451 11.10.2013, 15:01
5. Im Glashaus?

Zollitsch Bischofspalast in Freiburg ist ja auch nicht gerade bescheiden zu nennen und war auch schon mal Gegenstand eines ähnlichen Skandals, allerdings weit vor Zollitschs Zeit. Immerhin darf man vermuten, dass er sich an dem schönen, gediegenen Ambiente durchaus erfreuen kann.

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galens 11.10.2013, 15:04
6. Halt im Namen Gottes!

Nachdem ich auf dem Foto sehe das auch Schwesternunterkünfte gebaut wurden fällt mir dieser himmlische Spruch ein der da lautet: "Richtet nicht auf das ihr nicht gerichtet werdet!"
Vielleicht ist die Badewanne nicht nur für den Bischof sondern auch für die Schwestern gedacht.

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spon-facebook-747895401 11.10.2013, 15:08
7. Tebart muss bleiben

Gesetzt den Fall, dass dieser goldige Bischof zurücktritt oder zurückgetreten wird, wird ein neuer eingesetzt. Tebart wird volle Bezüge erhalten, die der Steuerzahler gerne übernimmt. Der neue Bischof wiederum wird auch vom Steuerzahler mit ca. 11000 Euro pro Monat bedacht. Folglich: es wäre für den Steuerzahler günstiger, wenn der alte Goldjunge bleiben würde. Kirche lädt Schuld auf sich - bestraft wird der Steuerzahler!

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Venus cloacina 11.10.2013, 15:11
8. Wenn Krokodile weinen...

Nachdem dem Herrn Zollitsch gestern der kleine Bischof durchgegangen ist und er seinem Limburger Kollegen gar öffentlich ein Ultimatum gestellt hat, gibt er sich heute seelsorgerlich, als Mitmensch sozusagen. Wir wollen ja nicht unsouverän wirken, nicht wahr?

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spon_2652421 11.10.2013, 15:11
9. Führungsstil Giesskanne

Einer macht Probleme. Aber statt diesen einen zurecht zu weisen wendet man sich an alle aus dem Team. Wahrscheinlich fühlt sich dann keiner betroffen, aber die beobachtende Allgemeinheit sieht, dass etwas gemacht wurde.

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