Forum: Panorama
Fall Tugce Albayrak: Polizei findet wichtige Zeuginnen
DPA

Im Fall der tödlichen Prügelattacke auf Tugce Albayrak kommt die Polizei bei ihren Ermittlungen einen wichtigen Schritt voran. Zwei Zeuginnen haben sich bei den Ermittlern gemeldet.

Seite 1 von 14
yeyo 01.12.2014, 16:22
1. ...

bitte ein bundesverdienstkreuz an den jungen mann, der den täter nachweislich stoppen wollte, aber leider nicht konnte.

Beitrag melden
jean1057 01.12.2014, 16:37
2. Unklar ?

"Bisher ist unklar, ob die Studentin durch den Schlag am frühen Morgen des 15. November tödlich verletzt wurde oder durch den Aufprall auf das Pflaster des Parkplatzes."
Was soll jetzt diese Relativierung ? Das Mädchen wurde geschlagen und deshalb ist sie mit dem Kopf aufgeschlagen. Ohne Schlag wäre sie nicht gefallen !
Das ist schwere Körperverletzung mit Todesfolge..ganz einfach!!

Beitrag melden
tibetan 01.12.2014, 16:46
3. ........

Zitat " Bisher ist unklar, ob die Studentin durch den Schlag am frühen Morgen des 15. November tödlich verletzt wurde oder durch den Aufprall auf das Pflaster des Parkplatzes "
Wo ist da der Unterschied ?
Hätte der Angreifer nicht zugeschlagen würde Tugce noch leben.

Beitrag melden
misterknowitall 01.12.2014, 16:48
4.

Hoffentlich geht der Schläger sehr lange in den Knast. Hat er wahrscheinlich nicht so gewollt, dass Sie stirbt, aber damit muss man eben rechnen, wenn man zuschlägt. Ein mildes Urteil wäre ein großer Fehler und hätte eine völlig falsche Signalwirkung.

Beitrag melden
lupusyonderboy 01.12.2014, 16:50
5. schwer verständlich

Klar, wir leben in einem Rechtsstaat mit klar definierten und abgegrenzten Tatbeständen und den dazugehörigen Merkmalen.

Für mich persönlich und ganz unjuristisch:
Wer einem Menschen derart an den Kopf schlägt, dass dieser direkt zu Boden geht, der muss damit rechnen, dass es zu erheblichen und sogar tödlichen Verletzungen kommen kann. Der Tod ist mindestens biligend in Kauf genommen. Im Afekt war die Tat auch nicht, nachdem der Täter ja offenbar warten musste und auch noch zum einlenken aufgerufen wurde (immer wieder).

Bleibt noch die Frage, was als Motiv anzunehmen ist - aber dass es nicht mindestens Tootschlag oder gar Mord ist, verstehe, wer wolle. Zumal der "Tatverdächtige" ja einschlägig vorbestraft ist.

Der Graus:
(Schwere) Körperverletzung, Jugendstrafrecht, ggf. mildende Umstände wegen Drogen (reine Unterstellung) --> Keine 5 Jahre Jugendstrafe. Das Mädel ist für immer tot.

Beitrag melden
indy555 01.12.2014, 16:51
6.

Viel mehr beschäftigt mich die Frage, was die mind. 15 anderen Gaffer auf dem Parkplatz machen...die stehen da seelenruhig herum, man fährt den Schläger beim Ausparken fast um, keiner geht auf die Situation ein, scheint wohl normal zu sein, das sich dort auf dem Parkplatz Menschen tothauen...

Beitrag melden
Gregor Weißenborn 01.12.2014, 16:58
7.

Ich kann nicht nachvollziehen, warum ein Unterschied gemacht wird, ob sie durch den Schlag selbst oder den Aufprall auf den Bürgersteig tödlich verletzt wurde.

Beitrag melden
LH526 01.12.2014, 17:00
8.

Zitat von jean1057
"Bisher ist unklar, ob die Studentin durch den Schlag am frühen Morgen des 15. November tödlich verletzt wurde oder durch den Aufprall auf das Pflaster des Parkplatzes." Was soll jetzt diese Relativierung ? Das Mädchen wurde geschlagen und deshalb ist sie mit dem Kopf aufgeschlagen. Ohne Schlag wäre sie nicht gefallen ! Das ist schwere Körperverletzung mit Todesfolge..ganz einfach!!
Exakt so ist es! Die Argumentation" Herr Richter, nicht ICH habe den Menschen getötet, sondern das 9mm Hohlsptzgeschoss aus meiner Waffe! Ich bin unschuldig, buchten Sie bitte die Pistole ein" wäre dann genau so herbeilamentiert ... umgedreht gehört der Typ dann erst recht hinter Schloss und Riegel, da die Gemeinschaft vor Typen wie ihm, die mit einem Schlag Menschen derartig töten können, geschützt werden müssen.

Beitrag melden
kuschl 01.12.2014, 17:01
9. Diese Wiederholungstäter gehören weggesperrt

Diese jugendlichen Gewalttäter, die immer wieder auftreten, schon polizeibekannt sind, müssen endlich von den Strafverfolgern und den Richtern härter angefasst und konsequent mit Freiheitsstrafen belegt werden. Wo wir hinkommen, wenn Staatsanwälte in solchen Fällen Ermittlungen einstellen, wenn nicht Nebenklage erhoben wird, ja die Nebenkläger sogar die Verfahrenskosten tragen müssen, wenn beim Verurteilten nichts zu holen ist, ist doch zu sehen. Staatsanwälten scheinen solche Prügelattacken mit schwerer Körperverletzung völlig egal zu sein. Hauptsache der Parksünder wird in der hintersten Ecke der Welt aufgespürt.

Beitrag melden
Seite 1 von 14
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!