Forum: Panorama
Familiensynode im Vatikan: Homosexuelle enttäuscht von Kardinälen
AP/dpa

Die katholische Kirche sendet ein frustrierendes Signal an homosexuelle Gläubige. Eine reformerische Initiative bei der Familiensynode im Vatikan wurde jetzt im Keim erstickt. Glaubenslehre habe über pastorale Bedürfnisse gesiegt, klagen Betroffene.

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wolfgangrainer 19.10.2014, 12:13
90.

Zitat von j-db
Wer an Gott glaubt braucht diese Kirche nicht.
Wer an Gott glaubt, sollte auch an Gottes Wort, sprich die Bibel oder auch Heilige Schrift, glauben. Und in Gottes Wort zeigt sich dieser nicht als ein "weichgespülter" Gott. Alle beschweren sich über unsere "weichgespülte" Politik und deren noch mehr "eiertanzenden" Vertreter. Fazit: Was also soll das permanente Gemeckere über die (Kath.) Kirche? Nochmal, wer an Gott glaubt......

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jenzy 19.10.2014, 12:14
91.

Zitat von thunderflash
Kirche ist, für das eigene Weltbild sich die Stellen aus der Bibel rauspicken die das unterstützen. Anderes ignorieren und schon macht nur das was Gott will. Und Gott will das, was man selber will. Gilt besonders für Kirchenoberhäupter und besonders Überzeugte. Bei Katholiken mag Gott offensichtliche keine Schwulen, Frauen, Arme, Vergewaltigte, Leute mit Aids, etc. Reiche Menschen mag dieser Gott jedoch gerne. Heute noch beitreten und finanziell diesen Verein unterstützen!
Sehr schön auf den punkt gebracht!
Der tellerrand vieler sogenannter christen ist der einer kaffeetasse....

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Schweigbrecher 19.10.2014, 12:15
92. Stimmt ja ...

Zitat von costral
Man sollte vielleicht mal davon ausgehen, dass die Kirche ihre Glaubenslehren aus der Bibel bezieht. Hier untersagt Gott bereits im Alten Testament Homosexualitäöt, ebnso findet man das im neuen (übrigens auch die Unauflöslichkeit der Ehe). Sollen die Bischöfe das also negieren?
Genau - Gott hat das ja schon in´s alte Testament geschrieben ...

Gibt´s doch gar nicht, dass wir diese eindeutigen und einleuchtenden Willensbekundungen Gottes immer wieder aus den Augen verlieren.

Na dann meine lieben Homosexuellen: Jetzt aber mal ganz schnell los zur nächsten Geschlechtsumwandlungs-stelle ... - Und auch wenn ihr dann immer noch nicht so ganz richtig seid: Beim jüngsten Gericht könnt ihr dann wenigstens für euch geltend machen, das ihr es versucht habt ...

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river runner 19.10.2014, 12:16
93. Ist ein Zwangsouting von homosexuellen Priestern ethisch vertretbar?

Zitat von hei-nun
Gerade die katholische Kirche mit ihrem hohen Anteil an homosexuelle Priestern sollte da mit gutem Beispiel vorangehen !
Die Katholische Kirche geht aber nicht mit gutem Beispiel voran, sondern Papst und Bischöfe und Priester dieser Kirche diskriminieren in rassistischer Weise

1) alle Frauen, und damit 50 % der Menschheit
und
2) alle Schwulen, und damit ca 5 % der Menschheit

Wenn alle katholischen Frauen und alle schwulen katholischen Männer in Deutschland aus der katholischen Kirche austreten, ist sie am Ende.

Warum passiert das nicht?

Nach Schätzungen von Kirchenexperten (z.B. David Berger und Uta Ranke-Heinemann, um hier nur zwei Namen zu nennen) sind im Kardinalskollegium mehr als
50 % der Männer homosexuell veranlagt.

Problem ist nicht, dass diese Männer schwul sind, Problem ist, dass sie sich anmaßen über Frauen reaktionäre Lehren zu verbreiten, und dass es sich nicht um demokratisch denkende Schwule handelt, sondern um schwule Männer, die die Werte der absoluten Monarchie Vatikan idealisieren.

Ein Leserkommentator bei Queer heute geht noch weiter und sagt über viele diese Kardinäle:

"....schwule ,boesartige,verlogene,bigotte ,hasserfuellte Schrankschwestern ...."

Von einigen anderen Lesern wird dort ein Zwangsouting von Kardinälen gefordert.

Kann David Berger theologisch und philosophisch einmal prüfen, ob ein namentliches Zwangsouting von Kardinälen ethisch als Notwehr vertretbar ist?

Meiner Ansicht nach ja, wenn man sich auf Bischöfe und Kardinäle beschränkt, bzw. dort anfängt.

Anfangen mit dem Zwangsouting sollte man meiner Ansicht nach mit dem engsten Führungskreis, den der absolute Monarch und autoritär regierende Papst Franziskus gebildet hat: Damit meine ich das aus 9 Kardinälen bestehende Führungsgremium, das er selbst ausgewählt hat.

Und damit gebe ich die Frage:
"Was ist mit der Müllerin?"
an die Experten ab und verweise auf den Artikel in der Fachpresse und Leserkommentare dort:

Queer vom 18. Oktober 2014
Abschluss der Familiensynode
Vatikan-Familienkonferenz endet als Flop
Zu homosexuellen Paaren und der Wiederheirat von Geschiedenen findet die Bischofssynode keine neue Haltung. Papst Franziskus kritisiert Homo-Ehe in Rom.

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griff1n 19.10.2014, 12:16
94.

Den Homosexuellen kann es schlichtweg egal sein, was diese weltfremden alten Herren entscheiden. Niemand ist auf diesen Verein angewiesen. Wenn ich in einem Sportclub bin und merke, dass ich eigentlich gar nicht erwünscht bin, dann kann ich noch so viele Sitzungen abwarten, aber es wird sich nichts ändern. Das einzige was dann hilft ist ein Austritt. Die Kirche wird sich eines Tages noch wundern, warum sie plötzlich allein da steht.

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Atheist_Crusader 19.10.2014, 12:17
95.

Zitat von Kritik
Die katholische Kirche stellt zu Recht die Familie in den Mittelpunkt. Auch wenn die homosexualisierung der Gesellschaft fortschreitet, muss die katholische Kirche nicht jedem Mainstream folgen, auch wenn es im Rahmen der Political Correctness vielleicht angesagt scheint.
Schwachsinn. Hier wird gar nichts homosexualisiert. Man erlaubt den Leuten nur mit dem hervorzukommen, was sie Jahrhunderteland aus Angst vor Ausgrenzung und Schlimmeren eh schon waren.

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tschippsy 19.10.2014, 12:18
96. Sind die Homosexuellen so wichtig?

Ich behaupte nein, es gibt viel wichtigere Dinge. Warum bloss glauben diese Leute sie seinen der Nabel der Welt? Wäre ihre Vorfahren gleich gewesen, gäbe es sie nicht.

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Atheist_Crusader 19.10.2014, 12:19
97.

Homosexuelle enttäuscht von Kardinälen?



Wow. Gleich noch ein paar Hammer-Schlagzeilen hinterher:
Vegetarier enttäuscht von Fleischessern.
Friedensaktivisten enttäuscht von Waffenlobby.
Menschenrechtler enttäuscht von Großmächten.
Antilopen enttäuscht von Löwen.

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Atheist_Crusader 19.10.2014, 12:19
98.

Zitat von Luxinsilvae
... SPON meint, Kirchenbashing und Homohypen sogar in einem Artikel verbinden zu können, knallen die Sicherungen journalistischer Sorgfalt in Reihe daher. Da geht wieder irgendein Redaktionsbubi mächtig ab ... Schade, um SPON, wie offensichtlich das hier inzwischen läuft ...
Man muss die Kirche nicht bashen. Das kriegt sie ganz gut selbst hin.

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hikari36 19.10.2014, 12:19
99. Wieso...

bitte schön, muß ich als Homosexueller Mitglied in einem Verein sein, in dessen Regelwerk ( von Gott gegeben ) steht, dass Homosexualität schlecht ist?

Warum gründen die Homosexuellen nicht ihre eigene Kirche? Vielleicht die Gott war schwul Kirche. Schließlich hat er zuerst einen Mann erschaffen. Für ein männliches Wesen ( er schuf Adam nach seinem Ebenbild ) schon verdächtig. Nach so langer Einsamkeit zuerst einen Mann zu erschaffen. Von der unbefleckten Empfängnis und Jesus, der mit lauter Kerlen durch die Gegend zog, will ich jetzt gar nicht erst anfangen.
Warum also? Warum versucht man lieber einen Club, in dem man freiwillig ist, zu ändern? Vielleicht, weil dieser Club bereits über enorme Finanzmittel verfügt, auf die man sonst keinen Zugriff hat?

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