Forum: Panorama
Fan-Attacke in NRW: Entsetzen über Angriff auf der Autobahn

Fans des 1. FC Köln haben Anhänger des Erzrivalen Borussia Mönchengladbach auf einer Autobahn attackiert. Nach dem Überfall zeigen sich Vertreter beider Fußballclubs entsetzt - und sind vor dem direkten Duell beider Vereine besorgt.

Bundeskanzler20XX 06.03.2012, 12:48
1. Typischer Fankult

Zitat von sysop
Fans des 1. FC Köln haben Anhänger des Erzrivalen Borussia Mönchengladbach auf einer Autobahn attackiert. Nach dem Überfall zeigen sich Vertreter beider Fußballclubs entsetzt - und sind vor dem direkten Duell beider Vereine besorgt.
Leider wird im Zuge der Ermittlungen kein Hooligan hart bestraft und grundsätzliche Änderungen wird es auch nicht geben.

Es wird zwar eine Menge entsetzen geheuchelt und knallhartes Vorgehen angekündigt aber wie in der Vergangenheit wird wieder niemand die richtigen Strafen durchsetzen können.

Ich finde, dass präventiv schonmal kein Kölner zum Gladbachspiel gehen darf. Damit würde man größere Ausschreitungen bei dem Derby schonmal verhindern. Das sich einige unbelehrbare Kölner trotzdem nach Gladbach aufmachen wird nicht sich nicht verhindern lassen.
Diese sollten dann auf eigene Kosten das Wochenende in einer Zelle genießen.

Dann heißt es aber wieder, das man nicht alle wegen ein paar wenigen bestrafen kann und blablabla...

Wie sollen also in Zukunft solche Taten verhindert werden?
Dauerhafter Polizeischutz für Bussgruppen, wie in den Zügen?
Wer soll das bezahlen?

Vielleicht hätte der Busfahrer die Kölner auch einfach beim ausbremsen von der Straße schieben sollen...

Ich sehe die nächsten Fanbusse schon mit Kuhfängern und Stahlstreben durch Deutschland touren.

Letztlich kann man aber nurnoch sagen, dass jeder der weiterhin zum Fußball geht immer damit rechnen muss im Krankenhaus aufzuwachen oder auch nicht...

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perm 06.03.2012, 13:07
2. So kann man sich irren

Zitat von Bundeskanzler20XX
Leider wird im Zuge der Ermittlungen kein Hooligan hart bestraft und grundsätzliche Änderungen wird es auch nicht geben. Es wird zwar eine Menge entsetzen geheuchelt und knallhartes Vorgehen angekündigt aber wie in der Vergangenheit wird wieder niemand die......
Ich war bisher felsenfest davon überzeugt ( worden ), dass solche Sachen n u r von Dynamo Dresden Fans durchgeführt werden.Na mal sehen , was nun offiziell passiert.

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Plasmabruzzler 06.03.2012, 13:25
3. Fans ? Das sind Verbrecher!

Zitat von sysop
Fans des 1. FC Köln haben Anhänger des Erzrivalen Borussia Mönchengladbach auf einer Autobahn attackiert. Nach dem Überfall zeigen sich Vertreter beider Fußballclubs entsetzt - und sind vor dem direkten Duell beider Vereine besorgt.
Leute, die solchen Mist bauen, sind in meinen Augen keine Fans eines Vereins mehr, sondern Verbrecher. Und als solche sollten sie behandelt werden. Hier wurden vorsätzlich Menschenleben in Gefahr gebracht. Das hat mit Fankult nichts zu tun.

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south73 06.03.2012, 13:27
4. Das ist doch mal ein vernünftiger Schreibfehler...

...bleibt nur zu hoffen, dass der "Vereinsauschuss" auch tatsächlich ausgeschlossen wird.

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sankipanki 06.03.2012, 13:35
5. Gut gebrüllt, Löwe

Zitat von Bundeskanzler20XX
Letztlich kann man aber nurnoch sagen, dass jeder der weiterhin zum Fußball geht immer damit rechnen muss im Krankenhaus aufzuwachen oder auch nicht...
Immer diese Polemik von Leuten, die noch nie bei einem Fussballspiel waren.
Bei rund 9,6 Millionen Stadiobesuchern von Spielen der ersten Bundesliga jedes Jahr ist der Anteil von Gewalttaten, oder gar Verletzungen von Unbeteiligten nahezu lächerlich gering. Sicher ist jeder Vorfall ärgerlich, überflüssig und gehört aufs schärfste bestraft, aber ich sage es nochmals deutlich; Der Besuch eines Erstligaspiels ist nach wie vor keine Hochrisikoveranstaltung

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hansheinzhorsthans 06.03.2012, 13:38
6. Verbrecher

Zitat von Plasmabruzzler
Leute, die solchen Mist bauen, sind in meinen Augen keine Fans eines Vereins mehr, sondern Verbrecher. Und als solche sollten sie behandelt werden. Hier wurden vorsätzlich Menschenleben in Gefahr gebracht. Das hat mit Fankult nichts zu tun.
Stimme Ihnen voll und ganz zu. Ich wundere mich immer wieder, dass gefährliche Körperverletzung so bagatellisiert wird. Ich bin seit 45 Jahren FC-Fan (durch Geburt nicht Verstand) und muss leider sagen, dass es diese Sorte FC-Fans immer schon gegeben hat. Die finden sich so toll und sind doch nur zum Kotzen.

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Spiegelwahr 06.03.2012, 14:35
7. Duldung durch den Rechtsstaat

Die Duldung dieser Verbrechen durch den Rechtsstaat erinnert sehr an die Wegschaumetalität des Staates bei der NSU. Offentsichtlich ist der Staat nicht gewillt, nicht intressiert und inzwischen nicht in der Lage diese Verbrecher zu stoppen und ihrer Strafe zu zuführen. Fortsetzung findet dieses Wegschauen bei den Maikrawallen. Häufig sind die gleichen Verbrecher bei beiden anzutreffen. Die Polizei hat das Gewaltmonopol bekommen, um die Bürger zuschützen und nicht um desintressiert zu zuschauen. Wer seine Gesundheit und sein Leben lieb, hält sich fern von Fußball. Würde dieses Sicherheitsproblem gelöst, würde sich der Kreis der zahlenden Fußballzuschauer vergrößern. Damit sieht man dass die fehlende Sicherheit richtig Geld kostet.

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Hamberliner 06.03.2012, 19:50
8.

Zitat von sysop
Fans des 1. FC Köln haben Anhänger des Erzrivalen Borussia Mönchengladbach auf einer Autobahn attackiert. Nach dem Überfall zeigen sich Vertreter beider Fußballclubs entsetzt - und sind vor dem direkten Duell beider Vereine besorgt.
Mein Mitgefühl gilt dem (verletzten?) Busfahrer, außerdem - falls keine Versicherung für den Sachschaden aufkommt - auch seinem Chef, dem Besitzer des demolierten Busses, und nicht zuletzt denjenigen umgebenden Verkehrsteilnehmern, die durch diesen Missbrauch der Autobahn gefährdet oder belästigt wurden.

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kleinschreiberer 06.03.2012, 20:41
9.

Zitat von Spiegelwahr
Die Duldung dieser Verbrechen durch den Rechtsstaat erinnert sehr an die Wegschaumetalität des Staates bei der NSU.
So ein Stuss. Ich war schon bei vielen Spielen in allen Wettbewerben, sogar WM und EM. Ich habe aber noch nie so ein Polizeiaufgebot wie beim Hinrundenspiel FC-BMG gesehen. Vom Stadion bis zum Bahnhof Ehrenfeld reihte sich ein Einsatzwagen an den anderen.
Da kann man wohl kaum von wegschauen reden.

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