Forum: Panorama
Fataler Polizeieinsatz: Todesschuss aus kurzer Distanz

Wildwest in Deutschlands Osten: Am Silvesterabend 2008 erschoss ein Zivilfahnder in Brandenburg den Kleinkriminellen Dennis J. - acht Mal feuerte der Kommissar auf den 26-Jährigen. Jetzt will die Justiz den skandalösen Polizeieinsatz aufarbeiten, doch die beteiligten Beamten schweigen.

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misterbighh 04.05.2010, 10:31
90. Nicht wenn sie der Überzeugung

Zitat von JaguarCat
Für den angeklagten Polizisten gilt dieser Grundsatz selbstverständlich. Aber für die anderen beiden, deren Dienstwaffen offensichtlich nicht leergeschossen waren und die folgerichtig auch nicht angeklagt sind, gilt dieser Grundsatz nicht. Als Zeugen sind sie zur Aussage verpflichtet. Durch ihre Nicht-Aussage schützen sie wahrscheinlich ihren Kollegen. Daher die Anklage wegen "Strafvereitelung im Amt".
sind, sich selbst zu belasten.

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horch 04.05.2010, 10:31
91. Was soll das denn?

Zitat von bolzenbrecher
Von denen, die hier im Forum, Partei für die beteiligten Polizisten ergreifen, habe ich folgendes zu sagen: was würdet ihr tun, wenn eine euch nahestehende kriminelle Person, durch anfängerhaftes Verhalten über den Haufen geknallt wird (z.B. durch eine Verwechslung) ? Beifall klatschen ? Pfui deibel .....
Wie kommen Sie darauf, dass diese Leute nahestehende Kriminelle haben?
Und wenn schon - erschossen zu werden ist das "Berufsrisiko" von Kriminellen. Wenn einer nahestende Soldaten hat, kann es passieren, dass die in Afghanistan getötet werden und wenn einer nahestehende Polizisten hat, kann es passieren, das die von Flaschen erschlagen werden und wenn einer nahestende Kriminelle hat kann es passieren, dass sie in Ausübung ihrer Kriminalität erschossen werden. Ce la vie....

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Pacolito 04.05.2010, 10:32
92. Stimmt...

Zitat von DJ Doena
Stimmt, es muss natürlich Judge "Dredd" heißen, mein Fehler...

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Susiisttot 04.05.2010, 10:32
93. Ach wie ich es liebe

ein Kleinkrimineller -
Alleine das Wort klein hat do sowas nettes, herzliches, wie ein kleiner Hund oder ein kleines Kind.
Kann es sein, das sich die Werte in diesem Land gewaltig verschieben?
Der Typ war kriminell - lebte auf Kosten anderen Leute hat gelogen, gestohlen und was sonst noch alles -
Und sicher der hatte wie üblich ein traurige Kindheit, böse Freunde etc, etc.

Ich sehe sein Dahinscheiden als sein "Berufsrisiko".
In diesem Sinne Akte zu und gut ist.

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jdm11000 04.05.2010, 10:34
94. Dorgengebrauch..

Zitat von ThomasGB
Den Polizisten dürfte das sehr wohl bekannt gewesen sein. Erstens war der Typ wegen Drogenmißbrauch bereits einschlägig Polizeibekannt. Und zum zweiten sind Polizisten beileibe nicht die Dummchen, als die sie hier teilweise hingestellt werden. Die kennen ihre Pappenheimer verflucht genau ...
aaahhhh die Herren Polizisten sind Hellseher!
Das andere Argument ist wieder mal erschreckend: "..sie kennen ihre Pappenheimer genau." Überlegen Sie sich doch mal, was Sie da sagen.
Nur weil jemand einen kennt, wird aufgrund eines "Wissens" gehandelt. Ob das tatsächlich stimmt oder nicht - das interessiert niemanden mehr.
Anders ausgedrückt, der Polizist handelt nicht aufgrund eines hinreichendes Tatverdachtes, sondern aufgrund eines Glaubens. Sind Sie dann noch sicher, daß Sie sich selber auf dem Boden des Grundgesetzes und des STGB bewegen?
Was halten Sie denn von dem Grundsatz, daß eine Handlung eines Polizisten nur aufgrund eines "konkret gesicherten Verdachtes" basieren darf? Das ist hier wohl eher nicht gegeben.

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OnkelHotte 04.05.2010, 10:34
95. In welcher Welt leben Sie, Frau Wild?

Zitat von ingrid wild
dann die volle Härte des Gesetzes. Kameraradschaftslügen - nichts Schlimmeres als das. Diese Herrschaften sollten ohne Bezüge und ohne Dienstjahre in Hartz IV landen.
Die Beamten hätten sich auf jeden Fall totfahren lassen sollen, diese elenden Kameradensäcke.
Obwohl ich den gewaltsamen Tot eines jeden Menschen bedauere, danke ich den Beamten, dass sie ihr Leben aufs Spiel gesetzt, um die Welt ein wenig sicherer zu machen. Die Polizeikugel hat zwar den Tot des so genannten Klein-Kriminellen verursacht, in Lebensgefahr hat sich der Täter aber selber gebracht.

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dasbertl 04.05.2010, 10:35
96. Auf der Flucht erschossen...

War da mal was? Gabs das nicht schon einmal? Haben wir nicht inzwischen Gesetze dagegen? Eisenberg, Dennis J. und wer ist der Nächste? Wir sind hier nicht in den USA, in denen sich die Polizei wilde Rammfahrten, unter anderem mit Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, liefern darf, wir sind in Deutschland und im Gefahrenfall ist hier erst einmal auf Sicherheit zu gehen, der Erschossene kehrte ja offenbar immer wieder an die selbe Stelle zurück. Klar, er war ein Kleinkriminieller, nichts desto trotz ist er deswegen ein Mensch. Auch wenn einige Ihm hier im Forum das offenbar absprechen wollen, womit sie eigentlich ihre eigene Unmenschlichkeit zum Vorschein bringen.

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mats123 04.05.2010, 10:35
97. Wird der Kriminelle selbst mal zum Opfer, ...

... müssen ihn die linken Medien gleich verharmlosend als "Kleinkriminellen" darstellen. Dieser Dennis hat das Leben anderer Menschen ruiniert, indem er
- ihnen ihr Hab und Gut gestohlen hat,
- sie in den Drogenkonsum verführt hat,
- sie durch Hauseinbrüche terrorisiert hat,
- ihr Hab und Gut zerstört hat,
- ihnen durch Nötigung Gewalt angetan hat.

Über 160 Straftaten hat dieser Typ begangen. Ein unbelehrbarer, abgrundtief schlechter Mensch. Man sollte froh sein, dass er von der Bildfläche verschwunden ist. Er hätte schon längst langfristig weggesperrt gehört. Kein Funken Mitleid für solche Serienstraftäter, die ihre Mitmenschen über Jahre terrorisieren und überfallen.

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Mahagon 04.05.2010, 10:36
98. ...

Zitat von Panasonic
Der Mensch war ein Berufsverbrecher, der sich den Anweisungen der Polizei widersetzt hat. Der sich ständig polizeilichen Maßnahmen entzogen hat. Der andere Menschen verletzt hat. Versteht Ihr nicht, er war ein Gangster!
Doch, das verstehen wir schon.
Sie scheinen aber nicht zu verstehen, dass es ein Segen ist, dass Deutschland nicht gleich USA ist, wo man wegen jeder Kleinigkeit direkt die Waffe zieht.
Er war also ein Gangster, der sich der Polizei widersetzt hat.
Hat er deswegen den Tod verdient? Ihrer Auffassung nach scheinbar: Ja.

Wie schaut es mit Leuten aus, die sich an Banhgleißen festketten und nicht freiwillig abziehen.
Eindeutig Widerstand gegen die Staatsgewalt.
Was tun?
Arme und Beine absägen?
Wenn sie schreien, werden sie abgeknallt, damit Ruhe ist?!

Leute, die beim dritten mal beim Verkauf von Koks erwischt werden, was ist mit denen?
Gleich an die Wand stellen oder was?

In ihrer Ideologie möchte ich nicht leben...

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MC8 04.05.2010, 10:37
99. Vorsichtig!!!!

Zitat von BerndSchirra
Mit ihrer Einstellung hätten sie vor 70 Jahren Karriere machen können. Werden jetzt Urteile auf der Strasse vollstreckt?Brauchen wir keine Richter mehr? Beten sie nur das sie nichtmal aus versehen in die Finger solcher überfordeten und frustrierten Beamten fallen.
Vorsichtig mit dem Nazivergleich Herr Schirra....Sie wissen nicht wenn Sie da beleidigen....

Ich glaube nicht das hier jemand vollstreckt worden ist. Im Gegensatz zu Ihnen weiss ich die gesetzestreue Polizei in Deutschland zu schaetzen, habe naehmlich in anderen Laendern ganz andere Sachen erlebt.
Und das hier jemand gestoppt wurde der sonst wahrscheinlich noch unschuldige unter drogeneinluss totgefahren oder verletzt haette, kann ich das nur fuer gut befinden.

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