Forum: Panorama
Fehlurteil in Texas: Unschuldig - Todeskandidat nach neun Jahren frei
AP

In Texas hat ein zum Tode verurteilter Häftling das Gefängnis als freier Mann verlassen - nach neun Jahren. Manuel Velez war zu Unrecht wegen Mordes an einem Kind verurteilt worden.

Seite 1 von 7
egal 09.10.2014, 07:59
1. Auch das wird

die Amis nicht schocken. Das Land steckt intellektuell noch im Zeitalter der Colts und Pferdediebe und entwickelt sich religiös fundamental weiter Richtung Mittelalter. Dort angekommen, wird es das Niveau des Islam erreichen. Wir sollten hohe Mauern um Europa herum bauen. Die SED=Linke könnte dort ihre Expertise einbringen. Zur Not fragen wir die hiesigen Chinesen noch um Rat und der Pole kann es billig bauen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Trainspotter 09.10.2014, 08:01
2.

Das Problem ist nicht die Todesstrafe als solche, sondern dass sie wirklich nur benutzt werden sollte, wenn die Schuld ohne jeglichen Restzweifel geklärt ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
larry_lustig 09.10.2014, 08:04
3. Todesstrafe

bin ich eigentlich nicht dagegen, wenn es eine Möglichkeit gäbe, die Verurteilung unschuldiger zu 100% zu vermeiden.

Da es die aber nicht gibt (selbst Geständnissen kann ja nicht getraut werden), darf sie meiner Meinung nach nicht angewendet werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sametime 09.10.2014, 08:05
4. Unschuldig, aber nur auf Bewährung?

Wieso ist jemand noch zwei Jahre in Haft, wenn das Urteil schon 2012 gekippt wurde? Und warum ist jemand, der es nicht gewesen sein kann, nur auf Bewährung draußen? Muss er jetzt jemand töten, damit er sich bewährt? Denn das hat er ja zuvor nicht getan. Schwachsinnige Justiz, nicht nur in den USA.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hjcatlaw 09.10.2014, 08:06
5. Die lediglich bedingte

Entlassung nach noch weiteren zwei Jahren im Gefängnis nach einem Freispruch widerspricht irgendwie dem mitteleuropäischen Rechtsverständnis.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Indigo76 09.10.2014, 08:19
6.

Die übliche Frage: Wie kann jemand ernsthaft für die Todesstrafe sein, solange sowas vorkommt? Der Staat hätte hier beinahe eine Unschuldigen ermordet. Und ja - ich sage ermordet nicht hingerichtet, denn zu Mord gehört der niedere Beweggrund und der war hier gegeben: Rache!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chagall1985 09.10.2014, 08:21
7. Wie kann denn bitte

ein solches Alibi im Prozess unerwähnt bleiben?
Dem Anwalt sollte man die Zulassung enziehen!
Unfassbar

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wortfeil25 09.10.2014, 08:21
8. Und??

Gibt es Konsequenzen für dieses eklatante Fehlurteil?

Das kann vermutlich als klare Rechtsbeugung mit geplanter Mordabsicht an einem Unschuldigen enttarnt werden? Das Motiv ist Geltungssucht, Karrieresucht oder Faulheit mit Ehrsucht für schnelle Aufklärung - also in diesem Sinne Habsucht = Mordversuch aus niederen Beweggründen?

Da müssten nun mehrere Leute - einschließlich des Richters - in die Todeszelle bzw. lebenslänglich hinter Gitter?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
imlattig 09.10.2014, 08:23
9. so etwas...

kann in russland nicht vorkommen. dort ist die todesstrafe abgeschafft. man
kann nur raten die USA nicht zu betreten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7