Forum: Panorama
Feuerkatastrophe in London: "Wie in der Dritten Welt"
DPA

Die Ursache des Feuers im Londoner Grenfell Tower ist noch unbekannt. Doch die Kritik an den Brandschutzmaßnahmen wird lauter. Ein Experte spricht von komplettem Versagen.

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t dog 15.06.2017, 12:04
110. Zu Beitrag 103

Weil die Parteien in D immer wieder gewählt werden, obwohl sie keine Leistung bringen. Wenigstens sind die Steckdosen in GB schon ab Werk mit eingebauter Kindersicherung. Auch Deutschland muss noch viele Standards verbessern und kann dabei sogar noch von GB lernen. Das ist die traurige Wahrheit.

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Ursprung 15.06.2017, 12:09
111. Schaumbrandbeschleuniger

Es ist absoluter Wahnsinn, dass Haeuser in "Styropor" eingepackt werden, ueberall auch in D zu besichtigen.
Das ist ein Brandbeschleuniger, der beim Abbrand toedliche Saeure an die Umgebung abgibt und solange das Zeugs nicht brennt, gibt es giftige Gase langsam ab, mit dem sich alle Lebewesen im Dunstkreis ihr Leben verkuerzen.
Eine horrende Frechheit der Chemoindustrie, der Bauindustrie, der Planungsstaebe, der willfaehrigen und lobbybestochenen Politiker, die solche Verbrechen nicht nur per Verordnungen erlauben, sondern auch noch mit Steuergeldern um sich schmeissen, um das extra zu befoerdern.
Dieser Abbrand mit Horror wie in London war unausweichlich und kann prinzipiell jedes schaumverpacktes Haus in der Welt treffen.

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Referendumm 15.06.2017, 12:21
112. Dämmmaterialien zu leicht entflammbar

Hier wird berichtet, dass die Dämmmaterialien ev. zu leicht entflammbar seien. So etwas käme in D ja nicht vor.
Nur diese Experten verscheigen, dass schwer entflammbar eben NICHT unbrennbar ist. Auch die hier in Deustchland eingesetzten schwer entflammbaren Dämmmaterialien (falls sie es überhaupt sind), können schlussendlich brennen. JEDER, der sich mal ein wenig über Brandschutzklassen informiert hat, weiß das.

Ach ja, wie war das noch? Die Bundesregierung plant, ALLE Häuser mit diesen unsäglich und schlussendlich doch brennbaren Dämmmaterialien á la Styropor & Co zwangsweise ausrüsten zu lassen. Hausbesitzer sollen also gezwungen werden, sich ein mögliches Inferno ins Haus zu holen, nur um drei Euro fuffzig an Energiekosten zu sparen, die sowieso die Hausbesitzer bezahlen und NICHT die Bundesregierung.

Wie wäre es denn, wenn die Bundesregierung mal durchsetzt, dass die x-fachen Betrügereien bei der Ölbetankung aufhören. Wir haben Eichgesetze? Ja, aber das interessiert manchen Ölhändler rein gar nicht, weil die nämlich keiner kontrolliert. Die Schummeleien / Betrügereien dieser Branche sind hinlänglich bekannt.

Wie wäre es denn, wenn die Bundesregierung ihre riesigen Öllager dafür einsetzt, dass wir Bürger vor extrem schwankenden Heizölpreisen geschützt werden. Ach so, verstehe, den Bürger mal etwas Gutes zukommen zu lassen, das geht ja mal gar nicht; das ist Alternativlos. Industriegauner zu beschützen, ist dagegen oberste Pflicht.

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Wiedereinaussteiger 15.06.2017, 12:24
113.

Zitat von ichliebeeuchdochalle
Sie Revoluzzer! Sie Umstürzler! Da kommt kein Politiker (Gesetzgeber) die nächsten 100 Jahre drauf. Also, um auf eine solch intelligente Idee zu kommen, da braucht man einen immens hohen IQ. IQ 100 bestimmt. Und wer hat den schon? Die mit IQ 100 und höher gehen doch nicht in die Politik. Fake-News. It's true.
Sie erzählen einen dämlich dreisten Mist.

Einer, der sich an seiner vermeintlichen "Schlauheit" berauscht...?.... mannmann....

Der Mittelwert der Intelligenz liegt bei 100, denn so ist sie definiert. Die Hälfte der Menschen hat einen niedrigeren, die andere einen höheren IQ. Der höchste je gemessene IQ ist 256, bei einer New Yorker Immobilienmaklerin...

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Attila2009 15.06.2017, 12:26
114.

Jetzt kommen wieder alle selbsternannten Styroporexperten aus den Löchern und fühlen sich bestätigt wie gefährlich das Zeug doch ist.
Man hat es ja im "NDR" gesehen , nicht wahr ?

Andereseits soll wieder "ökologisch " mit Holz gebaut werden.. Ach ja Holz brennt ja nicht... ja mein Gott.... es hat früher ohne Styropor auch gebrannt . ganze Städte sind weggebrannt.
Wenn solche Hochhäuser brennen, dann brennen sie mit und ohne Styropor. Die Brandausbreitung läuft auch im Inneren hervoragend , schon durch den Kamineffekt durch Versorgungschächte und Treppenhäuser.
Vielleicht sollte man erst mal die Untersuchungen abwarten und vor allem mal fragen was den Brand ausgelöst hat.Ein brennender Kühlschrank - aber das ist ja kein Problem , ist ja wohl normal,oder ?

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heineken1 15.06.2017, 12:31
115.

Zitat von Referendumm
Hier wird berichtet, dass die Dämmmaterialien ev. zu leicht entflammbar seien. So etwas käme in D ja nicht vor. Nur diese Experten verscheigen, dass schwer entflammbar eben NICHT unbrennbar ist. Auch die hier in Deustchland eingesetzten schwer entflammbaren Dämmmaterialien (falls sie es überhaupt sind), können schlussendlich brennen. JEDER, der sich mal ein wenig über Brandschutzklassen informiert hat, weiß das. Ach ja, wie war das noch? Die Bundesregierung plant, ALLE Häuser mit diesen unsäglich und schlussendlich doch brennbaren Dämmmaterialien á la Styropor & Co zwangsweise ausrüsten zu lassen. Hausbesitzer sollen also gezwungen werden, sich ein mögliches Inferno ins Haus zu holen, nur um drei Euro fuffzig an Energiekosten zu sparen, die sowieso die Hausbesitzer bezahlen und NICHT die Bundesregierung. Wie wäre es denn, wenn die Bundesregierung mal durchsetzt, dass die x-fachen Betrügereien bei der Ölbetankung aufhören. Wir haben Eichgesetze? Ja, aber das interessiert manchen Ölhändler rein gar nicht, weil die nämlich keiner kontrolliert. Die Schummeleien / Betrügereien dieser Branche sind hinlänglich bekannt. Wie wäre es denn, wenn die Bundesregierung ihre riesigen Öllager dafür einsetzt, dass wir Bürger vor extrem schwankenden Heizölpreisen geschützt werden. Ach so, verstehe, den Bürger mal etwas Gutes zukommen zu lassen, das geht ja mal gar nicht; das ist Alternativlos. Industriegauner zu beschützen, ist dagegen oberste Pflicht.
Immer auf die 'pöse Dammstoff-Lobby' draufkloppen. Gibt es noch anderes, was den deutschen Wutbürger so dermaßen erzürnt?
Und warum sollte 'die Bundesregierung' sich dafür einsetzen, daß Sie ihren Öltank auch auf den Tropfen genau geeicht befühlt bekommen? Ist Ihre Heizölbedarf etwa so groß? Weil Sie nicht gedämmt haben?

Haben Dämm- und Impfstoff-Gegner eigentlich eine Schnittmenge? Oder ist das dieselbe deutsche Klientel?
Manchmal möchte ich einfach nur auswandern, auf eine einsame Insel. Oder in die afrikanische Savanne …

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Referendumm 15.06.2017, 12:35
116.

Zitat von kloppskalli
ohne Chemiekalienzusatz wuerde das Zeug binnen 10 sekunden Brennen. Deswegen birgt die Verarbeitung (vermutlich) ein erhebliches Risiko fuer die Bauarbeiter die mit dem Zeug umgehen. Vor ein paar Jahren hats einen Kumpel binnen kuerzester Zeist dahingerafft, der seit Jahren mit der kacke in Kontakt war - Zufall?
Nö!
Man muss sich ja nur die tollen Chemieverbindungen so anschauen, mit denen Styropor & Co. (angeblich !?) schwer entflammbar gemacht werden sollen.

Allerdings, hat ihr Kumpel tatsächlich die notwendigen Schutzausrüstungen (Schutzmasken etc.) verwendet? Bin da jetzt nicht 100 % informiert, aber ich gehe davon aus, dass beim Verlegen dieses Zeugs persönliche Schutzausrüstungen Pflicht sind. Sonst wäre das der absolute Hammer.

Und wenn wir schon beim Thema sind: Wie sehr die Industrie geschützt und gepampert wird, sehen wir tagtäglich nicht nur an den zig Diskussionen bzgl. Abgase von Dieselfahrzeugen, sondern eben auch (zumindest für die, welche sich damit regelmäig beschäftigen) an die inzwischen eher laschen Schadstoffgrenzwerte an den Arbeitsplätzen, die häufig zu laschen Emissionsgrenzwerte von bestimmten Industriebereichen. So wurden z.B. die vor Jahren verbindlichen Grenzwerte für Quarzfeinstaub, welcher hoch krebserzeugend ist, komplett ausgesetzt und es gilt das Motto: "Die ehemaligen Grenzwerte sind nach Möglichkeit einzuhalten"; war es vorher absolute Pflicht, diese einzuhalten, sonst wurde der betrieb zugemacht, kann es jetzt jeder Industriebetrieb selber entscheiden, ob er die Grenzwerte einhält oder nicht. Schließlich haben wir heute eine Kann-Situation, keine Muss-Situation.

So kommt es halt des Öfteren vor, dass ein Industriebetrieb eine Entstaubungsanlage sogar schon gekauft hat (und ich denke auch bezahlt) aber keine Lust und keine Zeit hat, diese einzubauen. So pustet die Uraltanlage den Quarzfeinstaub eben weiterhin in Tonnen in die Umwelt heraus. Und das schon seit fast einem Jahr!

Und wo sind die Leute von "Den Grünen", die darüber meckern und dieses massiv angehen? Komplett verschwunden, die beschäftigen sich lieber mit einem Veggieday und wundern sich, dass die Wähler ihnen weglaufen.

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kumi-ori 15.06.2017, 12:39
117.

Es ist eine herbe Ironie des Schicksals. England war unter allen Industrieländern das letzte, das noch Chrysolith-Dämmungen verbaut hatte, ein Werkstoff, der absolut unbrennbar, aber hochgradig krebserregend ist (noch heute werden in epidemiologischen Studien zum ansonsten seltenen kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC) gern britische Bauarbeiter herangezogen, bei denen man immer ein paar SCLC-Patienten findet). Jetzt ist Chrysolith endlich verboten und die Menschen verbrennen bei lebendigem Leibe unter Styropor-Dämmungen.

Häme ist Angesichts dieser Katastrophe absolut unangebracht. Aber es muss sich doch ein Material finden lassen, das thermisch inert und trotzdem nicht gesundheitsgefährdend ist.

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Airkraft 15.06.2017, 12:50
118. Das war...

Zitat von laermgegner
lächerlich, was die deutschen Experten von sich geben- solche Brandfälle kann es meiner Meinung nach auch in D geben . Die Fassendenbrände in Frankfurt am Main haben z.B. gezeigt, dass auch unkontrollierte Feuer entstehen können.
Das war auch mein erster Gedanke und ich sah die Fassade in Frankfurt - im Vollbrand - wieder vor meinem geistigen Auge.

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Referendumm 15.06.2017, 12:50
119.

Zitat von brandmeister
Mit dem entscheidenen Unterschied, daß die Brände in Frankfurt, Hamburg an Gebäuden waren, die unterhalb der Hochhausgrenze sind. Also die Fassaden mithin durch Drehleitern der Feuerwehr erreichbar sind. Bei Gebäuden die der Hochhausrichtlinie unterliegen ist eine Fassade der Baustoffklasse A1 (nicht brennbar) vorgeschrieben.
Ja, und unterhalb dieser Hochhausgrenze von 22 Meter kann die Wärmedämm-Verbundsystem-Mafia machen, was sie will.
Und sie tut es auch.
Und bei Gebäuden geringer Höhe (unterhalb von 7 m) gilt die Forderung an das Brandverhalten von Fassadensystemen: "normalentflammbar" noch nicht einmal "schwerentflammbar".

Sterben also in ganz normalen Häusern dort Menschen bei einem Brand, weil die gesamte Fassade lichterloh brennt, war ja alles prima. Hauptsache Energie gespart, den der Hauseigentümer oder die Mieter zahlen, nicht der Staat. Oder wie oder was?

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