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Finanzierung des Notre-Dame-Wiederaufbaus: "Dieses Mal wird es nicht das Geld sein, d
Eric Feferberg/AFP

Am Geld dürfte es beim Wiederaufbau von Notre-Dame nicht mangeln - Hunderte Millionen Euro Spenden sind zugesagt. Doch am Engagement von Superreichen gibt es Kritik.

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darthkai 17.04.2019, 23:49
1. Die Berufsempörten

sollten mal die erste Klasse Mathematik wiederholen (vulgo Rechnen)

"Dennoch sahen Parlamentsabgeordnete der konservativen Opposition Einnahmeneinbußen des Staates in Höhe von 420 Millionen Euro angesichts der angekündigten Spendenflut voraus - die Gesamtsumme belief sich am Mittwoch schon auf über 900 Millionen Euro."

Sie würden dann auch darauf kommen, dass 900 Millionen noch immer geringfügig mehr ist als 420 Millionen...
Naja, einem Bill Gates wird ja auch in schöner Regelmäßigkeit vorgeworfen, er wurde seine Milliarden spenden um Steuern zu sparen ^^

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freigeistiger 17.04.2019, 23:54
2. Türme zu ende bauen

Dann können in dem Zusammenhang die beiden Türme zu ende gebaut werden. Die Stummeltürme sind unproportioniert zum Kirchenschiff. Der Bau wurde bei der Erstellung abgebrochen.

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browserhead 18.04.2019, 00:00
3. Kreuz mit dem Kreuz

Wie schnell die Milliardärsclans in die Schatulle greifen, wenn es um steinerne Symbole geht. Aber, wenn es um gelebte christliche Nächstenliebe geht, haben sie ein Herz aus Stein. Täglich saufen die Menschen im Mittelmeer ab, und die Menschen bauen Grenzzäune. Aber wenn Notre Dame brennt, stehen ihnen die Tränen in den Augen. Mal sehen, wieviel die Superreichen hinterher wirklich geben, denn vom ausgeben haben sie das Vermögen ja nicht.

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ricky2000 18.04.2019, 00:02
4. Spannende Rechnung

Manche Politiker möchten also lieber auf 900 Mio Ersparnis für den Staat verzichten, damit 420 Mio Einnahmen gesichert bleiben. Und das wäre auch nur der Fall, wenn die Privatpersonen in dem Jahr 100 bzw. 200 Mio persönliche Einnahmen hätten, von denen sie die Spenden absetzen könnten.

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ugroeschel 18.04.2019, 00:05
5. Lotterie

Die Franzosen könnten auch eine Lotterie durchführen. So könnte jeder etwas spenden.

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bitte.was 18.04.2019, 00:16
6.

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie viel man doch zu Meckern findet, wenn man etwas sucht. Ein klassischer Fall von: wie mans macht, macht mans falsch.

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Der Name 18.04.2019, 00:34
7. Lächerlich...

900 Millionen für eine Kirche...man sollte die 900 Millionen lieber den Kindern die unterernährt sind zu gute kommen lassen. Und die reichste Relgion der Welt rechnet sich mal wieder arm.

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YvesBrunner 18.04.2019, 00:48
8.

Reich sein ist schon blöd. Egal was man macht, kritisiert wird man immer.

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locust 18.04.2019, 00:52
9.

Natürlich gibt es Kritik an dem spendenfinanzierten Wiederaufbau. Die muss es geben. Nicht nur aufgrund der geschilderten Gründe, sondern systemischer betrachtet auf der Grundlage der Frage, wie einzelne Menschen, Familien und Unternehmen auf solch einen monetären Reichtum zurückgreifen können? Wie kann es sein, dass innerhalb kürzester Zeit unfassbar große Summen 'zusammenkommen', währen auf anderen Ebenen gesellschaftlicher Aspekte oftmals das Nötigste fehlt? 'Bezahlbarer Wohnraum', Infrastruktur, Investitionen, alles dringend anzugehende Problemfelder die Kapital benötigen. Die 'Gnade des Adels' und die 'göttliche Absicht', beide gehören 'vergesellschaftet'.

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