Forum: Panorama
Fischer antwortet Fleischhauer: Deutsche Türken Fremde
Christian Thiel/ imago images

Eine brandneue Theorie über das Gutwillige und das Verrücktwerden: Über kleine Missverständnisse unter Kolumnisten.

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widower+2 10.05.2019, 20:29
20. Ungleicher Kampf

Es ist von Herrn Fischer fast ein wenig unfair, sich Herrn Fleischhauer verbal und intellektuell derartig "vorzuknöpfen". Das ist wie wenn sich Muhammad Ali zu besten Zeiten einen x-beliebigen Schulhofschläger zur Brust nehmen würde.

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spon_4_me 10.05.2019, 20:37
21. Best

fucking Fischer op-ed ever! Ich weiß nicht genau, was er mir sagen will, aber ich könnte ihm stundenlang zuhören.

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niska 10.05.2019, 20:45
22.

Zitat von dr.tobias.schroeder
Wie kommt Herr Fischer denn auf "1,2 Millionen im Jahr 1962 geborene deutsche Knaben"? Laut https://www.deutschlandinzahlen.de/tab/deutschland/demografie/natuerliche-bevoelkerungsbewegungen/geburten-und-sterbefaelle-insgesamt gab es in DE insgesamt 1.316.534 im Jahr 1962. Das werden nicht zu 90% "Knaben" gewesen sein.
Und wenn es nur 600.000 gewesen sind, was macht das inhaltlich für einen Unterschied? Nehmen Sie den Prozentsatz gerne x2, 9,6%. Das ändert doch an der grundsätzlichen Richtigkeit der Aussage nichts.

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Teutonengriller 10.05.2019, 20:47
23. Viel zu schwere Kolumne

Das kann man doch nur mit stückweisem Analysieren und Vor- und Rückblende verstehen und setzt viel Bildung voraus. Alleine Diederich Heßeling. Den Etappenhengst. Wer kennt denn noch Mann? Oder wird der von Blinkist zusammengefaßt. Also ich habe Schwierigkeiten Herrn Fischer zu folgen und muß jetzt erstmal Fleischhauer lesen und dann nochmal Fischer. Wenn dessen Urteilsbegründungen auch so waren, dann Hut ab. Aber den Untertan werde ich mal wieder lesen

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leberhart 10.05.2019, 20:54
24. Vertriebene

Meine Großeltern sind allesamt Vertriebene. In meiner Generation empfinden sich aber die Cousins und Cousinen als Nordlichter, Franken, Bayern usw.
Leider erlebe ich das bei der 3. Generation Einwanderer nicht ganz so. Da fühlt man sich irgendwie als Türke, auch wenn die mit Anatolien so viel zu tun haben, wie ich mit Ostpreußen.
Da muss von beiden Seiten dran gearbeitet werden.
Starke exkludierte Gruppen im Land zu haben, die sich von der Mehrheit abgrenzen, halte ich für gefährlich (Hyksos, Germanen im alten Rom, Juden...) das kann am Ende übel ausgehen.

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curiosus_ 10.05.2019, 20:56
25. Nein, wie ich..

Zitat von Bernd.Brincken
"Kriegsdienstverweigerung hat mit der Weigerung, sich zu wehren oder Nothilfe zu leisten, nichts zu tun, ... Insoweit liegt das Beispiel "Frau und Kind vor vergewaltigenden/mordenden Russen beschützen" nicht ganz auf Kurs." Sorry, aber da fehlt wiederum diesem Autor die Erfahrung. Als Kriegsdienstverweigerer musste man sich 1980 auf die möglichen Fragen der Prüfungskommission vorbereiten. Es gab einige bis zur letzten Instanz durchgeklagte Auslegungen, wonach diese oder jene Antwort dem angeblich vorgetäuschten Gewissen, den Einsatz einer Waffe zu vermeiden, zuwiderliefen. Dazu gehörte auch das Szenario mit dem Russen, der Schwester/Freundin vergewaltigen will. Kolumnist Fleischhauer mag sonst manchen Unsinn geschrieben haben, aber in dieser Sache lag er schon richtig.
..schon Fleischhauer vorgehalten habe hat Herr Fischer voll und ganz recht. Und ich habe die Erfahrung, ich bin mit demselben Verständnis wie es Herr Fischer anführt ("Weder ist einem anerkannten Kriegsdienstverweigerer Nothilfe (Frauen und Kindern in einem Krankenhaus plus Russe plus Gewehr) noch Notwehr verboten. Beides steht der Anerkennung nicht im Wege, was einzig und allein zählt ist, dass man nicht ohne seelisch zu zerbrechen am organisierten Töten teilnehmen kann.") damals vor den Ausschuss getreten. Und erstinstanzlich anerkannt worden.

Da war nichts mit "es gab einige bis zur letzten Instanz durchgeklagte Auslegungen". Und genau so wie Herr Fischer das hier darstellt wurde es damals im kirchlichen "Gewissensfindungsarbeitskreis" im Vorfeld der Verweigerung diskutiert. Der im Übrigen nichts mit Religion zu tun hatte. Aber vielleicht war das auch eine landeskirchliche Spezialität der ev. Kirche in BW.

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herrschläfer 10.05.2019, 20:57
26. Über 50

Ich bin über 50 und habe nicht mehr so viel Zeit das alles zu lesen. Aber der Anfang war gut...

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pauli96 10.05.2019, 20:59
27. Ich bin raus

Der Kolumnist, der viel Gelegenheit hatte, seine Meinung kund zu tun, erklärt einen unliebsamen Foristen zum Bot. Ganz schöne Hybris, sich und sein Thema für wichtig genug zu halten, dass Putin sich dafür interessieren müsste.

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retterdernation 10.05.2019, 21:00
28. Der Meister der Verklärung ...

schlägt wieder um sich. Wie man auf das schmale Brett kommt - einen Schlesier mit irgendeinem Zuwanderer auf eine Stufe zu stellen, lässt einen nachdenklich werden. Warum macht der Autor das. Was sind seine Motive. Warum werden Fakten gebogen. Das Wort Staatsangehörigkeit verdrängt man in diesem Zusammenhang. Oder waren Sie kein Deutscher - Herr Fischer. Ihre Eltern waren es vermutlich auch. Anders wäre die Situation, wenn ihre Familie tschechisch gewesen ist. Rein rechtlich betrachtet. Dann hätten Sie den Status eines ausländischen Flüchtlings gehabt. Das wiederum könnte man dann mit den Zuwanderern aus aller Welt vergleichen. Ansonsten ist ihr Beispiel unzutreffend. Verklärt - trifft es auch. Solch Art von Meinungs-Geschreibsel finde ich gefährlich. Populismus trifft es. Da ist mir das ehrliche Wort eines Herrn Fleischhauers um Längen näher.

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dieter-ploetze 10.05.2019, 21:01
29. eine kuerzere fleischhauer verteidigung

durch die, wie immer ein wenig zu langatmige, kolumne habe ich mich nach langem wieder mal gequaelt, zu langatmig mit vielen ueberfluessigkeiten um auf alles eingehen zu koennen.
eines aber ist doch so gewesen, wie es fleischhauer schildert, die kriegsdienstverweigerung zu dieser zeit gehoerte in gewissen kreisen zum gutem ton, zum muss. dazu gehoerte auch die meist auswendig gelernte begruendung, die dem pruefungsausschuss aufgetischt werden musste.
dann teile ich ausdruecklich fleischhauers meinung bezueglich der kolumnistin ataman, die sich mit haut und haaren ihr migrantentum zu eigen gemacht hat, das lebt, aber trotzdem waschechte deutsche sein will, die man bitte nicht hinterfragt, sollte man ueber diesen zwiespalt stutzig werden. dazu gehoeren dann eben auch fragen nach ihrer familiaeren herkunft. die weiteren ausfuehrungen fischers erscheinen mir zu unwichtig um darauf einzugehen.

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